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22 Rungger Teams sind gemeldet

22 Teams hat der TC Rungg für die traditionellen Mannschaftsmeisterschaften im Frühjahr gemeldet. Bemerkenswert: Der TC Rungg ist zwischen Serie B und Serie D4 in jeder Liga sowohl bei den Damen als auch bei den Herren vertreten, außer in der Serie A.
Dass ein Verein in keiner einzigen Liga (außer der Serie A) fehlt, hat Seltenheitswert und unterstreicht einmal mehr, wie gut die Spielerdecke des TC Rungg ist. Und so wird auf der Clubanlage zwischen Mitte April und Mitte Juni wieder Hochbetrieb herrschen: Die verschiedenen Meisterschaften beginnen nach und nach zwischen Mitte April und Mitte Mai. Die Serie B und die Jugendkategorien machen traditionsgemäß den Anfang, die Serie D2, D3 und D4 sind die letzten, die in die Punktejagd starten.
Tennis auf höchsten Niveau wird die Serie B bieten, in der der TC Rungg – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren – nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben will, obwohl der Club ein frischgebackener Aufsteiger ist. Dem TC Rungg kommt die Jugendregel des italienischen Tennisverbandes zugute: In der Serie B müssen alle Clubs eine gewisse Anzahl an Spielern einsetzen, die aus der eigenen Tennisschule kommen.
Neben den 14 Erwachsenenteams schickt der TC Rungg sieben Jugendteams und ein Seniorenteam ins Rennen. Mehrere Jugendteams werden wieder um die Landesmeistertitel mitspielen.
Nachfolgend eine Übersicht über die gemeldeten Mannschaften 2018:

Damen
Serie B Damen:
Verena Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Pernilla Mendesova, Susan Bandecchi, Dalila Spiteri, Paula Ormaechea
Serie C Damen: Anna Santa, Vickie Trocker, Barboa Pellicova, Lara Pfeifer, Lena Untertrifaller, Sara Rizzolli, Erika Morello
Serie D1 Damen: Elisabeth Vendruscolo, Heidi Moser, Karin Moser
Serie D2 Damen: Simona Sedlak, Manuela von Gelmini, Claudia Riccardi, Kathrin Figl
Serie D3 Damen: Julia Peer, Nina Meskova, Anna Vassiliev, Sofia Baratto
Serie D4 Damen: Finja Steiner, Margherita Dapunt, Lea Zelger, Aimee Matuella

Herren
Serie B Herren:
Marco Bortolotti, Mario Vilella Martinez, Alexander Weis, Georg Winkler, Horst Rieder, Moritz Trocker, Manuel Bernard, Simone Agostini
Serie C Herren: Sebastian Brzezinski, Thaler Thomas, Tobias Kirchlechner, Daniel Gitzl, Massimo Bertolini, Benjamin Rossi, Victor Haddad,
Serie D1 Herren: Hannes Spitaler, Christian Pfeifer, Matys Goller, Manuel Gasbarri, Harald Gasser, Peter Plattner, Toni Palma
Serie D2 Herren: Maximilian Figl, Nicolò Toffanin, Stefano Pinzan, Nathan Avanzini, Tyler Diehl, Antonio Dalle Nogare, Philipp Dalle Nogare, Christoph Laichner
Serie D3 Herren: Jürgen Braun, Luis Santa, Othmar Donà, Roland Albenberger, Sepp Gasser, Martin Raifer, Wolfgang Trafojer, Christian Frank
Serie D4 Herren A: Theo Zocchi, Leonardo Amenici, Tobias Rebecchi, Alex Dal Re, Mirko Canziani, Fabio Bruni, Davide Beer, Enzo Dalsass
Serie D4 Herren B: Tommaso Tiego, Jacopo Toffanin, Fabian Weinreich, Martino Rossi, Riccardo Radaelli
Serie D4 Herren C: Thomas Laconi, Alessandro Nardin, Klaus Rebecchi, Vincenzo Morello, Senio Visentin, Marco Infelisi, Antonello Antonelli, Andrea Mattei

Jugend
Unter 10 Mixed A:
Iris Tabarelli, Filippo Debellis
Unter 10 Mixed B: Plattner Eva Marie, Leonardo Tiego
Unter 12 Buben: Luis Mulser, Maximilian Brunner, Philipp Pezzei, Maximilian Santa
Unter 14 Mädchen: Lara Pfeifer, Julia Peer
Unter 14 Buben A: Maximilian Figl, Tommaso Tiego, Jacopo Toffanin
Unter 16 Mädchen: Vickie Trocker, Anna Santa
Unter 16 Buben: Tobias Kirchlechner, Nicolò Toffanin, Nathan Avanzini

Senioren
Over 45 Herren, Limit 4.3:
Jürgen Braun, Othmar Donà, Luis Santa, Wolfgang Trafojer, Roland Albenberger, Klaus Rebecchi


Ballonabbau vor Ostern

Von Montag, 26. März, bis Freitag, 30. März, bleibt der TC Rungg geschlossen. In dieser Zeit werden die Ballone abgebaut. Die Freiluftsaison beginnt dann am Ostersamstag, 31. März.
Die Wintersaison neigt sich dem Ende zu. Und wie gewohnt bleibt der Club auch heuer für ein paar Tage geschlossen, um vom Ballon- auf den Freiluftbetrieb umzustellen. Schon Ende März kommen die beiden Ballone weg. Während des Ballonabbaus bleibt fünf Tage lang auch das Clubhaus geschlossen. Es ist nur eine kurze Schließung, bevor am Osterwochenende auf den Freiplätzen gespielt werden kann, auf denen eine Woche zuvor noch die Ballone standen.


Wer erinnert sich an Mirza Basic?

Mirza Basic hat das Kunststück fertig gebracht, als Qualifikant das ATP250-Turnier im bulgarischen Sofia zu gewinnen. 2012 und 2014 hat Basic das Doppel in Rungg gewonnen.
Der 26-jährige Mirza Basic hat im Februar erstmals den Sprung in die Top 100 der Weltrangliste geschafft – so wie viele Tennisprofis vor ihm, die das Rungger Publikum in den vergangenen Jahren bei der “Sparkassen Trophy” live erlebt hat. Der erstmalige Einzug in die Top 100 fiel für Basic zusammen mit dem ersten Triumph bei einem ATP-Turnier, und zwar in Sofia. Basic war als Qualifikant in das Turnier gestartet und besiegte fünf Top-100-Spieler hintereinander, darunter – im Halbfinale – keinen geringeren als Stanislav Wawrinka. Im Finale kämpfte Basic den Rumänen Marius Copil mit 7/6 6/7 6/4 nieder. Copil ist wie Basic ein „alter Rungger Bekannter“, erreichte er 2009 in Rungg als damals 19-Jähriger doch das Viertelfinale.
Basic seinerseits hat bei der Sparkassen Trophy zwei Mal den Doppelbewerb gewonnen: 2012 mit Nikola Ciric und 2014 mit Tomislav Brkic. Gegen ebendiesen Brkic hat Basic in Sofia übrigens die entscheidende Qualirunde knapp mit 7/5 6/4 gewonnen – und dann den erwähnten Siegeszug gestartet.
Diese Beispiele zeigen, dass sich auf der ATP-Tour unzählige Profis tummeln, die schon in Rungg aufgeschlagen haben. Zwischen acht und zehn Ex-Rungg-Starter stehen ständig in den Top 100. Derzeit sind es neben den erwähnten Basic und Brkic noch Paolo Lorenzi (Viertelfinalist 1999), Misha Zverev (Erstrundenaus 2005), Jan-Lennard Struff (Halbfinalist 2012), Nikoloz Basilashvili (Sieger 2013), Andreas Seppi (Achtelfinalist 2000) und Thomas Fabbiano (Viertelfinalist 2015).
Übrigens ist auch Ex-Top-100-Spieler Matthias Bachinger, der vor einem Jahr als Nummer 339 der Welt das Viertelfinale der Sparkassen Trophy erreichte, wieder auf dem Vormarsch. Er steht um Rang 150.

Sparkassen Trophy vom 4. bis 11. August

Der TC Rungg richtet die internationale Sparkassen Trophy auch 2018 aus, und zwar vom 4. bis 11. August. Es handelt sich unverändert um ein Futures mit 25.000 Dollar Preisgeld und Hospitality. Es ist dies die Königskategorie der sogenannten Futures-Turniere.


Die Rungger räumen ab

Benjamin Rossi und Lara Pfeifer haben im Jänner das traditionsreiche Turnier der Kategorie 3 im TC Trient gewonnen.
Sowohl bei den Herren als auch bei den Damen räumten die jungen Rungger ab. Benjamin Rossi gab in fünf Matches lediglich 13 Games ab. Im Finale ließ er dem Bozner Aloisha Bona beim 6/0 6/1 nicht den Hauch einer Chance. Bona hatte zuvor im Halbfinale Tobias Kirchlechner ausgeschaltet und somit ein Rungger Finalderby verhindert. In dieser Form wird Rossi sehr bald von der Kategorie 3.1 in die Kategorie 2 aufsteigen. Rossi hatte erst 2017 nach langwierigen körperlichen Beschwerden wieder mit dem Tennisspielen begonnen.
Bei den Damen triumphierte Unter-14-Spielerin Lara Pfeifer. Im Finale gewann sie mit 6/4 6/2 gegen Sara Cicognani aus Lumezzane, die im Halbfinale Simone Kraner besiegt hatte, womit – ähnlich wie bei den Herren – ein Rungger Finalderby nur knapp verhindert wurde. Pfeifer ist ebenfalls auf dem Weg in die Kategorie 2.


Viele Aufsteiger, wenige Absteiger

Zahlreiche Rungger haben in der italienischen Rangliste 2018 gegenüber dem vergangenen Jahr einen riesigen Satz nach vorne gemacht – zum Beispiel Tobias Kirchlechner, Thomas Thaler und Julia Peer, zum Beispiel aber auch Christian Frank.
Genau 100 klassifizierte Spielerinnen und Spieler stellt der TC Rungg in der italienischen Rangliste 2018: 66 Herren und 34 Damen. So viele waren es noch nie! In den vergangenen Wochen sind noch ein paar Namen dazugekommen, weil sich der TC Rungg gezielt für die Serie-B-Meisterschaft verstärkt hat, sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren. Und so kommt es, dass die Spitze der clubinternen Rangordnung völlig unbekannte Namen schmücken.
Runggs Nummer eins bei den Herren ist der 22-jährige Spanier Mario Vilella Martinez, die Nummer 330 der ATP-Weltrangliste, die Nummer zwei ist der 26-jährige Italiener Marco Bortolotti, Nummer 470 der Weltrangliste. Dahinter folgen die Eigengewächse Georg Winkler, Alexander Weis, Horst Rieder, Moritz Trocker und Manuel Bernard. Mit ihnen will der TC Rungg als frischgebackener Aufsteiger mehr als nur eine Statistenrolle in der Serie B spielen. Selbiges gilt bei den Damen, wo rund um Eigengewächs Verena Meliss (Nummer 970 der WTA-Weltrangliste) eine starke Serie-B-Mannschaft geformt wird: Neuzugänge sind die 20-jährige Italienerin Dalila Spiteri (Nummer 700 der WTA-Weltrangliste), die 25-jährige Argentinierin Paula Ormachea (Nummer 650 und im Jahr 2013 schon die Nummer 59) sowie die 23-jährige Tschechin Pernilla Mendesova (Nummer 800). Dazu gesellt sich die 19-jährige Italoschweizerin Susan Bandecchi (Nummer 640), die schon 2017 in der Serie C für den TC Rungg gespielt hat. Diese Topspielerinnen werden abwechselnd in der Serie B antreten.
Bemerkenswert ist aber vor allem, welch große Sprünge einige Rungger in der Rangliste gemacht haben. Rekordhalter ist Christian Frank, der im vergangenen Jahr wieder mit dem Tennisspielen begonnen hat und sich auf Anhieb von Null in die Kategorie 4.2 spielte. Tobias Kirchlechner und Thomas Thaler aus der Tennisschule Rungg haben sich um drei Stufen von 3.3 auf 2.8 verbessert. Bei den Damen hat Julia Peer gleich vier Stufen in einer Saison genommen – sie ist jetzt eine 3.4-Spielerin.
Nachfolgend sind alle Rungger in der italienischen Rangliste angeführt. Abgesehen von den Neuverpflichtungen für die Serie B bestätigt ein Blick in die Rangliste, wie stark die Rungger Tennisschule ist: Gleich 15 Spieler/innen der Tennisschule Rungg gehören der Kategorie 2 an. Es darf dies durchaus als Gütesiegel für die Arbeit der Tennisschule gewertet werden, die imstande ist, junge Spieler für Leistungen auf höchstem Niveau zu formen.

Alle Rungger in den Ranglisten 2018
(Name, Kategorie und Veränderung gegenüber 2017 in Klammern)

Die Herren in der Rangliste

1    Mario Vilella Martinez    2.1    (0)
2    Marco Bortolotti    2.1    (0)
3    Georg Winkler    2.3    (+1)
4    Alexander Weis    2.3    (+1)
5    Horst Rieder    2.4    (+1)
6    Moritz Trocker    2.4    (+1)
7    Manuel Bernard    2.4    (+2)
8    Simone Agostini    2.4    (0)
9    Sebastian Brzezinski    2.5    (+1)
10    Jacob Nicolussi    2.7    (-1)
11    Tobias Kirchlechner    2.8    (+3)
12    Thomas Thaler    2.8    (+3)
13    Daniel Gitzl    2.8    (-1)
14    Emilio Haddad    3.1    (0)
15    Benjamin Rossi    3.1    (+1)
16    Massimo Bertolini    3.1    (0)
17    Daniel Cleva    3.1    (-1)
18    Hannes Spitaler    3.2    (0)
19    Maximilian Figl    3.2    (+2)
20    Nicolò Toffanin    3.2    (+3)
21    Christian Pfeifer    3.2    (+2)
22    Alessandro Dapunt    3.2    (-1)
23    Manuel Gasbarri    3.2    (+1)
24    Nathan Avanzini    3.3    (+2)
25    Andrea De Paola    3.3    (-1)
26    Valerio Gasbarri    3.3    (0)
27    Matys Goller    3.4    (+1)
28    Antonio Dalle Nogare    3.4    (+1)
29    Gabriel Matteucci    3.4    (-1)
30    Harald Gasser    3.5    (+2)
31    Tyler Diehl    3.5    (+3)
32    Klemens Weinreich    3.5    (+2)
33    Teo Zocchi    3.5    (+3)
34    Sonny Dalsass    3.5    (+2)
35    Leonardo Pedri    4.1    (+1)
36    Tommaso Tiego    4.1    (+2)
37    Toni Palma    4.1    (0)
38    Martin Raifer    4.1    (-1)
39    Jacopo Toffanin    4.2    (+2)
40    Christoph Laichner    4.2    (+2)
41    Sepp Gasser    4.2    (+1)
42    Philipp Dalle Nogare    4.2    (+1)
43    Christian Frank    4.2    (+5)
44    Roland Albenberger    4.3    (0)
45    Martino Rossi    4.3    (+1)
46    Fabian Weinreich    4.3    (0)
47    Giovanni Chito    4.3    (-1)
48    Riccardo Radaelli    4.3    (+1)
49    Luis Santa    4.3    (1)
50    Jürgen Braun    4.3    (-1)
51    Tobias Rebecchi    4.4    (+2)
52    Leonardo Amenici    4.4    (+1)
53    Luis Mulser    4.4    (+3)
54    Peter Plattner    4.4    (-1)
55    Othmar Donà    4.4    (0)
56    Jacopo Passarella    4.4    (0)
57    Maximilian Brunner    4.5    (0)
58    Klaus Rebecchi    4.5    (+2)
59    Manuel Gasperetti    4.5    (+1)
60    Alessandro Nardin    4.5    (+2)
61    Thomas Laconi    4.5    (+2)
62    Vincenzo Morello    4.5    (+1)
63    Christian Chistè    4.5    (-1)
64    Manuel Langebner    4.5    (-1)
65    Marco Infelisi    4.6    (+1)
66    Senio Visentin    4.6    (+1)

Die Damen in der Rangliste

1    Dalila Spiteri    2.1    (0)
2    Susan Bandecchi    2.2    (+1)
3    Paula Ormaechea    2.3    (0)
4    Verena Meliss    2.4    (-1)
5    Pernilla Mendesova    2.4    (0)
6    Sophie Walzl    2.5    (+2)
7    Anna Santa    2.7    (+2)
8    Vickie Trocker    2.7    (+2)
9    Lara Pfeifer    3.1    (+2)
10    Simone Kraner    3.1    (+2)
11    Sophia Meliss    3.2    (-1)
12    Sara Rizzolli    3.4    (-1)
13    Evelyn Moser    3.3    (+1)
14    Lena Untrtrifaller    3.4    (+2)
15    Julia Peer    3.4    (+4)
16    Elisabeth Vendruscolo    3.5    (+2)
17    Nina Meskova    3.5    (+3)
18    Anna Vassiliev    4.1    (+1)
19    Sofia Dapunt    4.2    (+2)
20    Claudia Riccardi    4.2    (+1)
21    Manuela von Gelmini    4.2    (+3)
22    Simona Sedlak    4.2    (+1)
23    Heidi Moser    4.2    (0)
24    Karin Moser    4.2    (-1)
25    Finja Steiner    4.3    (+1)
26    Lea Zelger    4.3    (+1)
27    Katia Lando    4.4    (0)
28    Aimee Matuella    4.4    (+2)
29    Julia Trocker    4.5    (0)
30    Sara Brunner    4.5    (+2)
31    Kathrin Figl    4.5    (0)
32    Karin Kager    4.5    (-1)
33    Beate Meskova    4.6    (0)
34    Petra Niederseer    4.6    (0)


Südtiroler Premiere

Der TC Rungg hat Ende November Südtirols allererstes Tpra-Tennisturnier organisiert. Anfang Jänner folgte das zweite. Auch für die Rungger eine Gelegenheit, sich mit anderen Spielern zu messen.
Der Tpra-Circuit ist eine äußerst beliebte Turnierserie des italienischen Tennisverbandes, der sich an Spieler wendet, die eine Klassifizierung von 4.4 oder darunter aufweisen. Die Serie verfügt über eine eigene „Weltrangliste“, auch werden „Grand-Slam-Turniere“ auf den verschiedenen Belägen ausgetragen, ganz wie bei den Profis. In ganz Italien werden unzählige Turniere ausgetragen, wobei der Freizeitcharakter dadurch unterstrichen wird, dass die Turniere innerhalb eines Wochenendes abgewickelt werden.
Bisher war Südtirol ein weißer Fleck auf der Landkarte der Serie, obwohl sie bereits seit mehreren Jahren existiert. Der TC Rungg hat das nun geändert. Ende November war er Schauplatz des allerersten Südtiroler Turniers. Das zweite folgt Anfang Jänner. Die Finalisten des ersten Rungger Tpra-Turniers waren zwei erfahrene Bozner: Carlo Ferretti gewann das Finale gegen Armando Zanella mit 6/4.


Rungg unter den Top 10

Der TC Rungg gehört auch heuer zu den zehn besten Tennisschulen Italiens und wurde in den Kreis der „Top School“ aufgenommen.
So wie 2016 hat es die Tennisschule Rungg auch heuer unter die Top 10 von Italiens Tennisschulen gebracht. Dort befindet sich der TC Rungg in einem erlauchten Kreis von Traditionsclubs wie Parioli Rom oder Stampa Sporting Turin und ist der einzige Südtiroler Verein, der so weit vorne zu finden ist. Der italienische Tennisverband berücksichtigt bei der Erstellung dieser Rangliste die sportlichen Ergebnisse und die Arbeit der Tennisschulen.
Auch wurde der TC Rungg heuer als „Top School“ deklariert. Für dieses Gütesiegel muss eine Tennisschule verschiedene Kriterien erfüllen – darunter fällt unter anderem die Ausbildung der Trainer.

Die Top 10 von Italiens Tennisschulen
1. ASD Tennis Training (Umbrien)
2. TC Parioli Rom (Latium)
3. ATA Battisti Trient (Trentino)
4. Junior Tennis Perugia (Umbrien)
5. CT Lucca (Toskana)
6. TC Cagliari (Sardinien)
7. CT Porto San Giorgio (Marken)
8. TC Rungg (Südtirol)
9. AT Neapel (Kampanien)
10. Stampa Sporting Turin (Piemont)


Den Sponsoren sei Dank

Mit einem gemeinsamen Abendessen hat sich die Tennisschule Rungg bei ihren Sponsoren bedankt. Als Geschenk gab es ein symbolträchtiges Erinnerungsbild, das den Sponsoren zeigt: Ihr seid dabei gewesen, als dem TC Rungg ein Meilenstein gelang!
Tennisschulleiter Manuel Gasbarri, Vizepräsident Roland Albenberger und Vorstandsmitglied Klaus Rebecchi überreichten den anwesenden Sponsoren ein gerahmtes Bild mit den beiden Zeitungsberichten von Dolomiten und Alto Adige, die über den Aufstieg des TC Rungg von der Serie C in die Serie B sowohl bei den Damen als auch bei den Herren berichten. Zur Erinnerung: Die beiden Aufstiege gelangen exakt am selben Tag im Juni 2017. Für die Herren war es eine Rückkehr in die Serie B nach 13 Jahren, für die Damen sogar nach 28 Jahren. 2018 hat der TC Rungg zwei Teams in der Serie B und auch zwei Teams in der Serie C. „Und das alles ausschließlich mit Spielern aus der eigenen Tennisschule“, ist Manuel Gasbarri stolz auf das, was in den vergangenen Jahren im TC Rungg geleistet wurde.
Gleichzeitig betonte Gasbarri in seiner Ansprache, wie wichtig die Sponsoren sind: „Ohne euch wären diese Erfolge nicht möglich. Ohne euch könnte sich der TC Rungg nie und nimmer eine Tennisschule leisten, die vom Minitennis für Kinder ab drei Jahren bis zum professionellen Wettkampftennis mit mittlerweile fünf Runggern in der Weltrangliste die gesamte Palette abdeckt.“ Vizepräsident Roland Albenberger schlug in dieselbe Kerbe. Er dankte für die Unterstützung und verlieh gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck, dass die Tennisschule und die Sponsoren ihren gemeinsamen Weg auch 2018 fortsetzen.



Zwei Turniere zum Jahresabschluss

Die Weihnachtsturniere der Tennisschule Rungg haben Tradition. Auch heuer fanden deren zwei statt: eines für Erwachsene und eines für Kinder. Dabei wurde nicht nur Tennis gespielt, sondern auch getanzt.
Eines gleich vorweg: Bei den Weihnachtsturnieren steht nicht der Wettkampf im Mittelpunkt, sondern die Unterhaltung. Und so beteiligten sich am Erwachsenenturnier zirka 30 Tennisspieler, beim Kinderturnier waren es sogar rund 120 Kinder – plus 50 Kinder, die unter der Anleitung der ehemaligen Profitänzerin Viktorija Triscuka, der Ehefrau von Tennisschulleiter Manuel Gasbarri, eine Choreographie eingelernt hatten, die sie in Rungg zum Besten gaben.
Am Erwachsenenturnier nahmen Spielerinnen und Spieler teil, die derzeit den Winterkurs besuchen. Längst sind die mehrwöchigen- bzw. mehrmonatigen Erwachsenenkurse, die die Tennisschule Rungg im Winter, Frühjahr, Sommer und Herbst organisiert, zu einer beliebten Institution geworden. Am Rande des Tennisplatzes wurden beim Weihnachtsturnier schon einmal Weihnachtswünsche ausgetauscht.
Ein wahres Großereignis war das Kinderturnier mit 120 Tennisspielern und 50 Tänzern. Auch bei dieser Gelegenheit stand der Spaß im Vordergrund. Für alle Kinder gab es belegte Brote, Getränke und Süßes, dazu Erinnerungsmedaillen, die Hauptsponsor Raiffeisenkasse Überetsch zur Verfügung gestellt hatte. Und auch Griffbänder wurden verteilt, spendiert von Spitaler Sports. Bei der Preisverteilung waren unter anderem Runggs Präsident Karl Stuefer, Andreas Andergassen als Vertreter von Hauptsponsor Raiffeisen sowie die beiden Tennisschule-Sponsoren Jürgen Braun und Antonio Dalle Nogare anwesend.


Hauptrolle für den TC Rungg

Beim traditionellen Tennisfest des Tennislandesverbandes war der TC Rungg auch heuer ein Hauptdarsteller. Sage und schreibe 10 der diesjährigen 48 Landesmeistertitel wanderten 2017 nach Rungg – aber damit nicht genug.
Es ist eine schöne Tradition, dass der Tennislandesverband zum Saisonabschluss ein Tennisfest veranstaltet, dort auf das Tennisjahr zurückblickt und auch alle Landesmeister (Einzel und Mannschaft) prämiert. Diesmal fand das Tennisfest in der Wolkensteiner Tennishalle statt. Und so wie in den vergangenen Jahren spielte der TC Rungg eine absolute Hauptrolle.
Erstens organisieren die Rungger eines von insgesamt vier internationalen Turnieren, die in Südtirol stattfinden.
Zweitens stellt der TC Rungg nicht weniger als die Hälfte der Südtiroler in der Weltrangliste, genauer gesagt fünf von zehn (Verena Meliss, Alexander Weis, Horst Rieder, Georg Winkler, Moritz Trocker).
Drittens – und das ist nicht minder beeindruckend – hat der TC Rungg 2017 zehn Landesmeistertitel abgeräumt. Bei insgesamt 48 vergebenen Landesmeistertiteln in den verschiedenen Kategorien bedeutet dies, dass der TC Rungg jeden fünften Titel gewonnen hat. Der TC Rungg ist einer von 84 Südtiroler Mitgliedsvereinen des Tennislandesverbandes, gewinnt aber gut 20 Prozent der Titel. Und: Der TC Rungg stellte heuer 25 der 403 Mannschaften, die ins Rennen gingen. Die Statistik drückt am besten aus, welche Rolle der TC Rungg derzeit im Südtiroler Tennis spielt.
Im Einzel holten die Landesmeistertitel Sophie Walzl (Open), Maximilian Figl und Lara Pfeifer (beide Unter 13) sowie Nicolò Toffanin und Anna Santa (beider Unter 14), in den Mannschaftsbewerben siegten die Serie-D1-Damen, die Serie-D3-Herren, die Unter-14-Buben, die Unter-14-Mädchen und die Unter-16-Buben. Sie alle wurden in Wolkenstein prämiert.


Wir im Fernsehen!

Der Spartensender „Supertennis“ hat im November ein halbstündiges Porträt über den TC Rungg gesendet und auf unterhaltsame Weise in ganz Italien gezeigt, wer dieser Verein ist.
Der TC Rungg ist mittlerweile über die Südtiroler Grenzen hinaus ein Begriff im italienischen Tennis. Dass aber der Tennissender „Supertennis“ im Rahmen der Sendung „Circolando“ über den Verein berichtet, ist dann doch etwas Besonderes. Giorgio Galimberti und Elena Romagnino schauten sich auf der Tennisanlage um, führten Interviews mit Präsident Karl Stuefer, Tennisschule-Chef Manuel Gasbarri, den Nachwuchsspielern Moritz Trocker und Sebastian Brzezinski genauso wie Vizebürgermeister Massimo Cleva. Sie statteten aber auch den Fußballprofis des FC Südtirol einen Besuch ab, die gleich nebenan trainieren. Und sie besuchten Runggs Vizepräsident Roland Albenberger in der Kellerei Girlan, wo sie ziemlich begeistert von den Weinen waren.
Alles in allem zeigte das Porträt die professionelle Arbeit des TC Rungg, war aber gleichzeitig Werbung für die Gegend. Die Botschaft des Berichts: Der TC Rungg ist zwar schwierig zu finden, weil er abgelegen im Montiggler Wald steht, aber auf der großzügigen Tennisanlage wird vorbildliche Arbeit geleistet.


Fünf Rungger in der Weltrangliste

Das hat es noch nie gegeben! Gleich fünf Spieler aus der Rungger Tennisschule stehen in der Weltrangliste: Verena Meliss, Alex Weis, Horst Rieder, Moritz Trocker und Georg Winkler.
Zehn Südtiroler scheinen derzeit in der Weltrangliste auf, drei Damen und sieben Herren. Die Hälfte davon stellt der TC Rungg.
Der Jüngste im Bunde ist Moritz Trocker: der 17-jährige Völser hat im Oktober und November bei zwei 15.000-Dollar-Futures im türkischen Antalya gleich zwei Mal nach überstandener Qualifikation das Achtelfinale erreicht und damit zwei ATP-Punkte gewonnen, die ihn in der Weltrangliste von null auf einen Platz um 1.500 katapultiert haben. Trocker ist Italiens jüngster Spieler in der ATP-Weltrangliste.
Den ersten ATP-Punkt seiner Karriere holte sich Trocker gegen den Türken Cengiz Aksu (ATP 1283) mit einem 6/3 6/7 6/2 nach 2.40 Stunden Spielzeit – es war ein Meilenstein in der noch jungen Karriere und ein Sieg, den der junge Völser nicht so schnell vergessen wird. Der zweite Punkt kam wenige Wochen später interessanterweise wieder gegen Cengiz Aksu. Diesmal fiel der Sieg beim 7/5 6/1 klarer aus.
Trocker gesellt sich zu den vier Runggern, die bereits bisher in der Weltrangliste standen. Georg Winkler hatte im September seinen ersten ATP-Punkt geholt und liegt um Rang 1900. Horst Rieder befindet sich mit zwei ATP-Punkten gleichauf mit Trocker um Rang 1500. Interessant: Trocker, Winkler und Rieder kommen nicht nur allesamt aus der Rungger Tennisschule, sondern sie sind auch alle drei aus Völs – dass ein kleines Dorf gleich drei Spieler in der Weltrangliste hat, ist weltweit wohl einmalig.
Die besten Rungger in der Weltrangliste sind Alex Weis (um Rang 1.150) und Verena Meliss. Meliss liegt in der WTA-Rangliste unter den Top 1.100 und klopft an die Tür der Top 1.000. Sie hat im Herbst zwei Mal innerhalb kürzester Zeit das Viertelfinale eines 15.000-Dollar-Turniers erreicht, zuerst im spanischen Melilla, dann im türkischen Hammamet. Zuvor hatte sie nur ein einziges Mal ein Viertelfinale erreicht, und zwar im Februar 2016. Nach vielen Verletzungen sind die Erfolge die Entschädigung für Hartnäckigkeit und Ausdauer.


Südtirol-Auswahl mit Rungger Stempel

Fünf der acht Jugendspieler, die vor kurzem in Tirrenia (Toskana) für Südtirols Unter-14-Auswahl spielten, stammen vom TC Rungg.
In Tirrenia bei Pisa hat die Südtirol-Auswahl die Vor-Qualifikation für die „Coppa d’Inverno“ bestritten. Die „Coppa d’Inverno“ ist ein Mannschaftswettkampf für italienische Regionalauswahlen. Mit drei Siegen gegen Kalabrien-Basilikata, Friaul und Sardinien beendete das Südtiroler Team das Turnier auf dem ersten Platz und qualifizierte sich damit für die eigentliche Qualifikation – dort spielen die Südtiroler gegen Marken, Apulien und Venetien.
Im achtköpfigen Team von Trainer Raffaele Cimadon standen in Tirrenia gleich fünf Rungger, und zwar Lara Pfeifer, Lena Untertrifaller, Nicolò Toffanin, Stefano Pinzan und Maximilian Figl. Zum Auftakt gegen Friaul setzte sich die Südtirol-Auswahl mit 5/1-Siegen durch, anschließend fertigte sie Kalabrien-Basilikata problemlos mit 6/0 ab. Das umkämpfte dritte und entscheidende Spiel gegen Sardinien stand nach vier Einzeln und zwei Doppeln 3/3. Ein gemischtes Doppel musste die Entscheidung bringen – und zwei Rungger sorgten dafür, dass die Südtirol-Auswahl jubeln durfte: Lara Pfeifer und Nicolò Toffanin besiegten Giulia Pisano und Niccolò Dessi in zwei Sätzen mit 6/1 7/5.


Platz 5 kann sich sehen lassen

Runggs Unter-14-Mädchenteam hat beim „Final Eight“ um den Italienmeistertitel den fünften Platz erkämpft. Beinahe wäre es mehr geworden.
Nach dem souveränen Gewinn des Landesmeistertitels und des Dreivenetientitels fuhren Anna Santa, Lara Pfeifer und Reservespielerin Sara Rizzolli – begleitet von Tennislehrer Valerio Gasbarri – durchaus hoffnungsvoll nach Mailand. Wer unter den Top 8 Italiens steht, hat verständlicherweise Lust auf mehr. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr waren die Rungger Mädchen Vierte geworden.
Diesmal platzte der Titeltraum bereits am ersten Tag gegen Vianello Rom – allerdings denkbar knapp. Anna Santa, die heuer eine Topsaison gespielt hat, gewann gegen 3.1-Spielerin Francesca Annibali souverän mit 6/3 6/3, während Lara Pfeifer der zweiten 3.1-Spielerin mit 3/6 6/7 unterlag und beinahe einen dritten Satz erzwungen hätte. Somit stand es nach den Einzeln 1/1, und das Doppel musste entscheiden. Santa/Pfeifer verloren den ersten Satz 2/6, drehten mit einem 6/3 im zweiten Satz den Spieß um und mussten sich im dritten Satz mit 4/6 geschlagen geben.
Groß war die Enttäuschung. Trotzdem fingen sich Anna Santa und Lara Pfeifer und holten sich an den zwei folgenden Tagen mit zwei Siegen gegen die Gastgeberinnen von Junior Tennis Mailand (2/0) und den Traditionsclub Parioli Rom (2/1) noch den fünften Platz. Gegen Parioli wurde Lara Pfeifer zur Matchwinnerin. Zuerst drehte sie gegen Chiara Castellano (3.3) nach verlorenem ersten Satz das Match und gewann 3/6 6/3 6/1, dann gelang Santa/Pfeifer selbiges im Doppel beim 3/6 7/6 6/4.
Am Ende durfte die Freude über den fünften Platz größer sein als die Enttäuschung über die knappe Niederlage am ersten Tag.


Meliss im Viertelfinale

Zum zweiten Mal in ihrer Karriere hat Verena Meliss das Viertelfinale eines Profiturniers erreicht.
Beim 15.000-Dollar-Turnier im spanischen Melilla wehrte die 20-jährige Runggerin in der ersten Runde gegen die an Nummer 8 gesetzte Rosa Vicens Mas, Nummer 931 der Welt, nicht weniger als sechs Matchbälle ab und gewann nach 3.13 Stunden Spielzeit mit 2/6 7/6 (16/14) 6/4. Im Achtelfinale ging es beim 6/0 6/2 gegen Angeles Moreno Barranquero deutlich leichter. Im Viertelfinale gab es für Meliss ein weiteres Marathonmatch, diesmal aber mit dem besseren Ende für die Gegnerin: Die spanische Gastgeberin Paula Arias Manjon setzte sich nach knapp drei Stunden Spielzeit mit 6/3 3/6 6/4 durch.
Der Lohn für das Viertelfinale: zwei Weltranglistenpunkte. In der WTA-Rangliste liegt Verena Meliss um Rang 1.100.


Julia Peer gewinnt das Masters

Julia Peer hat zum Saisonabschluss das Masters-Turnier in der Unter-14-Kategorie gewonnen. Nina Meskova kam in ihrer Altersklasse ins Finale, Eva Plattner und Margherita Dapunt erreichten das Halbfinale.
Der TC Bozen war Schauplatz des Jugend-Masters. Es hat Tradition, dass beim Masters In jeder Altersklasse nur die acht Punktbesten der Raiffeisen-Turnierserie startberechtigt sind. In der Unter-14-Kategorie sorgte Julia Peer für eine große Überraschung, indem sie nach dem Halbfinal-Derbysieg gegen Teamkollegin Margherita Dapunt im Finale auch noch die Meraner Topfavoritin Arianna Amaduzzi mit 3/6 6/4 6/2 besiegte.
In der Unter-12-Kategorie wies Nina Meskova im Halbfinale die Kaltererin Anna Katharina Palla mit 6/2 7/5 in die Schranken, musste dann im Finale aber Nadine Vinatzer vom ATC Ladinia beim 3/6 3/6 den Vortritt lassen.
Schließlich kam in der Unter-12-Kategorie Eva Marie Plattner ins Halbfinale, wo sie Lisa Marie Sartori vom ASC Welsberg mit 2/6 4/6 unterlag.


Georg Winkler unter den Top 32

Georg Winkler hat es bei der Italienmeisterschaft der 2. Kategorie bis unter die Top 32 geschafft. Auch vier weitere Rungger waren am Start.
Georg Winkler läuft bei der Italienmeisterschaft der Kategorie 2 immer zu Hochform auf. Nachdem er 2016 unter die Top 16 gekommen war, schaffte er es diesmal in Casale Monferrato in der Provinz Alessandria unter die Top 32. Nachdem der 2.4-Spieler Gregorio Biondolillo und Davide Albertoni (beide ebenfalls 2.4) jeweils in zwei Sätzen besiegt hatte, kam das Aus gegen den an Nummer eins gesetzten Gianluca Beghi (2.1).
Winklers Teamkollegen Horst Rieder, Moritz Trocker und Sebastian Brzezinski verloren jeweils in Runde eins, wobei Brzezinski (2.6) den um vier Klassen höher eingestuften Fabio Mercuri (2.2) beim 4/6 6/0 3/6 an den Rand einer Niederlage brachte. Zuvor hatte sich Brzezinski erfolgreich durch die Qualifikation gekämpft.
Manuel Bernard hingegen verlor in der dritten und entscheidenden Qualifikationsrunde das Marathonmatch gegen 2.7-Spieler Gabriele Volpi knapp mit 7/5 4/6 4/6.


Rungger Dominanz beim Heimturnier

Zwei Rungger Finalderbys und fünf von acht Halbfinalisten für die Gastgeber: Das Raiffeisen-Turnier im TC Rungg war fest in der Hand der Lokalmatadoren. Es siegten Massimo Bertolini und Simone Kraner.
Der TC Rungg war – wie schon in den vergangenen Jahren – Schauplatz des letzten Raiffeisen-Turniers einer langen Saison. Beachtliche 136 Spielerinnen und Spieler der Kategorien 3 und 4 hatten gemeldet, was in Kombination mit dem miserablen Wetter eine echte Herausforderung für die Turnierleitung rund um Oberschiedsrichterin Cornelia Gartner war.
Bei den Herren dominierte Ex-Daviscupspieler Massimo Bertolini, einst die Nummer 36 der Welt im Doppel und seit 2016 ein Rungger, wie schon eine Woche zuvor in Tramin die Konkurrenz nach Belieben. Im Finale gewann er gegen den erst 16-jährigen Teamkollegen Thomas Thaler, der Ende des Jahres in die Kategorie 2 aufsteigen wird, mit 6/4 6/1. Im Halbfinale hatte Thaler einen weiteren Teamkollegen, Benjamin Rossi, in einem engen Match mit 7/6 6/4 ausgeschaltet. Bemerkenswert ist aber nicht nur, dass der TC Rungg drei von vier Halbfinalisten stellte. Der Club stellte auch sechs von acht Viertelfinalisten: Massimo Bertolini, Victor Haddad, Tobias Kirchlechner, Thomas Thaler, Benjamin Rossi und Christian Pfeifer.
Immerhin drei von acht Viertelfinalisten (Simone Kraner, Lara Pfeifer, Julia Peer) und zwei von vier Halbfinalisten waren es bei den Damen. In einem umkämpften Finale besiegte Simone Kraner die Unter-13-Landesmeisterin Lara Pfeifer mit 3/6 6/3 6/4 und zeigte, dass sie in der Kategorie 3 immer noch zu den Besten in Südtirol gehört. Vor einigen Jahren gehörte Simone Kraner der
Beinahe hätte es in der Kategorie 4 der Herren mit einem weiteren Rungger Sieg geklappt: Klemens Weinreich musste sich aber dem Neumarkter Miguel Agnolin mit 6/3 6/7 3/6 geschlagen geben. Agnolin hatte im Halbfinale einen weiteren Rungger, Leonardo Pedri, mit 6/1 3/6 6/4 aus dem Bewerb geworfen.


Manuel Gasperetti ist VSS-Landesmeister

Manuel Gasperetti hat bei der VSS-Landesmeisterschaft in Schlanders den Unter-13-Titel geholt. Auch mehrere andere junge Rungger haben sich für die Landesmeisterschaft qualifiziert.
Der Verband der Südtiroler Sportvereine (VSS) und der Tennislandesverband FIT arbeiten seit einigen Jahren zusammen, um möglichst viele Kinder für den Tennissport zu begeistern und etwas für den Breitensport zu tun. Auch heuer wurden zunächst in den einzelnen Bezirken Qualifikationsturniere veranstaltet. 62 Kinder qualifizierten sich in den verschiedenen Altersklassen für das Landesfinale in Schlanders, darunter auch mehrere Rungger.
In der Unter-13-VSS-Kategorie gewann Manuel Gasperetti im Finale 4/2 1/4 7/1 gegen Elias Burger aus Niederdorf – Max Santa wurde Dritter.
In der Unter-10-Promo-Kategorie kamen Leonardo Tiego, Samuel Vanzetta, Magdalena Trebo und Finja Matuella auf den dritten Rang.
In der Unter-8-Promo-Kategorie wurde Julia Kostner Dritte, Mia Maier schaffte es ins Viertelfinale, und Ausserer Leonie schied in den Gruppenphase aus.


ATP-Punkte für Winkler und Rieder

Horst Rieder hat im türkischen Antalya seinen zweiten ATP-Punkt geholt, Georg Winkler im ägyptischen Kairo seinen ersten.
Neben Wilson Leite (ATP 518), Alex Weis (ATP 1192) und Horst Rieder (ATP 1457) hat der TC Rungg seit Mitte September einen vierten Spieler in der ATP-Weltrangliste. Der 20-jährige Georg Winkler überstand bei einem 15.000-Dollar-Futures in Kairo die Qualifikation und nutzte dann die Gunst der Auslosung, indem er das Qualifikantenduell gegen den 18-jährigen Ägypter Mohamad Gomaa mit 6/1 6/2 gewann und mit dem Einzug ins Achtelfinale den ersten ATP-Punkt seiner Karriere gewann. Dort unterlag er Issam Taweel (ATP 749) mit 5/7 2/6. Das Achtelfinale brachte Winkler die ATP-Position 1885.
Unter die Top 1.500 hat sich Horst Rieder mit dem Gewinn seines zweiten ATP-Punktes geschoben. Bei einem 15.000-Dollar-Futures in Antalya überstand er die Qualifikation und zog dann mit einem Dreisatzsieg gegen Wildcard-Spieler Stefan Vujic ins Achtelfinale ein. Dort unterlag er Top-700-Spieler Ilya Vasilyev lediglich in drei Sätzen.


Brzezinski sorgt für den Glanzpunkt

Sebastian Brzezinski gehört zu den Top 8 Italiens in der Unter-16-Kategorie. Auch mehrere andere junge Rungger haben sich bei der Einzel-Italienmeisterschaft gut geschlagen.
Sebastian Brzezinski war bei der Unter-16-Italienmeisterschaft in Mantua an Nummer 24 gesetzt und stand damit direkt in der zweiten Runde. Nach zwei Drei-Satz-Siegen gegen Riccardo Trione (2.8) und Fabrizio Andaloro (2.6) traf er im Achtelfinale auf 2.5-Spieler Filippo Moroni, der beim Stand von 5/7 1/3 aufgab. Erst im Viertelfinale stoppte der spätere Italienmeister Giulio Zeppieri den Lauf von Brzezinski. Für Tobias Kirchlechner kam das Aus in Runde zwei.
In der Unter-16-Kategorie der Mädchen – sie wurde in Neapel ausgetragen – scheiterte Vickie Trocker in der zweiten Qualifikationsrunde.
In Rom wurde der Unter-14-Italienmeistertitel ausgespielt. Bei den Buben musste Nathan Avanzini in der ersten Qualifikationsrunde die Segel streichen, während der direkt für Hauptfeld qualifizierte Unter-14-Landesmeister Nicolò Toffanin in die zweite Hauptfeldrunde kam. Bei den Mädchen zeigte Landesmeisterin Anna Santa eine Topleistung und erreichte – wie ihre Teamkollegin Lara Pfeifer einige Wochen zuvor bei der Unter-13-Italienmeisterschaft – die Top 16. In der ersten Runde besiegte 2.8-Spielerin Anna Santa überraschend die an Nummer 11 gesetzte Anastasia Abbagnato (ebenfalls 2.8) in drei Sätzen, dann triumphierte sie auch gegen Annagiulia Danesi in drei Sätzen. Im Achtelfinale gegen die Nummer 6 des Turniers, Carlotta Mencaglia (2.7), steckten ihr die Strapazen der zwei Dreisatzmatches in den Knochen. Trotzdem schlug sich Anna Santa tapfer und unterlag – wieder in drei Sätzen – 3/6 6/3 0/6.
In Mailand schließlich erreichte Julia Peer bei der Unter-12-Italienmeisterschaft die zweite Runde.


Tennissommer mit 170 Kindern

Ein Tennis-Tanz-Camp, ein Tennis-Zirkus-Camp, ein Tennis-Fußball-Camp, ein Mini-Camp und die Tennisferien waren auch heuer Teil des Rungger Tennissommers.
Rund 170 Kinder nahmen das traditionsreiche Angebot des TC Rungg während der Sommermonate an – die einzelnen Wochen mit unterschiedlichen Schwerpunkten waren wieder ausgebucht. Unter der Leitung von Arno Weinreich konnten die Kinder zwischen 3 und 14 Jahren zwischen fünf Wochen wählen, die Tennis in Kombination mit anderen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten boten. Ziel war es, den Kindern den Tennissport näherzubringen und gleichzeitig den Spaß an der Bewegung zu vermitteln.
Den überaus erfolgreichen Rungger Tennissommer gibt es bereits seit Mitte der 1980er-Jahre. Unterstützt wurde der Tennissommer auch heuer von der Raiffeisenkasse Überetsch.


Serie D: Drei steigen auf

Neben dem Serie-D1-Damenteam und dem Serie-D3-Herrenteam (siehe eigenen Bericht) steigt auch das Serie-D4-Damenteam in die nächsthöhere Kategorie auf. Die D4-Damen sind Vize-Landesmeister.
Zur Erinnerung: Zwölf Teams hatte der TC Rungg heuer in den verschiedenen Serie-D-Ligen am Start, genau die Hälfte qualifizierte sich für die Aufstiegsrunden. Von diesen sechs Teams wiederum schafften drei den Aufstieg – diese Bilanz in der Serie D kann sich sehen lassen.
Neben den erwähnten D1-Damen und den D3-Herren hatten sich auch die Damen in der Serie D3 (Simona Sedlak, Manuela von Gelmini, Claudia Riccardi und Kathrin Figl) für die Aufstiegsspiele qualifiziert. Sie besiegten zunächst Tramin mit 2/0, mussten sich dann aber Haslach mit 0/2 geschlagen geben – der Aufstiegstraum platzte an der letzten Hürde.
In der Serie D4 stellte der TC Rungg gleich drei Teams in der Aufstiegsrunde. Während das Herrenteam (5/1 gegen TC Ladinia, 3/4 gegen Völs) und das B-Damenteam (2/1 gegen Endas Bozen, 1/2 gegen TG Unterland) jeweils in der zweiten Runde ausschieden, schaffte es das junge C-Team mit Julia Peer, Nina Meskova und Lea Zelger mit Siegen gegen Branzoll (2/0), Kaltern (3/0) und Kiens (2/1) bis ins Finale, wo Peer und Meskova aber Partschins knapp mit 1/2 unterlagen. Vize-Landesmeister und Aufstieg: Alle Achtung!


Und wieder zwei Landesmeistertitel

13,5 Jahre beträgt das Durchschnittsalter des Rungger Damenteams (oder besser: Mädchenteams), das den Landesmeistertitel in der Serie D1 gewonnen und damit den Serie-C-Aufstieg geschafft hat. Titel und Aufstieg hat auch das – ebenfalls junge – Serie-D3-Herrenteam gepackt.
Anna Santa, Lara Pfeifer, Anna Vassiliev, Lena Untertrifaller und die monatelang verletzte Sara Rizzolli haben tatsächlich das Kunststück fertiggebracht, als frischgebackene D1-Aufsteigerinnen den Durchmarsch in die Serie C zu schaffen. 2016 hatten sie (damals noch ohne Lena Untertrifaller) den Landesmeistertitel in der Serie D2 geholt und waren in die Serie D1 aufgestiegen, nun haben sie auch dort den Titel geholt, und zwar unerwartet souverän. Nachdem sie sich im Frühjahr „nur“ als Zweite ihrer Vorrundengruppe für die Finalrunde qualifiziert hatten, machten sie sowohl im Halbfinale gegen Vahrn, als auch im Finale gegen Brixen bereits nach den beiden Einzeln alles klar. Zur Erinnerung: Im Frühjahr hatten die Runggerinnen ihr Gruppenspiel gegen Brixen noch mit 0/3 verloren. Diesmal spazierten 2.8-Spielerin Anna Santa (6/4 6/2 gegen 2.7-Spielerin Elisa Crazzolara) und 3.2-Spielerin Lara Pfeifer (6/2 6/0 gegen 3.2-Spielerin Greta Zwerger) regelrecht zum Finalsieg gegen Brixen.
2018 spielen die Rungger Mädchen nun in der Serie C, der höchsten regionalen Liga. Anna Santa und Sara Rizzolli hatten 2014, also vor drei Jahren, gemeinsam in der Serie D4 begonnen.
Über den Landesmeistertitel und den damit verbundenen Aufstieg von der Serie D3 in die Serie D4 dürfen sich auch Nicolò Toffanin, Maximilian Figl, Nathan Avanzini, Tyler Diehl, Giovanni Chito, Christoph Laichner und Philipp Dalle Nogare freuen. Nachdem sie im Frühjahr souverän den Gruppensieg geholt hatten, zogen sie nach einem Freilos in der ersten Runde mit Siegen gegen Auer (5/1) und TC Bozen (4/3 im Entscheidungsdoppel) ins Finale gegen Innichen auf. Dort war beim 4/0 schon nach den Einzeln alles klar.


14 Titel: Die Landesmeistertitel in der Serie D1 der Damen und Serie D3 der Herren waren heuer bereits die Titel Nummer 13 und 14 für den TC Rungg. Fünf Titel waren es bei der Jugend-Landesmeisterschaft, dazu kamen die zwei Serie-C-Landesmeistertitel bei den Damen und Herren (inklusive folgendem Aufstieg in die Serie B), der Regionalmeistertitel der Serie-C-Damen, drei Landesmeistertitel in den Jugend-Mannschaftsbewerben und der Open-Titel von Sophie Walzl. Zusätzlich holte das Unter-14-Mädchen-Team den (inoffiziellen) Dreivenetien-Titel.
Somit ist der TC Rungg 2017 ähnlich erfolgreich wie 2016, obwohl das Jahr ein unerreichbares Rekordjahr zu sein schien mit einem Italienmeistertitel, zwei Drei-Venetien-Titeln, einem Regionalmeistertitel und 13 Landesmeistertiteln.


„Ich habe mich in Rungg zu Hause gefühlt!“

Ein Ex-Top-50-Spieler wie Andreas Haider-Maurer auf dem Tennisfeld, ein Startrainer wie Bob Brett und ein Guinness-Rekordler wie Sinan Öztürk am Spielfeldrand, zwei Daviscup-Spieler im Finale – und sehr viel Lob für den TC Rungg. Das war die Sparkassen Trophy 2017.
Das schönste Lob, das es für die Organisatoren rund um Turnierdirektor Dietmar Pfeifer und OK-Chef Georg Morandell geben konnte, äußerte der ägyptische Turniersieger Mohamed Safwat: „Ich habe mich hier zu Hause gefühlt. Danke!“ Sein Trainer Martin Spöttl meinte, Rungg habe „bei weitem das beste Futures-Turnier weltweit“. Und er sagte das nicht, weil sein Schützling soeben das Finalduell zweier Daviscupspieler gegen Tomislav Brkic aus Bosnien-Herzegowina gewonnen und das Rungger Turnier ohne Satzverlust für sich entschieden hatte. Andere Profis bedankten sich ebenfalls bei den Organisatoren.
So auch der Österreicher Andreas Haider-Maurer, der nach einer 19-monatigen Verletzungspause ein Comeback gestartet hat und die Rungger um eine Wild Card gebeten (und sie erhalten) hatte. Haider-Maurer war 2015 die Nummer 47 der Welt und darf dank eines sogenannten „Protected Ranking“ von 63 bei allen großen ATP- und Grand-Slam-Turnieren starten. In Rungg war für Haider-Maurer schon im Achtelfinale Endstation, was das hohe Niveau des Turniers bestätigt. Ein weiterer Ex-Top-100-Spieler, Matthias Bachinger, der eine Woche zuvor das Turnier in Bozen gewonnen hatte, scheiterte im Viertelfinale an Titelverteidiger Jeremy Jahn. Dieser wiederum fand in Tomislav Brkic seinen Meister. Insgesamt nahmen 66 Athleten an der diesjährigen Sparkassen Trophy teil. Unter den Top 8 waren 7 Nationen vertreten.
Auch Startrainer Bob Brett, der bereits Topstars wie Boris Becker, Goran Ivanisevic, Marin Cilic und Nikolas Kiefer betreut hat, zeigte sich angetan vom organisatorischen Niveau der Sparkassen Trophy. Der vom internationalen Tennisverband entsandte Supervisor Guido Pezzella schrieb in seinem Abschlussbericht: „Alles hat hervorragend geklappt. Profis und Coaches haben das hohe Niveau der Gastfreundschaft und Organisation geschätzt.“ Einmal mehr hat der TC Rungg bei der 20. Auflage seines internationalen Tennisturniers Werbung für sich und die Gemeinde Eppan auf der internationalen Tennisbühne gemacht.
Ein Höhepunkt im Rahmenprogramm war die „Kiku Soccer Freestyle Show“ mit dem Fußballartisten und dreimaligen Guinness-Rekordler Sinan Ötztürk. Im Spielerhotel Four Points by Sheraton fand anlässlich der 20. Auflage des Turniers ein Galaabend statt.

Zwei Rungger im Hauptfeld

Neun Südtiroler – darunter drei junge Rungger – wagten sich in die Qualifikation der Sparkassen Trophy. Dass mit „Rückkehrer“ Alex Weis und Manuel Bernard gleich zwei Rungger die Quali überstanden und das Hauptfeld erreichten, war erfreulich.
Alex Weis kämpfte sich mit Siegen über Lorenzo Seroddi (6/1 6/2) und Nicola Vidal (3/6 6/3 6/4) ins Hauptfeld und nutzte dort die gute Auslosung im Qualifikantenduell gegen Edoardo Sardella: Er siegte 6/2 6/3 und sicherte sich mit dem Achtelfinaleinzug einen weiteren ATP-Punkt, der ihn den Top 1000 näher bringt. Gegen den Schweden Christian Lindell (ATP 355) war aber Endstation.
Manuel Bernard rang nach einem lockereren 6/0 6/0 zum Auftakt gegen Francesco Coriani den Weltranglisten-1.747. Augusto Virgili in 3.37 Stunden Spielzeit mit 6/7 7/6 6/2 nieder und schaffte damit den unerwarteten Sprung ins Hauptfeld. Dort verlor er pikanterweise gegen Augusto Virgilis Bruder Adelchi (ATP 464).
Eine Topleistung zeigte auch der erst 15-jährige Sebastian Brezinski. In der entscheidenden Quali-Runde unterlag er Stefano Reitano mit 6/3 5/7 3/6, nachdem er im dritten Satz bereits 3/1 geführt hatte.



Top 16 für Lara Pfeifer

U13-Landesmeisterin Lara Pfeifer gehört zu den Top 16 ihrer Altersklasse in Italien. Maximilian Figl kam bei der Italienmeisterschaft unter die besten 32.
Bei der Unter-13-Italienmeisterschaft stellte der TC Rungg beide Südtiroler Vertreter, und zwar die beiden Landesmeister Lara Pfeifer und Maximilian Figl. In Forlì war Lara Pfeifer an Nummer 14 gesetzt und erfüllte die Erwartungen mit dem Achtelfinaleinzug. Nach Siegen über Claudia Frisario (4.1) und Margherita Calvani (3.4) war gegen die Nummer 3 des Turniers Giorgia Pedone (3.2) aus Sizilien Endstation.
In Sassuolo startete Maximilian Figl mit einem souveränen 6/1 6/1 gegen den an Nummer 14 gesetzten Riccardo Baldi (3.3) vielversprechend. In der zweiten Runde war 3.4-Spieler Gianmaria Migliardi aus Ravenna aber zu stark.


Fast hätte es gereicht…

Bei den Dreivenetien-Titelkämpfen haben neben dem siegreichen U14-Mädchenteam weitere drei Teams den TC Rungg vertreten, nämlich die U12-Mädchen, die U14-Buben und die U16-Buben.
Nur die besten Teams aus den einzelnen Regionen sind bei den Dreivenetien-Titelkämpfen spielberechtigt. Und weil der TC Rungg bei den Jugend-Landesmeisterschaften heuer so erfolgreich war, war der Club gleich vierfach vertreten: durch drei Landesmeister (U14 Mädchen, U14 Buben, U16 Buben) und ein Vize-Landesmeisterteam (U12 Mädchen).
Unter 12 Mädchen: Ausgerechnet die Vize-Landesmeisterinnen sorgten für eine Top-Leistung. Julia Peer und Margherita Dapunt gewannen zunächst gegen Tennis Campagnuzza, ATA Battisti Trient und Tennis Vicenza. Im Dreivenetien-Finale kam es dann zu einem Südtiroler Derby: Landesmeister Kaltern gegen Vize Rungg. Und wieder hatten die Kaltererinnen die Nase vorn, wenn auch nur denkbar knapp: Julia Peer gewann gegen Lucia Panin 6/3 2/6 6/1, Margherita Dapunt verlor gegen Anna Katharina Palla 3/6 2/6, und im Entscheidungsdoppel entschied der dritte Satz zugunsten der Kaltererinnen (7/6 4/6 2/6), die nun zur Italienmeisterschaft nach Messina fahren.
Unter 14 Buben: Ebenfalls bis ins Dreivenetien-Finale schafften es die Unter-14-Buben. Gegen CT Trient, Eurotennis Treviso und CT Belluno gaben Maximilian Figl und Nicolò Toffanin keinen einzigen Satz ab. Doch im Endspiel gegen ATA Battisti Trient bereitete Maximilian Figl die Achillesehne Probleme – er verlor sein Einzel, und nach dem Einzelsieg von Toffanin mussten Figl/Toffanin im Entscheidungsdoppel den Traum von der Italienmeisterschaft begraben.
Unter 16 Buben: Eine Enttäuschung setzte es ausgerechnet für die Unter-16-Buben – in dieser Kategorie ist der TC Rungg der amtierende Italienmeister. Schon am ersten Spieltag der Dreivenetien-Meisterschaft mussten Sebastian Brzezinski und Tobias Kirchlechner eine bittere 1/2-Niederlage gegen den CS Plebiscito hinnehmen, wobei sie im Entscheidungsdoppel einen Matchball vergaben. Die zwei folgenden Siege gegen Rovereto und Vicenza reichten nicht mehr fürs Weiterkommen.


U14-Mädchen unter den Top 8 Italiens

Runggs U14-Mädchenteam gehört wie 2016 zu den besten acht Teams Italiens. Anna Santa und Lara Pfeifer haben in Vicenza den Dreivenetien-Titel geholt. Ende September geht es um den Italienmeistertitel.
Zum zweiten Mal hintereinander haben Runggs Unter-14-Mädchen nach dem Landesmeistertitel auch den Dreivenetien-Titel abgeräumt und sich für das „Final Eight“ der besten acht Teams Italiens qualifiziert. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr wurden Vickie Trocker, Anna Santa und Sara Rizzolli ausgezeichnete Dritte bei der Italienmeisterschaft. Anna Santa und Sara Rizzolli stehen auch heuer im erfolgreichen Unter-14-Team, wobei Sara Rizzolli in Vicenza bei den Dreivenetien-Titelkämpfen verletzungsbedingt fehlte. Das änderte aber nichts an der Vormachtstellung des TC Rungg. Anna Santa und Lara Pfeifer marschierten gegen den TC Santorso, den CT Rovereto, Tennis Bassano und ATA Battisti Trient ohne Niederlage zum Dreivenetien-Titel und gaben insgesamt nur einen einzigen Satz ab. Nun darf man gespannt sein, was in Mailand herausschaut, wenn das Team vollzählig ist.


Serie D: Es geht weiter!

Für sechs Rungger Serie-D-Teams beginnt nach Ferragosto der Kampf um den Aufstieg und um die Landesmeistertitel.
Zwölf Teams hatte der TC Rungg heuer in den verschiedenen Serie-D-Ligen am Start, genau die Hälfte hat sich für die Aufstiegsrunden qualifiziert, die ab 19. August beginnen. Das Serie-D1-Damenteam (Anna Santa, Sara Rizzolli, Lara Pfeifer, Anna Vassiliev und Lena Untertrifaller) spielt zum Auftakt auswärts gegen Vahrn – zwei Siege wären bis zum Titelgewinn inklusive Serie-C-Aufstieg notwendig.
Das junge Serie-D3-Herrenteam rund um die Unter-14-Landesmeister Nicolò Toffanin, Maximilian Figl, Nathan Avanzini und Philipp Dalle Nogare haben zum Auftakt ein Freilos und spielen am 27. August gegen den Sieger der Begegnung zwischen CT Grizzly und ASC Auer. Für die Damen in der Serie D3 (Simona Sedlak, Manuela von Gelmini, Claudia Riccardi und Kathrin Figl) beginnt die Finalrunde am 19. August zu Hause gegen Tramin.
In der Serie D4 hat der TC Rungg schließlich noch ganze drei Teams im Rennen. Das Herrenteam spielt zum Auftakt am 20. August zu Hause gegen ATC Ladinia – insgesamt 32 Teams kämpfen um sechs Aufstiegsplätze. Bei den Damen tritt das Rungger B-Team am 19. August auswärts gegen den TC Endas Bozen an, während das C-Team dank eines Freiloses erst in der zweiten Runde am 26. August ins Titelrennen einsteigt, und zwar auswärts in Branzoll.


Sophie Walzl ist Open-Landesmeisterin

Die 18-jährige Sophie Walzl ist neue Open-Landesmeisterin. Sie holte den Titel ohne Satzverlust.
Sophie Walzl stammt aus Gargazon, aber sie spielt schon seit vielen Jahren für den TC Rungg. Sie gehörte heuer auch zum erfolgreichen Serie-C-Team, das den Landesmeistertitel, den Regionalmeistertitel und dann den Aufstieg in die Serie B geholt hat. Nachdem sie Ende 2016 von der Kategorie 3 in die Kategorie 2 aufgestiegen war (von 3.1 auf 2.7), gewann sie nun auf den Sandplätzen des TC Bozen den Landesmeistertitel in der Open-Kategorie, der „Königsklasse“.
Im Viertelfinale hatte Sophie Walzl mit der Pusterer 3.4-Spielerin Waltraud Kirchler beim 6/1 6/2 keine Mühe. Im Halbfinale räumte sie die an Nummer zwei gesetzte Brixner 2.7-Spielerin Elisa Crazzolara unerwartet klar mit 6/3 6/3 aus dem Weg, und auch im Finale machte Walzl mit 2.8-Spielerin Teresa Schwienbacher aus Ulten beim 6/3 6/3 kurzen Prozess. Schwienbacher hatte zuvor im Halbfinale Topfavoritin Silvia Saccani aus dem Rennen geworfen.
Für den TC Rungg war es heuer bereits der zwölfte wichtige Titel – nach den fünf Titeln bei der Jugend-Landesmeisterschaft in Meran, den zwei Landesmeistertiteln der Damen und Herren in der Serie C, dem Regionalmeistertitel der Damen in der Serie C und den drei Landesmeistertiteln in den Jugend-Mannschaftsbewerben.
Ansonsten gab es für die Rungger bei der Erwachsenen-Landesmeisterschaft wenig zu holen. Erwähnenswert sind die Viertelfinal-Teilnahmen von Hannes Spitaler in der Kategorie 3 und von Simona Sedlak in der Kategorie 4.


Serie B, wir kommen!

Es ist vollbracht! Der TC Rungg hat sowohl bei den Damen als auch bei den Herren den Aufstieg von der Serie C in die Serie B geschafft, der dritthöchsten Liga Italiens. Runggs Herren spielten zuletzt vor 13 Jahren so weit oben, die Damen vor 28 Jahren!
Vielleicht noch erfreulicher als der Zweifach-Aufstieg ist die Tatsache, dass die Aufstiegsteams praktisch zur Gänze aus „Eigengewächsen“ bestanden, während die besten Serie-C-Teams praktisch überall in Italien mit zugekauften Spielern gespickt sind. Nicht so in Rungg. Das Herrenteam setzte sich zusammen aus den langjährigen Runggern Georg Winkler, Horst Rieder, Moritz Trocker, Manuel Bernard und den beiden Rungger Tennislehrern Manuel Gasbarri und Massimo Bertolini (einst italienischer Daviscup-Spieler). Im Damenteam standen die langjährigen Runggerinnen Verena Meliss, Sophie Walzl, Vickie Trocker, Sophia Meliss, Simone Kraner und – als einzige Ausnahme – Neuzugang und Meliss-Freundin Susan Bandecchi. 2018 kann der TC Rungg auch in der Serie B mit eigenen Spielern antreten.
Zur Erinnerung: Sowohl die Damen als auch die Herren haben sich heuer den Serie-C-Landesmeistertitel geholt. Danach setzten sie in ziemlich souveräner Manier den Serie-B-Aufstieg drauf, an dem der TC Rungg in den vergangenen Jahren regelmäßig knapp vorbeigeschrammt war.
Im alles entscheidenden Spiel um den Serie-B-Aufstieg gewannen die Herren in Livorno überraschend klar mit 4:1, denn die Rungger waren als Außenseiter in die Toskana gefahren: Rieder, Trocker und Bernard stellten in den Einzeln auf 3:1 (nur Winkler verlor), das Doppel Trocker/Bertolini machte im Doppel alles klar.
Die Damen hingegen triumphierten mit 3:1 im sizilianischen Catania auf ungewohnten Hartplätzen: Meliss und Bandecchi gewannen zuerst ihre Einzel und dann auch das Doppel – alles in zwei Sätzen.
Die Rungger Damen kehren nach sage und schreibe 28 Jahren in die Serie B zurück. Nur 1988 und 1989 – damals mit Gertrud Winkler, Karin Moser und Christine Pfeifer – spielte der TC Rungg bisher in der Serie B der Damen. Bei den Herren ist die Serie B nicht ganz so lange her. Von 1994 bis 2003 spielte der TC Rungg in der Serie B, 2004 sogar in der Serie A2 (u. a. mit Farrukh Dustov und Misha Vassiliev), bevor die Mannschaft aus finanziellen Gründen zurückgezogen wurde. 2005 begann – ausgehend von der Serie D1 – der Wiederaufbau, der nun gekrönt wurde.




Der TC Rungg als Titeljäger

Der TC Rungg hält 2017 bereits bei elf wichtigen Titeln – und das Jahr ist noch lange nicht vorbei. Fünf Landesmeistertitel waren es allein bei den Jugendtitelkämpfen in Meran, wo der TC Rungg der erfolgsreichste Verein überhaupt war. Die Jugend war aber auch in den Teambewerben äußerst erfolgreich: In fünf von sieben Jugendkategorien stand der TC Rungg im Finale, in drei Kategorien holte er den Titel.
Zunächst zur Erinnerung: Im Mai holte der TC Rungg in der Serie C sowohl bei den Herren als auch bei den Damen den prestigeträchtigen Landesmeistertitel. Die Damen legten dann den Regionalmeistertitel drauf. Und das Unter-14-Bubenteam räumte ebenfalls den Titel ab.
Die Titel fünf und sechs in den Teambewerben gewannen die Unter-14-Mädchen und die Unter-16-Buben. In der Unter-16-Kategorie war es für den TC Rungg der fünfte Titel hintereinander in fünf Jahren!
Die Unter-14-Mädchen dominierten die Meisterschaft regelrecht. Zunächst wurden sie vom Tennisverband schon direkt ins Halbfinale vorgesetzt, wo sie gegen Mals gewannen. Im Finale gegen Meran gewann Anna Santa ihr Einzel mit 6/0 6/0, Lara Pfeifer das ihre mit 6/1 6/1 – verdienter kann ein Landesmeistertitel nicht sein. Meran hatte im Halbfinale die Hoffnungen auf ein reines Rungger Finalderby vernichtet, indem das Rungger B-Team mit Anna Vassiliev, Aimee Matuella und Lea Zelger ausgeschaltet wurde. Dieses hatte zuvor seine Vorrundengruppe ohne Niederlage gewonnen und war damit ins Halbfinale eingezogen.
So wie das Unter-14-Mädchenteam war auch das Unter-16-Bubenteam direkt fürs Halbfinale qualifiziert. Dort räumten die Rungger die Gleichaltrigen aus Partschins aus dem Weg. Im Finale gab es dann einen hart erkämpften 2/1-Sieg gegen Meran. Nachdem Sebastian Brzezinski im Duell der beiden Nummern eins gegen Rizzi knapp mit 4/6 6/2 4/6 verloren hatte, glich Tobias Kirchlechner mit seinem 7/6 6/1 gegen Botti aus. Das Entscheidungsdoppel holten sich Brzezinski/Kirchlechner mit 6/4 6/4 und durften dann über den Landesmeistertitel jubeln.
Die Jüngsten – das Unter-10-Mixedteam – mit Philipp Pezzei, Nicholas Kostner und Anna Peroni kamen bis ins Halbfinale, wo sie gegen die späteren Landesmeister vom ATC Ladinia unterlagen.
Doch die Rungger sind nicht nur im Team erfolgreich, sondern auch in den Einzelbewerben. Bei der Jugend-Landesmeisterschaft in Meran gab es fünf Titel, womit der TC Rungg der erfolgreichste Verein der Titelkämpfe war.
Lara Pfeifer holte sich souverän den Titel in der Unter-13-Kategorie: Im Halbfinale erteilte sie Sarah Kofler die Höchststrafe, im Finale erging es Franziska Daum beim 6/2 6/0 nicht viel besser. Pfeifer hat damit den Hattrick geschafft: 2015 wurde sie Unter-11-Landesmeisterin, 2016 Unter-12-Landesmeisterin.
Sogar schon den vierten Einzeltitel in Folge schaffte Maximilian Figl in der Unter-13-Kategorie nach den Titeln 2014 (Unter 10), 2015 (Unter 11) und 2016 (Unter 12). Figl ist in seiner Altersklasse nach wie vor das Maß aller Dinge. In Meran gab der Topfavorit in drei Matches insgesamt nur sechs Games ab. Im Finale besiegte er den Grödner Gabriel Moroder mit 6/1 6/3. Maximilian Figl gewann in Meran übrigens auch noch den Titel im erstmals ausgetragenen Doppelbewerb: Gemeinsam mit dem Kalterer Jonas Greif siegte er in der Unter14/16-Kategorie. Figl hält 2017 damit bei drei Landesmeistertiteln, denn auch am erwähnten Unter-14-Mannschaftstitel war er maßgeblich beteiligt.
So wie in der Unter-13-Kategorie ging auch in der Unter-14-Kategorie der Titel sowohl bei den Mädchen als auch bei den Buben nach Rungg. Bei den Mädchen wurde Anna Santa ihrer Favoritenrolle gerecht und verteidigte gewissermaßen ihren letztjährigen Unter-13-Titel. Im Finale gegen Arianna Amaduzzi musste Santa beim 6/4 7/6 allerdings hart kämpfen. Bei den gleichaltrigen Buben stellte der TC Rungg gleich drei von vier Halbfinalisten. Am Ende gewann Nicolò Toffanin das Rungger Finalderby gegen Stefano Pinzan mit 6/4 6/2. Im Halbfinale hatte Pinzan seinen Teamkollegen und letztjährigen Unter-13-Landesmeister Nathan Avanzini ausgeschaltet.
Neben Avanzini stellte der TC Rungg in Meran noch weitere Halbfinalisten, und zwar Tobias Kirchlechner (Unter 16) und Tommaso Tiego (Unter 12, er verlor gegen den späteren Landesmeister Lukas Palla knapp im Tiebreak des dritten Satzes).
Und neben Pinzan kürte sich auch Julia Peer zur Vize-Landesmeisterin – sie verlor das Unter-12-Finale gegen Anna Katharina Palla.
Übrigens: Lara Pfeifer, Maximilian Figl, Anna Santa und Nicolò Toffanin haben sich mit dem Gewinn des Landesmeistertitels für die Italienmeisterschaft qualifiziert, genauso wie Unter-12-Vizelandesmeisterin Julia Peer.


Serie D: Sechs von zwölf Teams weiter

Zwölf Teams hatte der TC Rungg heuer in den verschiedenen Serie-D-Ligen am Start. Genau die Hälfte von ihnen spielt ab August um den Aufstieg und den Landesmeistertitel. Aber auch ein Abstieg ist zu verzeichnen.
Serie D1 Herren: Der Vollständigkeit halber noch einmal zur Erinnerung: Das D1-Herren-Team verpasste die Serie-C-Aufstiegsrunde ganz knapp, die punktegleichen Ratschingser hatten am Ende ein mickriges Match mehr gewonnen.
Serie D1 Damen: Was den Männern verwehrt blieb, schaffte das junge D1-Damenteam mit Anna Santa, Sara Rizzolli, Lara Pfeifer, Anna Vassiliev und Lena Untertrifaller. Es qualifizierte sich als Gruppenzweiter für die Serie-C-Aufstiegsrunde. Das zweite Rungger D1-Damenteam mit den beiden Moser-Sisters landete im Mittelfeld.
Serie D2 Herren: Nichts wurde es für Martin Raifer & Co. mit dem Klassenerhalt. Die Aufsteiger müssen nach nur einem Jahr zurück in die Serie D3, wobei das Verletzungspech hauptverantwortlich dafür war. Ein einziges Unentschieden im Verlaufe der Meisterschaft war zu wenig.
Serie D3 Herren: Eine Liga darunter holte das junge Team rund um die Unter-14-Landesmeister Nicolò Toffanin, Maximilian Figl, Nathan Avanzini und Philipp Dalle Nogare souverän den Gruppensieg. Ab 20. August geht es um den Aufstieg in die Serie D2 – und um den Landesmeistertitel.
Serie D3 Damen: Auch die D3-Damen mit Simona Sedlak, Manuela von Gelmini, Claudia Riccardi und Kathrin Figl spielen im August um den Aufstieg, und zwar dank eines 2/1-Heimsieges am allerletzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten Mals. Die Malser wurden damit auf der Zielgeraden eingeholt, bei Punktegleichheit entschied das direkte Duell für den TC Rungg.
Serie D4 Herren: Je drei Teams bei den Herren und bei den Damen hatte der TC Rungg in die Serie D4 geschickt. Bei den Herren holte sich das A-Team mit „Comebacker“ Christian Frank den Gruppensieg ohne Niederlage. Am 20. August beginnt der Kampf um Aufstieg und Landesmeistertitel. Das B-Team und das C-Team landeten jeweils ohne Sieg auf dem letzten Tabellenplatz. Aber Siege sind nicht alles, wenn das Kräftemessen mit Spielern aus anderen Clubs sowie der gesellige Teil nach den Matches Spaß macht.
Serie D4 Damen: Gleich zwei D4-Teams mischen im August bei den Damen im Kampf um Aufstieg und Titel mit. Das C-Team beendete die Gruppenphase ungeschlagen auf Rang eins. Das B-Team musste in seiner Gruppe nur eine einzige Niederlage hinnehmen, und zwar am letzten Spieltag gegen Gruppensieger Kaltern, was letztendlich den zweiten Gruppenrang und die Qualifikation für die Finalrunde bedeutete. Das A-Team musste sich in seiner Gruppe mit dem vorletzten Rang begnügen.


Serie-D1-Mädchen spielen um Serie-C-Aufstieg

Nicht nur die Serie C ist bereits im Mai zu Ende gegangen, sondern auch die Over-45-Meisterschaft und die Gruppenphase der Serie D1. Runggs D1-Mädchen spielen im August um den Aufstieg in die Serie C.
Serie D1 Herren: Das D1-Team rund um Kapitän Christian Pfeifer verpasste die Serie-C-Aufstiegsspiele denkbar knapp. Zwar beendete es die Meisterschaft punktegleich mit Ratschings auf Platz 2, doch hatte Ratschings 19 Matches gewonnen, Rungg 18. Damit qualifizierte sich Ratschings für die Aufstiegsspiele. Im direkten Duell gab es ein 3/3-Unentschieden.
Serie D1 Damen: Das junge A-Team – bestehend aus Anna Santa, Sara Rizzolli, Lara Pfeifer, Anna Vassiliev und Neuzugang Lena Untertrifaller – hat als Aufsteiger den Durchmarsch in die Serie-C-Aufstiegsspiele geschafft. Erst 2016 von der D2 in die D1 aufgestiegen, beendete das junge Team die Gruppenphase mit drei Siegen und einer Niederlage (gegen Gruppensieger Brixen) auf Rang zwei und spielt damit ab 19. August um den Aufstieg in die Serie C.
Das B-Team mit Heidi und Karin Moser schaffte den Klassenerhalt letztendlich locker, obwohl es mit zwei 0/3-Niederlagen in die Meisterschaft gestartet war. Dann aber gab es zwei Siege in Folge.
Over 45 lim 4.3: Eine tolle Meisterschaft hat Roland Albenberger mit seinem Team gespielt. Nur gegen Gruppensieger Ahrntal gab es eine 1/2-Heimniederlage – als Gruppenzweite verpasste die Mannschaft die Finalrunde um den Landesmeistertitel knapp.
Serien D2, D3, D4: Die Gruppenphase war noch im Gange, als dieser Netzroller in Druck ging. Die Ergebnisse werden im Juli-Netzroller nachgereicht.


Unter-14-Buben sind Landesmeister

Neun Jugendteams hat der TC Rungg heuer in die Meisterschaft geschickt, acht erreichten die Finalspiele. Das ist bemerkenswert. Die Unter-14-Buben holten den Landesmeistertitel, weitere Titel könnten folgen.
Eines gleich vorweg: Die Unter-14-Mädchen-Meisterschaft, die Unter-16-Buben-Meisterschaft und die Unter-10-Meisterschaft waren noch im Gange, als dieser Netzroller in Druck ging. Alle beiden U14-Mädchenteams, das U16-Bubenteam und das Unter-10-Team waren zu jenem Zeitpunkt noch im Rennen um den Landesmeistertitel. Beendet wurden hingegen die anderen Jugendmeisterschaften.
Unter 12 Buben: Das A-Team wurde Vize-Landesmeister. Es marschierte ohne Niederlage zum Gruppensieg, besiegte im Halbfinale Meran mit 2/1 und unterlag erst im Finale gegen Kaltern mit 0/2.
Das B-Team belegte den dritten Gruppenrang.
Unter 12 Mädchen: Auch die Unter-12-Mädchen wurden Vize-Landesmeister. Zuerst holten sie ohne Niederlage den Gruppensieg, dann ließen sie im Halbfinale den Passeirern beim 2/0 keine Chance, im Finale aber waren die Gleichaltrigen aus Kaltern besser.
Unter 14 Buben: Maximilian Figl, Nathan Avanzini, Nicolò Toffanin, Philipp Dalle Nogare und Fabian Weinreich holten sich den Landesmeistertitel, obwohl es sich um ein junges Team handelt. Zur Erinnerung: Figl, Toffanin und Weinreich haben 2016 den U12-Titel geholt. Nachdem das Team die Gruppenphase ohne Niederlage beendet hatte, gab es im Halbfinale ein 3/0 gegen Ussa Bozen und im Finale einen harterkämpften 2/1-Auswärtssieg gegen St. Christina-Wolkenstein. Nachdem Figl sein Einzel gewonnen und Avanzini das seine verloren hatte, entschieden Figl/Toffanin das Doppel gegen Moroder/Darin mit 6/4 6/3 für sich. Landesmeister!
Unter 16 Mädchen: Für das Unter-16-Team war nach der Gruppenphase ohne Niederlage im Halbfinale gegen St. Christina/Wolkenstein Endstation.


TC Rungg beherrscht die Serie C

Sowohl die Damen als auch die Herren des TC Rungg haben den Landesmeistertitel in der Serie C gewonnen, der höchsten regionalen Spielklasse. Die Damen haben auch noch den Regionalmeistertitel draufgelegt und ihren Titel vom Vorjahr verteidigt. Nun spielen beide Teams um den Aufstieg in die Serie B.
In der höchsten regionalen Liga zu triumphieren, hat Prestige. Und dass ein Club in der Serie C sowohl den Damen- als auch den Herrentitel abräumt, hat Seltenheitswert. Dem TC Rungg ist dieses Kunststück heuer gelungen – zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte. Was dabei besonders erfreulich ist: Die Rungger Teams bestehen praktisch zur Gänze aus Spielern, die aus der eigenen Tennisschule stammen, während es bei anderen Clubs durchaus üblich ist, Spieler für die Serie C zuzukaufen.
Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ist es für den TC Rungg der dritte Serie-C-Titel der Vereinsgeschichte. Bei den Damen holte der TC Rungg den Titel bisher 1991 (Karin und Heidi Moser, Evelyn Lageder, Patrizia Gozzi) und 2016 (Verena Meliss, Sophia Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Evelyn Moser, Vickie Trocker). Nun hat dasselbe Team – verstärkt mit Meliss-Freundin Susan Bandecchi – den letztjährigen Titel verteidigt. Bei den Herren durfte der TC Rungg den prestigeträchtigen Titel bisher 1993 (Martin Tappeiner, Günter Ebner, Peter Plunger, Paolo Benini, Roberto Selle) und 2010 (Manuel Gasbarri, Tobias Kasseroler, Benjamin Seidner, Matteo Dellagiacoma, Jacob Nicolussi) feiern. Nun marschierten die Rungger Herren mit Georg Winkler, Horst Rieder, Moritz Trocker, Manuel Bernard, Massimo Bertolini und Manuel Gasbarri zum dritten Serie-C-Titel.
Somit lebt für den TC Rungg der Traum von der Serie B sowohl bei den Herren als auch bei den Damen. Am 18. und 25. Juni finden die Aufstiegsspiele statt.


Eine Serie-C-Meisterschaft zum Einrahmen

Das A-Team bei den Herren verliert in fünf Begegnungen nur drei Matches und wird Landesmeister, das Damenteam gibt in vier Begegnungen nur zwei Matches ab und holt ebenfalls den Titel, und das B-Team bei den Herren schafft den Klassenerhalt. Die Serie C war aus Rungger Sicht äußerst erfolgreich.
Schon allein die Tatsache, dass der TC Rungg mit gleich drei Teams in der höchsten regionalen Liga spielt, ist bemerkenswert. Dass die Meisterschaft dann auch nach Strich und Faden beherrscht wird, ist erfreulich.
A-Team Herren: Das Ergebnis des Serie-C-Titelfinales spricht Bände: 4/0 für den TC Rungg auswärts in St. Georgen. Allein 2.5-Spieler Horst Rieder gab gegen Marco Di Maro (2.4) beim 6/3 4/6 6/3 einen Satz ab, während Georg Winkler, Moritz Trocker und Manuel Bernard jeweils locker in zwei Sätzen siegten. Zuvor waren die Rungger regelrecht ins Finale spaziert. In der Gruppenphase gab es drei Siege mit einer Bilanz von 15:3 Matches. Im Halbfinale trat der ATC Bruneck nicht zur Begegnung an.
B-Team Herren: Für das zweite Herrenteam, erst in diesem Jahr von der Serie D1 in die Serie C aufgestiegen, wurde es die erwartete schwierige Meisterschaft. Nach drei Niederlagen in der Gruppenphase musste das Team ins Play-out, wo es im Halbfinale eine 1/5-Niederlage gegen Meran gab. Die Rungger mussten also im alles entscheidenden Finale gegen den TC Bozen um den Klassenerhalt spielen. Es wurde ein wahrer Krimi. Nach den Einzeln stand es 2/2 (Siege von Daniel Gitzl und Benjamin Rossi, Niederlagen von Sebastian Brzezinski und Daniel Cleva). Benjamin Rossi gewann an der Seite von Victor Haddad auch sein Doppel souverän, während Sebastian Brzezinski/Daniel Cleva eine Drei-Satz-Niederlage hinnehmen mussten. Es stand 3/3, ein Entscheidungsdoppel musste über den Klassenerhalt entscheiden. Wieder trat Benjamin Rossi an, diesmal an der Seite von Daniel Cleva. Die beiden gewannen das Entscheidungsdoppel souverän mit 6/3 6/1, und danach durfte gefeiert werden. Benjamin Rossi war mit drei Siegen der absolute Matchwinner.
Damen: Die Rungger Titelverteidigerinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. Zunächst wurde mit drei souveränen 4/0-Siegen gegen Gemeinde Bozen, TC Bozen und St. Christina-Wolkenstein die Basis für den Titelgewinn gelegt. Am letzten Spieltag reichte – auch ohne die Spitzenspielerinnen Verena Meliss und Susan Bandecchi – ein 2/2-Unentschieden gegen Meran zum Titel. Danach holte das Team im regionalen Finale gegen ATA Battisti Trient auch noch souverän den Regionalmeistertitel – und zwar ohne Satzverlust.


Bitte sauber bleiben!

Bei der Vollversammlung wurde einmal mehr die Bitte bekräftigt, die Umkleidekabinen nur mit sauberen Tennisschuhen zu betreten.
Zwar hängt der Hinweis an den Türen der Umkleidekabinen, trotzdem wird er (noch) nicht von allen befolgt: Die Umkleidekabinen sollten nur mit sauberen Tennisschuhen betreten werden, damit auch die Rungger Mitglieder, die erst später am Abend spielen, saubere Umkleidekabinen vorfinden. Das Betreten von einigermaßen sauberen Umkleidekabinen ist nun mal angenehmer als das Betreten von schmutzigen Räumlichkeiten. Von daher ist die Regel im Interesse aller Mitglieder.


Ein „Unternehmen“ mit 500.000 Euro Umsatz

Der TC Rungg steht finanziell gesund da. Alles in allem wurden im vergangenen Jahr Ausgaben von rund 500.000 Euro getätigt – und auch entsprechende Einnahmen.
Bei der Vollversammlung war es Kassier Roland Albenberger, der Auskunft über die finanzielle Situation des TC Rungg gab. Nach wie vor wird die Tätigkeit des TC Rungg über drei verschiedene Konten finanziert, und zwar der besseren Transparenz wegen: ein Konto für die allgemeine Tätigkeit, ein Konto für den Jugendsektor, ein Konto für das internationale Tennisturnier. Roland Albenbergers Bericht zeigte deutlich: Alle drei Säulen des TC Rungg sind gesund, keine Säule muss die andere finanzieren.
Allgemeine Tätigkeit: Was die allgemeine Tätigkeit betrifft, standen im Jahr 2016 Ausgaben von 148.000 Euro Einnahmen von 162.000 Euro gegenüber. Vor allem die Einnahmen aus Stundengelder erwähnte Albenberger: Sie betrugen immerhin 64.000 Euro und stiegen in der Wintersaison. Das ist eine erfreuliche Nachricht, da angesichts der hohen Kosten des Ballonbetriebes eine gute Auslastung im Winter wichtig ist. Insgesamt wurde 2016 in dieser Säule ein Überschuss von 14.000 Euro erwirtschaftet. Insgesamt beträgt das finanzielle „Polster“ jetzt 67.000 Euro.
Tennisschule: In der Tennisschule gab es 2016 Ausgaben von beachtlichen 273.000 Euro, mit denen nicht nur das Trainerteam, sondern auch die Turnierbegleitungen finanziert werden. Trotz dieser hohen Kosten „trägt sich die Tennisschule selbst“, betonte Präsident Karl Stuefer. Den Ausgaben stehen Einnahmen in der Höhe von 268.000 Euro gegenüber. Allein die Sponsorengelder belaufen sich auf über 100.000 Euro, wofür Tennisschulleiter ein großes Lob erhielt: Er ist der große „Motor“ bei der Sponsorensuche. Das Minus von 5.000 Euro ist nicht weiter besorgniserregend, da am Jahresanfang 2016 das finanzielle Polster aus den vorhergehenden Jahren knapp 18.000 Euro betrug.
Internationales Tennisturnier: So wie sich die Tennisschule selbst trägt, so trägt sich auch das internationale Turnier selbst. Einnahmen von 93.000 Euro standen 2016 Ausgaben von 84.000 Euro gegenüber – das entspricht einem Plus von 9.400 Euro.
Aufsichtsrat Jürgen Braun sagte bei der Vollversammlung, dass bei der Überprüfung der Geschäftsgebarung keine Unstimmigkeiten festgestellt worden seien. Die Vollversammlung entlastete den Vorstand einstimmig.


Die Räder greifen gut ineinander

Damit ein Club funktioniert, müssen viele Räder ineinander greifen. In Rungg tun sie das seit Jahren. Das wurde bei der Vollversammlung einmal mehr deutlich.
„Hut ab!“ Das sagte bei der Vollversammlung Vizebürgermeister Massimo Cleva in Vertretung von Bürgermeister Wilfried Trettl, der sich entschuldigen ließ. Rungg sei ein aktiver und finanziell gesunder Verein, der mit viel Elan geführt werde.
Runggs Präsident Karl Stuefer erwähnte einige der vielen Räder, die ineinander greifen müssen, damit der TC Rungg so gesund sein kann. Er dankte den Sponsoren, unter denen sich viele „langjährige Partner“ befinden. Stuefer sprach richtigerweise von „Partnern“, nicht von einfachen „Sponsoren“. Ausdrücklich erwähnte Stuefer die Raiffeisenkasse Überetsch, die seit 36 Jahren ununterbrochen als Hauptsponsor fungiert. Stuefer dankte auch dem Vorstand, den Platzwarten, dem motivierten Team der Tennisschule, den Pächtern Margit und Herbert Schweigkofler (die nach der Vollversammlung allen Anwesenden ein Wienerschnitzel auftischten) und den vielen Tenniskinder-Eltern, die sich aktiv einbringen und im vergangenen Jahr unter anderem einen Stand auf dem Paulsner Dorffest organisiert haben.
Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass die Räder so gut ineinander greifen. Und es ist keine Selbstverständlichkeit, dass der TC Rungg so gesund ist. Das betonte Präsident Stuefer, als er darauf verwies, wie enorm die Last der Bürokratie und der Auflagen mittlerweile auf einem Verein wie dem TC Rungg lasten. Der ehrenamtlich geführte Verein sei zu einem kleinen Unternehmen herangewachsen (mit einem „Umsatz“ von über 500.000 Euro!). Als Clubsekretärin Brigitte Leimgruber Ende der 1990er-Jahre ihre Arbeit aufgenommen hatte, betrug der Arbeitsaufwand einen Bruchteil von dem, was er heute ausmacht. Das liegt zum einen daran, dass der Club stetig gewachsen ist, zum anderen aber auch an den gesetzlichen Auflagen.
Nichtsdestotrotz hatte Vorstandsmitglied Klaus Rebecchi bei der Vollversammlung eine angenehme Aufgabe, als er auf das abgelaufene Jahr zurückblickte: Es war das erfolgreichste Jahr der Rungger Vereinsgeschichte! Entsprechend beanspruchte die Prämierung der erfolgreichsten Rungger Tennisspieler 2016 den größten Teil der Vollversammlung. „Die Rungger Zukunft ist gerettet“, meinte Präsident Karl Stuefer bei der Vollversammlung schmunzelnd mit Blick auf die vielen jungen Anwesenden.
Ein Italienmeistertitel (Unter 16 Buben), ein dritter Platz bei der Italienmeisterschaft (Unter 14 Mädchen), zwei Drei-Venetien-Titel (Unter 16 Buben und Unter 14 Mädchen) und 13 Landesmeistertitel sind nur die Spitze des Eisbergs.
192 Kinder trainieren ganzjährig in der erfolgreichen Rungger Tennisschule. In der italienischen Club-Rangliste der Jugendarbeit, dem „Trofeo FIT giovanile“ landete der TC Rungg 2016 auf dem zweiten Platz hinter Traditionsclub Parioli Rom. Aber auch im Breitensport ist der TC Rungg aktiv, und zwar mit verschiedenen Initiativen, darunter Schulbesuchen und dem traditionsreichen Tennissommer.
Aktuell zählt der TC Rungg zirka 280 Mitglieder.


Rungg bekommt neue Attraktion: „Paddle“

Paddle? Die Mischung aus Tennis und Squash findet immer mehr Anhänger. Möglicherweise bekommt der TC Rungg schon bald einen Paddle-Platz – und ein Dach über Platz 7.
Es war Eppans Vizebürgermeister Massimo Cleva, der bei der Rungger Vollversammlung ankündigte, dass es mittlerweile gut aussieht mit einem Investitionsplan, den der TC Rungg gemeinsam mit der Gemeinde Eppan – der Besitzerin der Rungger Tennisanlage – seit Jahren anstrebt. Geplant ist, den Hartplatz (Platz 7) mit einem fixen Ballon zu überdachen, um ihn sowohl im Winter, als auch im Sommer gut nutzen zu können, für die Tennisschule, aber nicht nur. Gleichzeitig könnte der danebenliegende, kleine Platz mit der Tenniswand ebenfalls überdacht und zu einem Paddle-Platz umfunktioniert werden. Es wäre zweifelsohne eine Zusatzattraktion für den TC Rungg. Der Sport, der in einem „Käfig“ gespielt wird und bei dem der Ball auch die Wände berühren darf, mausert sich dort, wo es solche Plätze gibt, langsam zur neuen Trendsportart und zu einer unterhaltsamen Alternative zum Tennissport. Wer sich ansehen will, wie Paddle funktioniert, findet im Internet auf Youtube genügend Beispiele.
Die Investitionssumme würde sich laut Cleva auf rund 400.000 Euro belaufen. Zu diesem Zweck würde ein Rotationsfonds des italienischen Tennisverbandes in Anspruch genommen.
Auch sonst wurde bei der Vollversammlung vorausgeschaut. Unter anderem wird es in Rungg 2017 wieder die gewohnten drei Turniere im Sommer geben, kündigte Vorstandsmitglied Martin Raifer an – und zwar das internationale 25.000-Dollar-Futures um die „Sparkassen Trophy“ im August, das Jugendturnier um die Kiku-Trophäe im Juli und das Raiffeisen-Grand-Prix-Turnier im September. Die Mannschaftsmeisterschaften laufen bereits: 25 Rungger Teams sind im Rennen, gleich drei davon in der Serie C, der höchsten regionalen Liga.


Heiße Eisen im Feuer

Es geht los! 25 Rungger Teams stehen in den Startblöcken der traditionellen Frühjahrsmeisterschaften. Den Anfang macht am 17. April das Rungger Over-45-Team, dann starten nach und nach alle anderen Meisterschaften. Der TC Rungg stellt auch heuer mehrere heiße Titelkandidaten.
Zur Erinnerung: Sage und schreibe 13 Landesmeistertitel durfte der TC Rungg 2016 feiern, sieben davon gingen auf das Konto der Mannschaften. Das wird schwer zu wiederholen sein, aber der eine oder andere Titel dürfte auch heuer kommen. Vielleicht sogar in der Serie C.
Die Serie C: In der höchsten regionalen Liga stellt der TC Rungg gleich drei Teams, zwei bei den Herren und eines bei den Damen. In beiden Fällen lautet das erklärte Ziel: Aufstieg in die Serie B. Dass der TC Rungg das Ziel mit Teams anpeilt, die großteils aus “Eigengewächsen” bestehen, spricht für die Qualität der Rungger Tennisschule und ist in der Serie C alles andere als alltäglich.
Das Damenteam rund um Verena Meliss geht als Titelverteidiger in die Meisterschaft und hat sich mit Susan Bandecchi verstärkt, einer 18-jährigen Schweizerin. Das A-Team bei den Herren nimmt in unveränderter Konstellation einen neuen Anlauf – in den vergangenen beiden Jahren war man jeweils auswärts an St. Christina/Wolkenstein gescheitert, das in der Heim-Halle eine Macht ist. Wer weiß, vielleicht dürfen die Rungger gegen St. Christina/Wolkenstein ja auch einmal zu Hause spielen… Jedenfalls startet die Serie C am Sonntag, 23. April.
Die Serie D: Am Wochenende des 22. und 23. April geht auch die Serie D1 los. Vor allem dem A-Team bei den Damen mit Anna Santa, Sara Rizzolli, Lara Pfeifer, Anna Vassiliev und Neuzugang Lena Untertrifaller – genau genommen ein Mädchenteam – ist ein Topergebnis zuzutrauen. Realistisch ist sogar der Durchmarsch in die Serie C, nachdem das Team erst im vergangenen Jahr von der Serie D2 in die D1 aufgestiegen ist. Auch dem B-Team bei den Damen (Karin und Heidi Moser) ist die Finalrunde zuzutrauen, vielleicht auch den Serie-D1-Herren mit Thomas Thaler, Tobias Kirchlechner, Christian Pfeifer, Antonio Dalle Nogare, Harald Gasser, Toni Palma und Peter Plattner.
Die Meisterschaften der Serien D2, D3 und D4 starten erst am Wochenende des 6. und 7. Mai. In der Serie D3 steht das Herrenteam mit Nicolò Toffanin, Maxi Figl, Tyler Diehl, Nathan Avanzini, Philipp Dalle Nogare, Giovanni Chito und Christoph Laichner unter besonderer Beobachtung – das Team sollte um den Landesmeistertitel mitspielen.
Die Senioren-Kategorien: Nur ein einziges Team stellt der TC Rungg in den verschiedenen Seniorenkategorien. Es handelt sich um eine Over-45-Mannschaft. Sie eröffnet den Meisterschaftsreigen am 17. April. Die Over-Meisterschaften beginnen als erste.
Die Jugend-Kategorien: Hingegen schickt der TC Rungg gleich neun Jugendteams ins Rennen – keine einzige Jugendkategorie, von der Unter-10- bis zur Unter-16-Kategorie, geht ohne TC Rungg über die Bühne. Die Erwartungen sind hoch, denn die Rungger Tennisschule gehört zu den besten im Lande. Zur Erinnerung: 2016 gab es nicht nur Landesmeistertitel, sondern auch zwei Drei-Venetien-Titel (Unter 16 Buben und Unter 14 Mädchen), sogar einen Italienmeistertitel (Unter 16 Buben) und einen dritten Platz bei der Italienmeisterschaft (Unter 14 Mädchen). Und auch 2017 ist vor allem mit den Unter-14- und Unter-16-Jährigen zu rechnen. Die heißesten Titelkandidaten sind die Unter-14-Buben (Maximilian Figl, Nathan Avanzini, Philipp Dalle Nogare, Fabian Weinreich, Nicolò Toffanin), das A-Mädchenteam in der Unter-14-Kategorie (Anna Santa, Sara Rizzolli, Lara Pfeifer), die Unter-16-Buben (Sebastian Brzezinski, Tobias Kirchlechner, Tobias Rebecchi) sowie die Unter-16-Mädchen (Vickie Trocker, Elisabeth Vendruscolo).


TC Rungg ganz stark
Drei Kinderteams gemeldet und alle drei Teams ganz vorne platziert: Das ist die Bilanz des TC Rungg beim Promo-Teambewerb des „Fit Junior Program 2017“.
Der Tennislandesverband hat in diesem Winter zwei Promo-Bewerbe für Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren ausgetragen. Im Vordergrund sollten dabei nicht die Ergebnisse stehen, sondern der Unterhaltungswert. Aber einen gewissen sportlichen Ehrgeiz entwickeln die Kinder dann doch. Der TC Rungg entpuppte sich einmal mehr als wichtige Nachwuchsschmiede. Nachdem der Club bereits beim Einzelwettbewerb die meisten Teilnehmer gestellt hatte (25 von landesweit 90 Kindern), stand der TC Rungg auch im Teambewerb ganz vorne. Drei Rungger Teams wurden ins Rennen geschickt, zwei von ihnen gewannen ihr Turnier und eines wurde Zweiter – geschlagen nur von den Rungger Kollegen.
Folgende Kinder gingen für den TC Rungg in den gemischten Teams ins Rennen: Samuel Vanzetta, Gianluca Gobbato, Leonardo Tiego, Iris Tabarelli, Lotte Mulser, Natalie Bianchi, Anna Peroni, Finia Matuella, Tadelchi Pappalardo.
Runggs Tennislehrer Roland Meliss ist einer von zwei Verantwortlichen des Tennislandesverbandes für diesen Bereich.


Zwei Mal Dritte, einmal Viertelfinale
Im traditionellen Wintercup hat der TC Rungg in der Serie B das Halbfinale erreicht, in der Serie C das Viertelfinale. Das Unter-14-Team kam auf Platz drei.
Der Wintercup mit Teams aus der gesamten Region hat mittlerweile Tradition. Er dient zahlreichen Athleten, die turnierarme Winterzeit zu überbrücken. Auch der TC Rungg hat drei Teams ins Rennen geschickt.
In der „Königsklasse“, der Serie B, beendete der TC Rungg die Vorrunde ungeschlagen (ein Sieg, zwei Unentschieden) und als Gruppenzweiter. Im Halbfinale ging es dann zum TC St. Christina/Wolkenstein, der in der Halle von Wolkenstein eine wahre Macht ist. Zur Erinnerung: In der Serie C ist der TC Rungg in den vergangenen beiden Jahren jeweils auswärts an St. Christina/Wolkenstein gescheitert – zu groß war der Heimvorteil der Ladiner auf dem ungewohnten Hallenboden. Und so war es auch diesmal. Zwar holte Sebastian Brzezinski mit einem umkämpften 7/3 5/7 7/6 den Sieg gegen Jonas Ciechi, doch es sollte der einzige Punkt bleiben: Manuel Bernard und Sophie Walzl verloren in zwei Sätzen, und das Doppel Manuel Bernard/Benjamin Rossi musste sich hauchdünn mit 6/7 6/7 geschlagen geben. Übrigens: St. Christina/Wolkenstein wurde danach Wintercup-Meister – mit einem 3/0-Sieg wieder in der eigenen Halle gegen Trient.
Das Rungger Serie-C-Team beendete zunächst die Gruppenphase verlustpunktfrei als Erster. Im Achtelfinale gab es einen umkämpften 3/2-Sieg gegen Vintl, im Viertelfinale war aber gegen Bruneck (0/4) Entstation.
Auch in der Jugendkategorie war der TC Rungg verreten. Dort waren Unter-14-Spieler spielberechtigt. Am Ende gab es drei Siege und drei Niederlagen – und Platz drei.
Alle Ergebnisse können im Detail im Internet unter www.fittrentino.it abgerufen werden.



Vollversammlung am 6. April

Die diesjährige Vollversammlung findet am Donnerstag, 6. April, mit Beginn um 19.30 Uhr statt. Es wird zurück und nach vorne geschaut, und es wird über die finanzielle Lage des Clubs berichtet. Auch gibt es ein gemeinsames Abendessen.
Vollversammlungen waren früher einer der wichtigsten Vereinstermine des Jahres. Die Mitglieder erschienen zahlreich, ließen sich vom Vorstand über die Lage des Vereins informieren, stellten Fragen und nutzten den Abend nach dem offiziellen Teil für den einen oder anderen „Watter“. Mittlerweile sind die Vollversammlungen bei weitem nicht mehr so gut besucht – obwohl sie eine gute Gelegenheit sind, sich in zirka einer Stunde alles Wissenswerte über den Verein zu holen. Auch heuer wird zuerst zurückgeblickt (auf das erfolgreichste Jahr in der Geschichte des TC Rungg), dann wird vorausgeblickt auf die wichtigsten Veranstaltungen und Pläne für 2017. Der Kassabericht gibt einen Überblick über die Ausgaben und über die Einnahmen, wobei der TC Rungg sauber zwischen Clubtätigkeit, Jugendtätigkeit und internationalem Futures-Turnier trennt, um die finanzielle Entwicklung in den drei Vereinssäulen nachvollziehbar zu machen.
Alle Anwesenden werden mit einem gemeinsamen „Abendessen“ belohnt. Und vielleicht werden dann auch die Watt-Karten gezückt wie in den guten alten Zeiten…


Freiluftsaison startet am 2. April

Die Wintersaison neigt sich dem Ende zu. Ende März werden die Tragluftballone abgebaut. Am Sonntag, 2. April, beginnt dann die Freiluftsaison. Zuvor bleibt der Club für ein paar Tage geschlossen.
Wie jedes Jahr wird der Übergang zwischen Winter- und Sommersaison dazu genutzt, um den Club für ein paar Tage zu schließen. Von Montag, 27. März, bis einschließlich Samstag, 1. April, bleiben die Clubräumlichkeiten geschlossen. Für Margit und Herbert Schweigkofler ist dies die Gelegenheit, die intensive Frühjahrssaison mit den Mannschaftsmeisterschaften vorzubereiten und nach der langen Wintersaison auch ein, zwei Tage auszuspannen. Am Sonntag, 2. April, geht es dann im Freien los – hoffentlich bei strahlendem Frühjahrswetter.
In der Woche der Clubschließung werden gleichzeitig die Ballone abgebaut (freiwillige Helfer sind stets willkommen; wer helfen möchte, kann sich im Clubhaus oder bei den Vorstandsmitgliedern melden). Traditionell erfolgt der Abbau der Ballone im TC Rungg bereits Ende März, während in vielen anderen Clubs die Ballone noch stehen bleiben. Erfahrungsgemäß ist die Lust, nach dem langen Winter endlich wieder im Freien zu spielen, im Frühjahr kaum zu bändigen, während im Ballon die Luft an warmen Tagen ziemlich stickig wird. Das Risiko, im April auch ein paar verregnete Tage zu erwischen, ist da zweifelsohne das kleinere Übel. In den vergangenen Jahren ist der TC Rungg meistens gut gefahren mit dem frühen Ballonabbau. Abgesehen davon bedeutet jede zusätzliche Ballonwoche zusätzliche Betriebskosten.


Drei Turniere im Sommer

Auch heuer findet im August die internationale „Sparkassen Trophy“ statt. Dazu gibt es im Juli ein Raiffeisen-Jugendturnier und im September ein Raiffeisen-Grand-Prix-Turnier der Kategorien 3 und 4.
Der TC Rungg hat seine mittlerweile zur Tradition gewordenen Sommerturniere allesamt bestätigt. Der Höhepunkt wird zweifelsohne wieder die Sparkassen Trophy sein, die als „Futures 25.000 $ + Hospitality“ in der höchsten Futures-Kategorie bestätigt wurde und vom 5. bis 12. August stattfindet. Das internationale Turnier des TC Rungg feiert heuer ein kleines Jubiläum: Es erlebt seine 20. Auflage. Und wieder wird das Publikum hoffnungsvolle Talente live erleben, die später bei den ganz großen Turnieren zu finden sein werden – so wie in der Vergangenheit auch Leute wie Misha Zverev, Nikoloz Basilashvili, Paolo Lorenzi, Martin Klizan und Andreas Seppi am Start waren.
Zuvor gibt es vom 9. bis 16. Juli ein Raiffeisen-Jugendturnier, danach hingegen vom 9. bis 16. September (tatsächlich zwei Mal vom 9. bis 16.!) ein Raiffeisen-Grand-Prix-Turnier der Kategorien 3 und 4.


Nachwuchsförderung: Rungg an vorderster Front

Rund 90 Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren aus 16 Tennisvereinen des Landes haben sich an einem sogenannten Promo-Turnier im Rahmen des „Fit Junior Program 2017“ beteiligt, das in Rungg stattfand. Der TC Rungg stellte 25 Kinder und war damit der stärkste Club.
Dass der TC Rungg zu den wichtigsten Nachwuchsschmieden der Region gehört, ist hinlänglich bekannt. Aber auch bei der Förderung der ganz Kleinen ist der TC Rungg an vorderster Front aktiv. Erstens ist der Rungger Tennislehrer Roland Meliss einer von zwei Verantwortlichen des Tennislandesverbandes für diesen Bereich. Zweitens war der TC Rungg Schauplatz des erwähnten Promo-Turniers. Im Vordergrund standen dabei nicht die Ergebnisse, sondern der Unterhaltungswert – tatsächlich erhielt in den verschiedenen Kategorien nicht nur der Sieger eine Goldmedaille, sondern alle vier Besten wurden mit einer Goldenen ausgezeichnet.
Ende Februar war der TC Rungg abermals Schauplatz eines Promo-Turniers. Diesmal waren die Mannschaften an der Reihe. Der TC Rungg stellte drei Mannschaften, insgesamt haben verschiedene Südtiroler Tennisclubs 15 Teams gemeldet.


Mitgliedbeitrag 2017
Liebe Rungger,
der jährliche Mitgliedsbeitrag 2017 ist wieder fällig.
Der Vorstand des TC Rungg/Raiffeisen hat die Mitgliedsbeiträge unverändert gelassen. Allerdings hat der italienische Tennisverband FIT neue Bestimmungen für die Vereine erlassen, welche die Nichtturnierspieler betreffen. Neu ist die Verpflichtung,
1)    dass für jedes Mitglied KOSTENPFLICHTIG eine sogenannte „FIT-Karte“ (tessera socio) beim italienischen Tennisverband angefordert werden muss – diese Karte kostet für Nichtturnierspieler 15 Euro.
2)    dass jedes eingeschriebene Clubmitglied dem Verein eine Tauglichkeitserklärung vom Hausarzt vorlegen muss, da der Verein ansonsten keine Haftung mehr übernehmen kann.

Weitere Details zum Mitgliedbeitrag sind im folgenden Anhang zu finden:


Mitgliedsbeitrag_2017.pdf


Ein Brasilianer ist Runggs Nummer 1

Wilson wer? Wilson Leite ist 2017 die Nummer 1 des TC Rungg. Er trainiert seit einigen Wochen in Rungg und kann vielleicht für den Club die Serie C bestreiten. Dort wäre Leite, der unter den Top 900 der Welt steht, eine echte Verstärkung. Bei den Damen hat sich Verena Meliss als Nummer 1 des Clubs bestätigt.
61 Herren und 30 Damen des TC Rungg scheinen 2017 in den italienischen Ranglisten auf – 2016 waren es 57 Herren und 25 Damen gewesen. Der TC Rungg ist so zahlreich und obendrein so stark vertreten wie noch nie: 13 Spieler/innen der Kategorie 2 und 24 Spieler/innen der Kategorie 3 können sich sehen lassen.
Bei den Herren führt Wilson Leite als einziger 2.3-Spieler die Rungger Armada vor Georg Winkler, Horst Rieder und Moritz Trocker an. Bei den Damen stellt der TC Rungg mit Verena Meliss und Susan Bandecchi gleich zwei 2.3-Spielerinnen: Die 18-jährige Schweizerin Bandecchi ist von Harbour Mailand gekommen. Trotz unbekannter Namen wie Leite und Bandecchi an der Spitze fällt auf, dass die Rungger Ranglistenspieler im Großen und Ganzen dieselben sind wie 2016: Der TC Rungg hat praktisch keine Abgänge (das spricht für den Club!) und nur ein paar Neuzugänge zu verzeichnen.
Wer hat die größten Sprünge nach vorne gemacht. Um gleich vier Spielklassen haben sich Sebastian Brzezinski (von 3.1 auf 2.6) und Andrea De Paola (von 4.1 auf 3.2) verbessert. Bei den Damen haben Anna Santa (von 3.4 auf 3.1) und Sara Rizzolli (von 4.1 auf 3.3) drei Spielklassen gutgemacht. Eine ganze Reihe von Runggern hat sich um zwei Klassen bzw. eine Klasse verbessert. Die neuen Ranglisten sind insofern Ausdruck des Rungger Erfolgsjahres 2016.

Alle Rungger in den Ranglisten 2017
(Name, Kategorie und Veränderung gegenüber 2016 in Klammern)

Herren
1    Wilson Leite    2.3    (0)
2    Georg Winkler    2.4    (0)
3    Horst Rieder    2.5    (0)
4    Moritz Trocker    2.5    (+2)
5    Manuel Bernard    2.6    (+2)
6    Sebastian Brzezinski    2.6    (+4)
7    Jacob Nicolussi    2.6    (-1)
8    Daniel Gitzl    2.7    (+1)
9    Andrea Spizzica    2.7    (0)
10    Daniel Cleva    2.8    (0)
11    Emilio Haddad    3.1    (0)
12    Massimo Bertolini    3.1    (-1)
13    Andrea De Paola    3.2    (+4)
14    Hannes Spitaler    3.2    (+1)
15    Benjamin Rossi    3.2    (-1)
16    Tobias Kirchlechner    3.3    (+2)
17    Thomas Thaler    3.3    (+3)
18    Gabriel Matteucci    3.3    (-1)
19    Manuel Gasbarri    3.3    (0)
20    Valerio Gasbarri    3.3    (0)
21    Maximilian Figl    3.4    (+1)
22    Christian Pfeifer    3.4    (-1)
23    Paolo Brasolin    3.4    (0)
24    Nicolò Toffanin    3.5    (+1)
25    Martin Raifer    3.5    (+1)
26    Antonio Dalle Nogare    3.5    (-1)
27    Nathan Avanzini    3.5    (+1)
28    Wolfgang Prossliner    4.1    (0)
29    Toni Palma    4.1    (+1)
30    Harald Gasser    4.2    (+1)
31    Sonny Dalsass    4.2    (+1)
32    Jürgen Braun    4.2    (0)
33    Giovanni Chito    4.2    (0)
34    Leonardo Pedri    4.2    (0)
35    Klemens Weinreich    4.2    (0)
36    Luis Santa    4.2    (-1)
37    Tyler Diehl    4.3    (0)
38    Sepp Gasser    4.3    (0)
39    Teo Zocchi    4.3    (+1)
40    Roland Albenberger    4.3    (+1)
41    Peter Plattner    4.3    (0)
42    Stefano Zuccotti    4.3    (+2)
43    Philipp Dalle Nogare    4.3    (+1)
44    Tommaso Tiego    4.3    (+1)
45    Fabian Weinreich    4.3    (+2)
46    Jacopo Toffanin    4.4    (0)
47    Leonardo Marini    4.4    (0)
48    Martino Rossi    4.4    (+2)
49    Jacopo Passarella    4.4    (+2)
50    Christoph Laichner    4.4    (-1)
51    Christian Chistè    4.4    (-1)
52    Othmar Donà    4.4    (-1)
53    Manuel Langebner    4.5    (+1)
54    Leonardo Amenici    4.5    (+2)
55    Michele Puccio    4.5    (+1)
56    Alex Da Re    4.5    (-1)
57    Antonello Antonelli    4.6    (0)
58    Manuel Gasperetti    4.6    (+1)
59    Vincenzo Morello    4.6    (+1)
60    Tobias Rebecchi    4.6    (0)
61    Wolfi Trafojer    4.6    (-1)


Damen
1    Verena Meliss    2.3    (+1)
2    Susan Bandecchi    2.3    (+1)
3    Sophie Walzl    2.7    (+2)
4    Sophia Meliss    3.1    (0)
5    Vickie Trocker    3.1    (+2)
6    Anna Santa    3.1    (+3)
7    Sara Rizzolli    3.3    (+3)
8    Lara Pfeifer    3.3    (+2)
9    Simone Kraner    3.3    (-1)
10    Evelyn Moser    3.4    (+1)
11    Karin Moser    4.1    (+2)
12    Lena Untrtrifaller    4.1    (+1)
13    Elisabeth Vendruscolo    4.2    (+2)
14    Anna Vassiliev    4.2    (+1)
15    Heidi Moser    4.2    (-1)
16    Claudia Riccardi    4.3    (+1)
17    Julia Peer    4.3    (+2)
18    Simona Sedlak    4.3    (-1)
19    Nina Meskova    4.3    (+2)
20    Katia Lando    4.4    (0)
21    Lea Zelger    4.4    (+1)
22    Sofia Dapunt    4.4    (+1)
23    Karin Kager    4.4    (0)
24    Finja Steiner    4.4    (+1)
25    Manuela von Gelmini    4.5    (0)
26    Julia Trocker    4.5    (+2)
27    Kathrin Figl    4.5    (-1)
28    Aimee Matuella    4.6    (0)
29    Priska Gius    4.6    (+1)
30    Beate Meskova    4.6    (-1)


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Horst Rieder in der Weltrangliste

Der 19-jährige Horst Rieder hat Mitte Jänner beim 15.000-Dollar-Turnier im tunesischen Hammamet seinen allerersten ATP-Punkt gewonnen. Er scheint seit Ende Jänner in der Weltrangliste auf.
Rieder ist einer von nur fünf Südtirolern, die nunmehr in der Weltrangliste stehen. In Hammamet überstand Rieder zuerst die Qualifikation, wo er den Argentinier Pedro Munafo mit 6/1 6/2 besiegte und dann von der Aufgabe des Tunesiers Selim Ben Hadjali beim Stand von 3/0 aus seiner Sicht profitierte. Im Hauptfeld nutzte Rieder die gute Auslosung und besiegte den gleichaltrigen Rumänen Sorin Andrei Iordache, die Nummer 1985 der Welt, nach umkämpften erstem Satz souverän mit 7/6 6/0. Mit dem Einzug ins Achtelfinale hatte Rieder den allerersten ATP-Punkt seiner Karriere sicher. Dass er dort gegen den Italiener Fabrizio Ornago, die Nummer 682 der Welt, unterlag, war zu verschmerzen.


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120 Kinder beim Weihnachtsturnier
Das Weihnachtsturnier der Rungger Tennisschule hat Tradition. Dabei geht es nicht in erster Linie um Sieg und Niederlage, sondern um den Spaß und ein bisschen vorweihnachtliche Stimmung.
Beim Weihnachtsturnier, organisiert von den Tennislehrern, wird alljährlich deutlich, wie groß die Rungger Tennisschule mittlerweile geworden ist. Zwar nahmen bei weitem nicht alle Kinder, die in der Tennisschule trainieren, am Weihnachtsturnier teil, trotzdem tummelten sich in Rungg rund 120 Kinder. Für alle gab es eine Erinnerungsmedaille, die Besten sicherten sich darüber hinaus Tenniszubehör.
Zwischendurch gab es zur Stärkung belegte Brote für alle Kinder, am Ende Süßes für Kinder und Eltern. Apropos Eltern: Einige von ihnen hatten eine schöne Lotterie mit rund 130 Preisen organisiert, deren Erlös der Tennisschule zugutekommt.
Es wurde übrigens nicht nur Tennis gespielt, sondern auch getanzt. Innerhalb der Tennisschule Rungg hat sich nämlich eine ansehnliche Tanzschule etabliert, in der über 40 Kinder regelmäßig tanzen, und zwar unter der Anleitung von Viktorija Triscuka, der Ehefrau von Tennisschulleiter Manuel Gasbarri. 30 Kinder gaben im Rahmen des Weihnachtsturnier eine Kostprobe von ihrem Können.
Präsident Karl Stuefer konnte bei der Preisverteilung unter anderem auch Reinhard Brunner als Vertreter von Sponsor Raiffeisenkasse Überetsch begrüßen.


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Rungg gewinnt Südtirol-Pokal
Mit einer ganz jungen Mannschaft hat der TC Rungg den Südtirol-Pokal der Kategorie 3 gewonnen und der Tennisschule alle Ehre gemacht.
Der Südtirol-Pokal wird alljährlich in den Wintermonaten ausgetragen, um interessierten Athleten auch in der turnierfreien Zeit eine Möglichkeit zum Wettkampf zu geben. Der TC Rungg schickte – wie jedes Jahr – ein Team ins Rennen, das zur Gänze aus Jugendspielern bestand. Benjamin Rossi (18), der nach monatelanger Verletzungspause das Training wieder aufgenommen hat, und Hannes Spitaler (19) waren die „ältesten“ Spieler – alle anderen waren Unter-16-Spieler und -Spielerinnen.
Der TC Rungg marschierte zuerst durch die Gruppenspiele, besiegte dann im Halbfinale den SSV Naturns mit 3:1 und schließlich im Finale Tennis Brixen ebenfalls mit 3:1. Entscheidend war dabei der bemerkenswerte Sieg von Benjamin Rossi und Thomas Thaler im Doppel gegen die Routiniers Alex Hornof und Markus Fink. 6:3 5:7 7:6 (2) hieß es nach hartem Kampf gegen das favorisierte Brixner Duo.


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Nur Parioli ist besser als Rungg
Der TC Rungg hat 2016 auf dem zweiten Platz der italienischen Club-Rangliste der Jugendarbeit beendet. Es ist eine hohe Anerkennung für die Rungger Tennisschule.
Der „Trofeo FIT giovanile“ des italienischen Tennisverbandes berücksichtigt die Ergebnisse der Jugendspieler und jene der Jugendteams im Laufe des Jahres. Hinter dem römischen Traditionsclub Parioli belegt der TC Rungg in der Rangliste 2016 den zweiten Platz vor dem TC Genova 1893, einem weiteren Traditionsclub. Der TC Rungg ist endgültig in der Elite von Italiens Tennisschulen angelangt. Es waren vor allem (aber nicht nur) der Italienmeistertitel der Unter-16-Buben und der vierte Platz der Unter-14-Mädchen bei der Italienmeisterschaft, welche den TC Rungg ganz nach vorne katapultiert haben.
Der zweitbeste Südtiroler Club ist St. Georgen auf dem hundertsten Platz. Der zweitbeste Club der Region ist ATA Battisti Trient auf dem sechsten Rang.


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Ein Jahr für die Geschichtsbücher

So gut wie 2016 war der TC Rungg noch nie! Der Unter-16-Italienmeistertitel war „nur“ die Kirsche auf der sprichwörtlichen Sahnetorte. Zum Ende von 2016 darf der TC Rungg auf ein Jahr zurückblicken, das Lust auf mehr macht.
Vor kurzem fand im Hotel Sheraton das traditionelle „Tennisfest“ des Landesverbandes statt. Bei dieser Gelegenheit wird immer auf das Tennisjahr zurückgeblickt, und es werden die Italien- und Landesmeister prämiert. Der TC Rungg war dabei heuer „dauerpräsent“ auf den verschiedenen Siegerfotos.
Aus Rungger Sicht macht der Jahresrückblick heuer besonders viel Spaß. Das Jahr, in dem der Rungger Vorstand neu gewählt und Präsident Karl Stuefer für eine weitere Amtszeit bestätigt wurde, war nämlich das mit Abstand erfolgreichste Jahr der 36-jährigen Vereinsgeschichte.
Sportlich kam der TC Rungg aus dem Feiern kaum heraus, weshalb nachfolgend nur an die allerwichtigsten Erfolge erinnert sei. Ganz oben steht natürlich das Unter-16-Team mit Moritz Trocker, Sebastian Brzezinski und Andrea De Paola: zuerst Landesmeister, dann Drei-Venetien-Meister, dann auch noch Italienmeister – und alles, ohne auch nur ein einziges Match verloren zu haben. Das Trio dominierte die Unter-16-Klasse regelrecht. Im Jubel um den Unter-16-Italienmeistertitel fand die Topleistung des Unter-14-Mädchenteams mit Vickie Trocker, Sara Rizzolli und Anna Santa nicht jene Aufmerksamkeit, die sie sich eigentlich verdient hätte: zuerst Landesmeister, dann Drei-Venetien-Meister, dann Dritte bei der Italienmeisterschaft. In einem „normalen“ Jahr wäre dieser dritte Platz bei der Italienmeisterschaft das absolute Highlight gewesen. So aber ging Bronze im Glanz von Gold ein bisschen unter.
Aber es waren dies bei weitem nicht die einzigen sportlichen Erfolge: Die Serie-C-Damen rund um Verena Meliss wurden Landesmeister, holten sich dann den inoffiziellen Regionalmeistertitel und schrammten haarscharf am Aufstieg in die Serie B vorbei. Apropos Verena Meliss: Sie schaffte erstmals den Sprung unter die Top 1000 der Welt. Die Herren in der Serie C, der höchsten regionalen Liga, kamen immerhin ins Halbfinale. Im kommenden Jahr stellt der TC Rungg in der Serie C gleich drei Teams, eines bei den Damen, zwei bei den Herren. Dies deshalb, weil das junge Herrenteam in der Serie D1 souverän den Landesmeistertitel gewann und in die Serie C aufstieg. Den Landesmeistertitel in der Serie D2 und damit den Aufstieg in die Serie D1 schaffte das junge Mädchenteam mit Sara Rizzolli, Anna Santa, Lara Pfeifer und Anna Vassiliev.
Und weiter geht’s mit der Titel-Orgie: Die Landesmeistertitel im Teamwettbewerb gewannen weiters die Mädchen Unter 12 und die Buben Unter 12. Landesmeister im Einzel wurden Lara Pfeifer (Unter 12), Maximilian Figl (Unter 12), Anna Santa (Unter 13), Nathan Avanzini (Unter 13), Vickie Trocker (Unter 14) und Sebastian Brzezinski (Unter 16).
Zusammenfassend, weil’s so schön ist: einmal Gold und einmal Bronze bei Italienmeisterschaften, ein (inoffizieller) Regionalmeistertitel, 13 Landesmeistertitel. Zum Vergleich: Im bisherigen Rungger Rekordjahr (2015) waren es acht Landesmeistertitel gewesen.
Den Aufstieg von der Serie D3 in die Serie D2 schafften Jürgen Braun & Co. Georg Winkler kam bei der Italienmeisterschaft der Kategorie 2 bis ins Achtelfinale. Horst Rieder gewann das Master der Open-Kategorie im Trentino.
Ein Erfolg war auch heuer wieder das internationale Tennisturnier um die Sparkassen Trophy. Erstmals hatte es ein Preisgeld von 25.000 Dollar, und es gab wieder viel Lob. Finalist Yannick Hanfmann beispielsweise nannte die Sparkassen Trophy „eines der bestorganisierten Futures-Turniere, die ich je gespielt habe“. Mit Federico Gaio war auch die Nummer 158 der Welt am Start, der bestplatzierte Profi, der je beim Turnier gespielt hat. Zehn Tage zuvor hatte er den Brasilianer Tomasz Bellucci besiegt, der seinerseits bei Olympia in Rio – zeitgleich mit dem Rungger Turnier – gegen Rafael Nadal erst in drei Sätzen unterlag.
Nicht nur der Wettkampfsport wird in Rungg gefördert, sondern auch der Breitensport. Rund 180 Kinder machten den traditionsreichen Tennissommer wieder zum Erfolg. Und 500 Kinder wurden mit der Schulaktion „Ein Tennisschläger für jedes Kind“ in den deutschen und italienischen Grundschulen der Gemeinde Eppan erreicht.
Und jetzt kommen die neuen italienischen Ranglisten für 2017, wie immer zum Jahreswechsel. Die Rungger Erfolge werden dort gut sichtbar sein.


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Verena Meliss in den Top 1000

Verena Meliss hat sich erstmals unter die Top 1000 der Welt gespielt.
Meliss, die im Juli erst 20 wird, hat damit nach dem durchwachsenen Jahr 2015 – geplagt von Verletzungen – ein gutes Jahr 2016 hinter sich gebracht. Höhepunkt war sicher der Sieg gegen die Deutsche Tamara Korpatsch, immerhin die Nummer 321 der Welt. Aber auch sonst hat Meliss heuer mehrere Top-700-Spielerinnen besiegt.


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Jeremy Jahn und die anderen

Jeremy Jahn, der Sieger der Sparkassen Trophy 2016, hat sich unter die Top 240 der Welt gekämpft. Und was machen die anderen „alten Bekannten“ des TC Rungg?
Als Jeremy Jahn im August 2016 in Rungg triumphierte, war er die Nummer 307 der Welt. Bis zum Jahresende hat er sich unter die Top 240 vorgekämpft.
Interessant ist zum Jahresabschluss auch ein Blick in die Top 100, wo sich eine ganze Reihe von „alten Bekannten“ tummeln, die das Publikum in Rungg erlebt hat. Der Beste von ihnen ist derzeit Martin Klizan, die Nummer 35 der Welt und Rungg-Sieger von 2009. Paolo Lorenzi, der im fernen 1999 in Rungg das Viertelfinale erreicht hat, überwintert als Nummer 40. Einen zweiten Frühling hat heuer Misha Zverev, der jüngere Bruder von Alexander, erlebt und sich im Laufe von 2016 von 171 auf 51 vorgearbeitet – Zverev war 2005 als 18-jähriger in Rungg gewesen und hatte als Nummer 536 der Welt in der ersten Runde ein Marathonmatch gegen Andrea Arnaboldi verloren (6:4 5:7 6:7).
Aber auch Jan-Lennard Struff (ATP 63), Renzo Olivo (ATP 84), Andreas Seppi (ATP 88) und Nikoloz Basilashvili (ATP 96) sind alte Rungger Bekannte. Olivo war 2012 in Rungg als Nummer 315 der Welt an Nummer 8 gesetzt und unterlag überraschend in Runde 1 dem Schweizer Sandro Ehrat. Basilashvili gewann die Ausgabe 2013 und holte sich neben dem Siegerscheck auch noch einen Mercedes Smart.


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Zwei Runggerinnen in Mantua

Der TC Rungg stellte beim italienischen FIT-Babolat-Masters in Mincio (Mantua) zwei Athleten der fünfköpfigen Südtiroler Mannschaft: Lara Pfeifer und Vickie Trocker.
Die fünf besten Jugendspieler aus den fünf sogenannten Macroarea-Zonen Italiens spielten in Mincio um den Masters-Titel. Lara Pfeifer, an Nummer 4 gesetzt, verlor im Viertelfinale knapp mit 7:6 2:6 4:6 gegen Giulia Finocchiaro. Vickie Trocker scheiterte im Achtelfinale mit 3:6 4:6 an Giada Defendi.


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Horst Rieder ist Master

Horst Rieder hat im Trentino das abschließende Masters in der Open-Kategorie gewonnen. Anna Vassiliev und Maximilian Figl kamen in Bozen ins Halbfinale.
Das Masters ist der traditionelle Abschluss der Saison. Nur mehr die Punktbesten einer langen Saison sind beim Masters spielberechtigt. Aber während in Südtirol das Masters in den Erwachsenen-Kategorien seit einigen Jahren nicht mehr ausgespielt wird, tut dies das Trentino nach wie vor.
Horst Rieder hat sich im TC Trient in der Open-Kategorie den prestigeträchtigen Titel geholt. Vor dem Masters lag er in der Punktewertung, die alle Turniere der Saison umfasst, auf Rang vier, mit dem Sieg sprang er noch auf Platz 2 hinter Gianluca Pecoraro. Und ausgerechnet Pecoraro, seinen ehemaligen Teamkollegen in Rungg, besiegte Rieder im Finale souverän mit 6:2 6:4. Zuvor hatte Rieder gegen Lukas Holzner und Erwin Tröbinger ebenfalls keinen Satz abgegeben. Nachdem Rieder 2015 bereits Open-Landesmeister in Südtirol geworden war, ist der Open-Masterstitel ein weiterer wichtiger Titel.
In Südtirol hingegen werden die Masters-Titel nur mehr in den Jugendkategorien ausgespielt. Für die besten Ergebnisse aus Rungger Sicht sorgten im TC Bozen in der Unter-14-Kategorie Anna Vassiliev und Maximilian Figl. Beide kamen ins Halbfinale. Der Großteil der besten Rungger Jugendspieler hatte aber auf eine Teilnahme beim Masters verzichtet.


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Georg Winkler unter den Top 16

Georg Winkler hat bei der Italienmeisterschaft der Kategorie 2 in Rom das Achtelfinale erreicht – und dort dem späteren Italienmeister Davide Pontoglio alles abverlangt. Er war der beste Südtiroler.
Sechs Südtiroler, davon vier Rungger, waren bei der Italienmeisterschaft der Kategorie 2 am Start. Während für die drei Rungger Moritz Trocker, Horst Rieder und Daniel Gitzl in der ersten Runde das Aus kam, marschierte der 19-jährige Georg Winkler im 187 Teilnehmer starken Feld mit drei Siegen ohne Satzverlust bis ins Achtelfinale. Nacheinander besiegte 2.4-Spieler Winkler Leonardo Taddia (2.6) mit 6:2 6:1, Luca Fantini (2.7) mit 6:4 6:2 und Lorenzo Abbruciati (2.3) mit 6:3 6:0. Im Achtelfinale war gegen Davide Pontoglio (2.2) Endstation, wobei Winkler im ersten Satz beim Stand von 5:4 und 40:15 bei eigenem Aufschlag zwei Satzbälle nicht verwerten konnte und dann 5:7 1:6 verlor. Winklers Leistung gewinnt umso mehr Gewicht, weil sich Pontoglio danach zum Italienmeister gekürt hat.


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Wir sind Italienmeister!
Moritz Trocker, Sebastian Brzezinski und Andrea De Paola haben den Unter-16-Italienmeistertitel gewonnen und dem TC Rungg einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte beschert. Und auch das Unter-14-Team mit Vickie Trocker, Sara Rizzolli und Anna Santa darf der TC Rungg hochleben lassen: Es holte bei der Italienmeisterschaft Bronze.
Einmal Gold und einmal Bronze bei der Italienmeisterschaft waren die sprichwörtliche Kirsche auf der Rungger Rekordsaison: 13 Landesmeistertitel, ein Regionalmeistertitel und zwei Drei-Venetien-Titel (jene der Unter-16-Buben und der Unter-14-Mädchen) standen schon vor den Mannschafts-Italienmeisterschaften in Neapel bzw. Arezzo zu Buche. Bei der Italienmeisterschaft sind in jeder Altersklasse nur die Top 8 spielberechtigt, und der TC Rungg stellte die einzigen zwei Südtiroler Teams.
In Neapel spielten Trocker und Brzezinski ihre Gegner in Grund und Boden. So wie sie bereits den Landesmeistertitel und den Dreivenetientitel ohne auch nur einen Matchverlust gewonnen hatten, so marschierten sie in Neapel ohne Match- und sogar ohne Satzverlust durch die drei Begegnungen gegen Junior Perugia, den Turiner Traditionsclub Le Pleiadi sowie Canottieri Casale.
In Arezzo gewannen die Rungger Unter-14-Mädchen zum Auftakt Cesano Moderno, verloren im Halbfinale dann gegen Le Pleiadi Turin und holten sich im Spiel um Bronze den Sieg gegen Foligno.
Zur Erinnerung: Es war das vierte Jahr in Folge, dass der TC Rungg eines oder mehrere Teams unter die Top 8 Italiens gebracht hat. 2013 und 2014 war es das Unter-16-Bubenteam, 2015 das Unter-12-Mädchenteam, das auf den vierten Platz kam. So gut wie 2016 war die Bilanz aber noch nie: Ein erster und ein dritter Platz bei Italienmeisterschaften können sich sehen lassen.
Übrigens: Den letzten Italienmeistertitel, den der TC Rungg feiern durfte, war jener von Verena Meliss, die 2013 mit Silvia Chinellato das Unter-16-Doppel gewann.


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Brzezinski gewinnt Heimturnier

Der erst 15-jährige Sebastian Brzezinski hat beim Grand-Prix-Turnier des TC Rungg für einen Heimsieg gesorgt. Ein exzellentes Turnier spielten auch Tobias Kirchlechner und Toni Palma.
Auch heuer war der TC Rungg Mitte September Schauplatz des allerletzten Turniers der langen Grand-Prix-Saison. Geleitet von Cornelia Gartner und Roland Meliss, endete das Turnier der Kategorie 3 bei den Herren mit dem Sieg des an Nummer eins gesetzten Sebastian Brzezinski, der seit Jahren in Rungg trainiert. Der erst 15-jährige 3.1-Spieler wird zum Jahreswechsel in die Kategorie 2 aufsteigen und gilt als großes Talent. In Rungg gab Brzezinski in drei Matches nur acht Games ab und servierte im Finale den Brixner 3.1-Spieler Filippo Orrú mit 6:0 6:2 ab.
Im Halbfinale hatte Orrú den Siegeszug von Tobias Kirchlechner gestoppt. Der 3.4-Spieler hatte zuvor im Viertelfinale überraschend 3.1-Spieler Emilio Haddad aus dem Weg geräumt.
Ebenso überraschend marschierte Toni Palma durch das Turnier. Gestartet im Spielraster der Kategorie 4 qualifizierte sich Palma für das Turnier der Kategorie 3 und feierte im Turnierverlauf fünf Siege, darunter gegen zwei 4.1-Spieler und einen 3.5 Spieler (Palma profitierte beim Stand von 1:6 2:2 von der Aufgabe seines Teamkollegen Antonio Dalle Nogare). Damit holte er bei seinem Heimturnier sage und schreibe 280 Punkte für die Rangliste und wird 2017 von der 4.2- in die 4.1-Kategorie aufsteigen.
Bei den Damen sorgte Vickie Trocker mit ihrer Halbfinalteilnahme in der Kategorie 3 für das beste Ergebnis aus Rungger Sicht. Dort lieferte sie der späteren Turniersiegerin Linda Bortolameolli einen Kampf auf Biegen und Brechen, musste aber beim Stand von 7:6 6:7 1:2 aufgeben. Im Viertelfinale stellte der TC Rungg übrigens vier von acht Spielerinnen – neben Trocker noch Sara Rizzolli, Lara Pfeifer und Sophia Meliss. Letztere war nach drei Turniersiegen in Folge als große Favoritin nach Rungg gekommen, zog aber völlig überraschend gegen Karin Viertler den Kürzeren. In der Kategorie 4 standen mit Elisabeth Vendruscolo und Anna Vassiliev ebenfalls zwei Runggerinnen im Halbfinale.


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Von der Serie D3 in die Serie D2

Nicht nur das Herrenteam in der Serie D1 und das Damenteam in der Serie D2 haben den Aufstieg gepackt, sondern auch das Herrenteam rund um Kapitän Jürgen Braun in der Serie D3.
Diese Bilanz ist exzellent: 13 Teams hatte der TC Rungg heuer in die Serie-D-Meisterschaften (D1, D2, D3 und D4) geschickt, sechs davon qualifizierten sich für die Aufstiegsrunde und drei schafften den Aufstieg. Während das Herrenteam in der Serie D1 und das Damenteam in der Serie D2 dies mit dem Gewinn des Landesmeistertitels getan haben, holte das D3-Herrenteam zwar nicht den Titel, sehr wohl aber den Aufstieg. In der Aufstiegsrunde setzte es nach dem 6:0 gegen Kiens zunächst eine unglückliche 2:4-Niederlage gegen USSA Bozen, doch dann nutzte das Rungger Team, das sich heuer mit Martin Raifer verstärkt hatte, die letzte Chance und gewann sowohl das Derby gegen St. Pauls (4:2) als auch die alles entscheidende Begegnung gegen St. Lorenzen (5:1).
Für die restlichen drei Rungger Teams in der Aufstiegsrunde klappte es mit dem Aufstieg hingegen nicht: Die Moser-Sisters verloren in der Serie D1 im Halbfinale auswärts gegen die späteren Landesmeisterinnen aus St. Christina mit 0:2. Das Damenteam in der Serie D3 unterlag im Viertelfinale 0:3 gegen die späteren Landesmeisterinnen vom ATC Bruneck. In der Serie D4 war für das Herrenteam gleich zum Auftakt gegen Ratschings mit 1:5 Entstation.


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TC Rungg holt die Titel 13 und 14

Die Rungger Teams in der Serie D1 (Herren) und Serie D2 (Damen) haben sich den Landesmeistertitel und somit den Aufstieg in die nächsthöhere Meisterschaft gesichert. Damit hat der TC Rungg heuer sagenhafte 13 Landesmeistertitel und einen Regionalmeistertitel geholt.
Der TC Rungg wird 2017 in der Serie C, der höchsten regionalen Spielklasse, mit gleich drei Teams am Start sein: mit zwei bei den Herren und einem bei den Damen. Möglich gemacht hat dies das starke Team in der Serie D1, das aus Rungger Nachwuchsspielern besteht und mit einer souveränen Meisterschaft den Aufstieg in die Serie C perfekt gemacht hat. Wie konkurrenzlos dieses junge Team heuer in der Serie D1 war, beweist der lockere 4:0-Sieg im Finale gegen Ratschings. Die Rungger gaben in den vier Einzeln einen einzigen Satz und nur 18 Games ab.
Besonders erfreulich ist, dass die nunmehr drei Rungger Teams in der Serie C durchwegs aus „Eigengewächsen“ bestehen, während sehr viele andere Clubs in der Serie C konkurrenzfähige Spieler zukaufen müssen. Runggs Tennisschule leistet offenbar hervorragende Arbeit.
Ebenfalls aus Rungger Eigengewächsen besteht das blutjunge Team, das den Landesmeistertitel in der Serie D2 geholt hat: Sara Rizzolli, Anna Santa, Lara Pfeifer und Anna Vassiliev. 2017 geht es in der Serie D1 weiter. Sowohl im Halbfinale gegen St. Christina als auch im Finale gegen den SSV Taufers gab es 2:1-Heimsiege, wobei die Rungger im Finale auch den verletzungsbedingten Auswahl von Anna Santa problemlos wegsteckten.
Insgesamt 14 Titel hat der TC Rungg heuer geholt, das ist einsamer Clubrekord. Der bisherige Rekord stammte von 2015, als es acht Titel waren. Der TC Rungg hat in seiner 36-jährigen Vereinsgeschichte nun unglaubliche 157 Italien-, Regional- und Landesmeistertitel gewonnen – 74 Titel gehen auf das Konto der Mannschaften, 83 Titel auf das Konto von Einzelspielern.
Heuer waren Anna Santa, Lara Pfeifer und Sebastian Brzezinski am erfolgreichsten. Sie holten jeweils drei Landesmeistertitel: Anna Santa mit der Mannschaft in der Unter-14-Meisterschaft und in der Serie D2 sowie im Einzel in der Unter-13-Kategorie, Lara Pfeifer in der Unter-14-Meisterschaft und in der Serie D2 sowie im Einzel in der Unter-12-Kategorie und Sebastian Brzezinski in der Unter-16-Kategorie und in der Serie D1 sowie im Einzel in der Unter-16-Kategorie.


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Sophia Meliss siegt drei Mal

Sophia Meliss hat im August und September gleich drei Turniere gewonnen und ist auf dem besten Weg in die Kategorie 2.
Noch gehört Sophia Meliss der 3.1 Kategorie an. Beim Open-Turnier in Brixen bezwang die an Nummer 2 gesetzte Runggerin im Finale die höher klassifizierte 2.8-Spielerin Elisa Crazzolara aus dem Gadertal souverän mit 6/1 6/4. Im Halbfinale hatte Meliss auch 3.1-Spielerin Costanza Federici beim 6/3 6/1 keine Chance gelassen. Nach diesem Erfolg holte sich Meliss auch noch die Siege bei den Turnieren der Kategorie 3 in Bauzanum und Tramin.


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Trocker macht’s am besten

Moritz Trocker hat mit dem Erreichen der dritten Runde in der Unter-16-Kategorie bei der Italienmeisterschaft für das beste Ergebnis aus Rungger Sicht gesorgt. Fünf Rungger waren bei der Italienmeisterschaft dabei.
21 junge Südtiroler waren heuer bei der Jugend-Italienmeisterschaft im Hauptfeld am Start. Fünf davon waren Rungger. In Mailand, wo die Unter-12-Italienmeisterschaft ausgespielt wurde, überstand Maximilian Figl – an Nummer 20 gesetzt – die erste Runde und unterlag dann der Nummer 13 Alberto Sanna 3:6 0:6. Unerwartet in Runde 1 gescheitert ist die an Nummer 11 gesetzte Lara Pfeifer gegen die Sizilianerin Sofia Licitra. Pfeifer unterlag 5:7 6:2 2:6.
In Bologna spielten die Unter-14-Jährigen. Für Tobias Kirchlechner war in der zweiten Qualifikationsrunde Endstation, während Vickie Trocker im Hauptfeld mit einem 6:2 6:1-Sieg gegen Chiara Basurto die zweite Runde erreichte und dort gegen die an Nummer 5 gesetzte Federica Trevisan 4:6 0:6 unterlag.
In San Remo schließlich kämpften die Unter-16-Jährigen um den Titel. 2. Runde Sebastian Brzezinski, der in diesem Sommer äußerst stark gespielt hat, rang in der ersten Runde Alessio Azzalini mit 7:5 7:5 nieder und unterlag in Runde 2 gegen die Nummer 8 Edoardo Cecere 3:6 1:6. Besser machte es Moritz Trocker, der als Nummer 27 der Setzliste die dritte Runde und somit die Top 32 erreichte. Gegen den an Nummer 6 gesetzten 2.4-Spieler Gian Marco Ortenzi gab es ein knappes 4:6 4:6, wobei Trocker noch die Müdigkeit vom Marathonmatch des Vortages in den Knochen steckte: Gegen Alessandro Bordone hatte er eine 6:3 4:0-Führung aus der Hand gegeben und letztendlich hauchdünn 6:3 4:6 6:4 gewonnen.


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180 Kinder bei Tennissommer

Der traditionsreiche Rungger Tennissommer war wieder ein voller Erfolg: Zirka 180 Kinder sorgten für restlose ausgebuchte Wochen.
Der Rungger Tennissommer unter der Leitung von Arno Weinreich hat eine mehr als 30-jährige Tradition. Die Kinder zwischen 3 und 14 Jahren können unter verschiedenen Angeboten wählen, schnuppern in den Tennissport hinein und finden gleichzeitig Spaß bei verschiedenen anderen Sportarten und Geschicklichkeitsspielen. Abwechslung und Unterhaltung stehen im Mittelpunkt. Seit Jahren ist der Rungger Tennissommer äußerst beliebt – die einzelnen Angebote sind regelmäßig ausgebucht. Neben anderen Angeboten gab es heuer ein Tennis-Zirkus-Camp und eine Tennis-Fußball-Woche.
Unterstützt wurde der Tennissommer auch heuer von der Raiffeisenkasse Überetsch.


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Grand-Prix-Turnier in Rungg

Vom 10. bis 17. September findet im TC Rungg ein Raiffeisen-Grand-Prix der Kategorien 3 und 4 statt. Es handelt sich um das letzte Turnier der Grand-Prix-Sommerserie. Anmeldungen werden bis 7. September unter der E-Mail-Adresse info@rungg.info entgegengenommen.


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Ein Stand am Paulsner Dorffest
Dank einiger umtriebiger „Tenniseltern“ ist der TC Rungg heuer auf dem Paulsner Dorffest am Wochenende vom 3. und 4. September vertreten.
Karin Kager, Anita Trocker & Co. sorgen für Speis und Trank und lassen den Vereinsgedanken hochleben: Ein Verein funktioniert am besten mit vereinten Kräften, und jedes Mitglied sollte mit seinen Fähigkeiten zum Wohl des Vereins beitragen. Der Erlös des Paulsner Auftritts kommt der Tennisschule Rungg zugute.


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Eine fixe Größe in Italiens Tennis
Der TC Rungg wird immer mehr zu einer Topadresse im italienischen Tennis. Gleich zwei Rungger Jugendteams – die Unter-14-Mädchen und die Unter-16-Buben – haben sich unter die Top 8 Italiens gespielt. Ende September kämpfen sie um den Italienmeistertitel.
Nach der Rekordflut an Landesmeistertiteln im Frühjahr hat der TC Rungg gleich zwei Drei-Venetien-Meistertitel draufgelegt. Das Unter-14-Mädchenteam bestehend aus Vickie Trocker, Anna Santa und Sara Rizzolli sicherte sich nach dem Landesmeistertitel überaus souverän auch den Drei-Venetien-Titel und gewann in vier Begegnungen gegen SSB Gaja, Tennis Mestre, Costabissara und Bardolino vier Mal mit 3/0 – vier Mal stand der Sieg der Runggerinnen schon nach den Einzeln fest. Das Unter-16-Bubenteam mit Sebastian Brzezinski, Moritz Trocker und Andrea De Paola, ebenfalls amtierende Landesmeister, marschierte ähnlich souverän zum Drei-Venetien-Titel. Nach den drei Siegen gegen ST Bassano, CT Rovereto und SC Plebiscito standen die Rungger im Titelfinale gegen Schio bereits nach den beiden Einzeln als Meister fest.
Damit gehören beide Rungger Teams zu den Top 8 Italiens – übrigens als einzige Südtiroler Teams in den verschiedenen Jugendkategorien. Vom 23. bis 25. September spielen sie in Arezzo (Unter 14) bzw. Neapel (Unter 16) um den Italienmeistertitel. Zur Erinnerung: In der Unter-16-Kategorie war der TC Rungg bereits 2013 und 2014 beim „Final Eight“ dabei, genauso wie 2015 Runggs Unter-12-Mädchen, welche sogar unter die Top 4 kamen und dem TC Rungg damit einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte bescherten. Zu jenem Team gehörten auch Sara Rizzolli und Anna Santa, welche nun in der Unter-14-Kategorie wieder die Top 8 erreicht haben.
Zum vierten Mal in Folge ist der TC Rungg dabei, wenn in den verschiedenen Altersklassen die Top 8 um den Jugenditalienmeistertitel kämpfen – diesmal sogar in zwei Kategorien gleichzeitig.
Beinahe wäre sogar ein drittes Team dabeigewesen. Runggs Unter-12-Landesmeisterinnen (Lara Pfeifer, Anna Vassiliev, Lea Zelger) mussten sich nach drei Siegen ausgerechnet im Endspiel um den Dreivenetientitel den Gleichaltrigen von ATA Trient beugen. Die Unter-12-Buben (Maximilian Figl, Jacopo Toffanin, Fabian Weinreich), ebenfalls als Landesmeister für die Dreivenetienmeisterschaft qualifiziert, feierten zwei Siege, bevor ihnen der Eurotennis Club Treviso den Einzug ins Endspiel verwehrte und danach selbst Dreivenetienmeister wurde.


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Der TC Rungg in deutscher Hand

Die 19. Auflage des internationalen Tennisturniers des TC Rungg war mit einem Preisgeld von 25.000 Dollar nicht nur die größte aller Zeiten, sondern auch die erste mit einem rein deutschen Finale: Jeremy Jahn gewann gegen Yannick Hanfmann. Der TC Rungg bekam Lob von allen Seiten.
„Das war eines der bestorganisierten Futures-Turniere, die ich je gespielt habe. Danke!“ Diese lobenden Worte fand Yannick Hanfmann, Finalist der Sparkassen Trophy 2016, bei der Preisverteilung, obwohl die Enttäuschung über die glatte Finalniederlage gegen Landsmann Jeremy Jahn tief saß. Sieger Jeremy Jahn bedankte sich ebenfalls und meinte, dass es nicht so oft vorkomme, auf einer solch schönen Tennisanlage ein so gut organisiertes Turnier zu spielen.
Auch sonst gab es für den TC Rungg wieder viel Lob von Spielern, Trainern und von Supervisor Guido Pezzella. Das internationale Tennisturnier des TC Rungg ist einmal mehr seinem Ruf gerecht geworden, eines der bestorganisierten Futures-Turniere der Welt zu sein.
Giancarlo Palumbo, Trainer des italienischen Tennisverbandes, meinte beim Sponsoren- und Spielerabend: „Rungg ist das beste Futures-Turnier Italiens. Dass ihr Jahr für Jahr ein so tolles Teilnehmerfeld habt, rührt daher, dass sich die Spieler hier wohlfühlen. Ihr seid wie eine Familie, und das ist wichtig für junge Tennisspieler, die 300 Tage im Jahr von zu Hause weg sind.“
Die Organisatoren rund um Turnierdirektor Dietmar Pfeifer und OK-Chef Georg Morandell haben mit Unterstützung eines etwa 20-köpfigen Teams – und natürlich mit Unterstützung der Sponsoren – wieder eine tolle Tenniswoche auf die Beine gestellt. Profis aus über zehn Nationen waren am Start, im Viertelfinale standen Spieler aus sechs Nationen: Italien, Deutschland, Brasilien, Dominikanische Republik, Tschechien und Frankreich. Federico Gaio, Nummer 158 der Weltrangliste, war der bestplatzierte Profi, der je bei Runggs internationalem Turnier aufgeschlagen hat – auch das zeigt, dass das Niveau von Jahr zu Jahr besser wird – eben weil die Rungger einen guten Ruf als Organisatoren genießen, wie des Giancarlo Palumbo bestätigt hat. Detail am Rande: Gaio hatte zehn Tage vor dem Rungger Turnier den Brasilianer Tomasz Bellucci besiegt, der wiederum bei Olympia in Rio – zeitgleich mit dem Rungger Turnier – Rafa Nadal erst in drei Sätzen unterlag. Einen besseren Beweis dafür, dass dem Publikum in Rungg absolutes Weltklassetennis geboten wird, gibt es kaum.
68 Matches in Einzel und Doppel bekam das Publikum an den acht intensiven Tennistagen zu sehen. 154 Sätze wurden ausgespielt. Und obwohl die acht Viertelfinalisten aus sechs verschiedenen Nationen stammten, war das Finale ein deutsches Derby: Der 26-jährige Jeremy Jahn aus München besiegte den 24-jährigen Yannick Hanfmann in einem einseitigen Finale in zwei Sätzen. Hanfmann konnte an seine Leistung der Vortage nicht anschließen, während sich Jahn nach einer überstandenen Handgelenksverletzung samt viermonatiger Leidenszeit zurückmeldete und mit dem Sieg in Rungg erstmals unter die Top 300 der Welt einzog.

Das Team hinter der Sparkassen Trophy
Viele Zahnräder müssen ineinandergreifen, damit das internationale Tennisturnier des TC Rungg das sein kann, was es ist, nämlich eines der besten seiner Art weltweit. Hinter der Veranstaltung steckt ein beachtliches Team: Dietmar Pfeifer (Turnierdirektor), Georg Morandell (OK-Chef), Roland Albenberger (Clubwart, Platzinstandhaltung), Nadja Stuefer, (Players Desk), Helmuth Andergassen, Kurt Morandell (Transportdienst), Brigitte Leimgruber (Sekretariat), Christian Pfeifer, Rainer Hilpold (Öffentlichkeitsarbeit), Hannes (Bespannungsservice), Paolo Cadamuro (Physiotherapeut), Paolo Bonvicini (Turnierarzt), Reinhard Kager, Willi Geier, Lorenz Vorhauser (Platzinstandhaltung), Arno Weinreich (Organisation Ballkinder), Herbert, Margit, Simon Schweigkofler, Patrick und Ivan Rosanelli (Bar, Restaurant). Mehrere Rungger waren auch als Linienrichter engagiert.



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Mannschaften: Es geht weiter

Sechs Rungger Serie-D-Teams spielen ab Mitte August um den Aufstieg in die nächsthöhere Liga – und um die Landesmeistertitel.
Zur Erinnerung: 13 Teams hat der TC Rungg heuer in die Serie D geschickt. Sechs davon haben sich für die Aufstiegsrunde qualifiziert.
In der Serie D1 versucht sowohl ein Rungger Herrenteam als auch ein Rungger Damenteam, den Sprung in die Serie C zu schaffen. Dort ist der TC Rungg bereits mit zwei Mannschaften vertreten. Für das Herrenteam, das durchwegs aus Jugendspielern besteht, ist am 21. August der ASV Lana die erste von zwei Hürden auf dem Weg zum angepeilten Aufstieg samt Landesmeistertitel. Die Damen (Karin und Heidi Moser) spielen einen Tag vorher gegen St. Christina.
In der Serie D2 sind Sara Rizzolli, Anna Santa, Lara Pfeifer und Anna Vassiliev noch im Rennen um den Aufstieg, nachdem sie die Gruppenphase als Sieger überstanden haben. In der Serie D3 haben sich sowohl die Herren als auch die Damen als Gruppenzweite für die Finalrunde qualifiziert. In der Serie D4 erreichte das A-Team mit dem zweiten Gruppenrang die Aufstiegsrunde.
Vielleicht gesellt sich zu den zwölf Titeln 2016, die Clubrekord bedeuten, ein weiterer Landesmeistertitel hinzu.


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Junge Rungger nutzen Heimvorteil

Maximilian Figl, Tobias Kirchlechner und Vickie Trocker haben das nationale Jugendturnier um die „KIKU Trophäe“ auf ihren Heimplätzen gewonnen. Andrea De Paolo erreichte das Finale.
Das Jugendturnier des TC Rungg hat Tradition. Und es hat Tradition, dass Runggs Jugendspieler den Heimvorteil nutzen. Auch heuer haben die jungen Rungger in drei von acht Kategorien triumphiert. Maximilian Figl gelang in der Unter-12-Kategorie das besondere Kunststück, kein einziges Game zu verlieren und alle Matches mit 6/0 6/0 zu gewinnen – selbst Finalgegner Francesco Burzi schickte Figl mit der Höchststrafe vom Platz. Tobias Kirchlechner und Vickie Trocker gewannen in der Unter-14-Kategorie. Trocker stürmte mit zwei 6/0 6/0-Siegen ins Finale, wo sie ein hochspannendes Match gegen Timossena Milenkovic 6/1 4/6 7/5 für sich entschied. Milenkovic hatte im Halbfinale Anna Santa in drei Sätzen besiegt und ein Rungger Finalderby verhindert. Anna Santa und Vickie Trocker kamen übrigens auch in der Unter-16-Kategorie ins Halbfinale, genauso wie Anna Vassiliev in der Unter-12-Kategorie.
Ins Finale kam hingegen Andrea De Paola in der Unter-16-Kategorie. Im Halbfinale eliminierte er den an Nummer 1 gesetzten 3.2-Spieler Tommaso Cerchi mit 6/3 6/1, im Finale unterlag er gegen Federico Valle.


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Junge Rungger bei der Italienmeisterschaft

Mit ihren Einzel-Landesmeistertiteln haben sich sechs Rungger für die Italienmeisterschaft qualifiziert, die – je nach Kategorie – in den nächsten Wochen an verschiedenen Orten stattfinden:
Unter 12: Maximilian Figl und Lara Pfeifer, TC Milano Bonacossa, 5.-11. September
Under 13: Nathan Avanzini und Anna Santa, Sport Village Catona, 9.-14. August
Under 14: Vickie Trocker, Virtus Tennis Bologna, 6.-11. September
Under 16: Sebastian Brzezinski, TC Sanremo – Canottieri Mincio, 6.-11. September


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27 Rungger steigen auf

27 Rungger haben zur Jahreshälfte den Sprung in eine höhere Kategorie geschafft.
Zwar werden die italienischen Tennisranglisten nur einmal im Jahr – am Jahresende – erneuert. Besonders erfolgreiche Athleten befördert der italienische Tennisverband aber bereits zur Jahreshälfte in höhere Kategorien. Nachfolgend die Namen der 27 Rungger Aufsteiger, ihre neue Klassifizierung und – in Klammern – die Anzahl der Kategorien, um die sie sich verbessert haben.

Herren

Manuel Bernard    2.6 (+2)
Sebastian Brzezinski    3.1 (+1)
Andrea De Paola    3.4 (+2)
Tobias Kirchlechner    3.5 (+1)
Teo Zocchi    4.4 (+1)
Jacopo Toffanin    4.4 (+3)
Tiego Tommaso    4.4 (+3)
Dominique Ciech    4.5 (+2)
Samuel Rizzo    4.5 (+2)
Stefano Zuccotti    4.5 (+2)
Manuel Langebner    4.6 (+1)
Jacopo Passarella    4.6 (+1)
Antonello Antonelli    4.6 (+1)
Michele Puccio    4.6 (+1)

Damen

Sophie Walzl    2.8 (+1)
Linda Bortolameolli    3.1 (+2)
Vickie Trocker    3.2 (+1)
Anna Santa    3.2 (+2)
Lara Pfeifer    3.4 (+1)
Sara Rizzolli    3.4 (+2)
Karin Moser    4.1 (+2)
Elisa Gabrielli    4.2 (+1)
Katia Lando    4.4 (+3)
Nina Meskova    4.5 (+2)
Margherita Dapunt    4.5 (+2)
Julia Peer    4.5 (+2)
Lea Zelger    4.5 (+2)


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Serie-B-Aufstieg knapp verpasst

Es hat nicht sollen sein! Die Rungger Serie-C-Landesmeisterinnen rund um Verena Meliss haben den Aufstieg in die Serie B knapp verpasst.
Nachdem die Runggerinnen die Trentiner Landesmeisterinnen aus dem Weg geräumt hatten, gewannen sie das Play-off-Heimspiel gegen den TC Green Garden Mestre und traten im entscheidenden Spiel um den Serie-B-Aufstieg – wieder zu Hause – gegen Flaminio Sporting Rom an. Zwar gewann Verena Meliss das Match der beiden Nummern 1 klar mit 6/2 6/1, doch blieb Evelyn Moser gegen die Sizilianerin Dalila Spiteri ohne Chance und schrammte 3.1-Spielern Sophie Walzl gegen Federica Spazzacampagna (2.6) trotz einer guten Leistung an der Sensation vorbei. Im Doppel vergab Verena Meliss an der Seite von Schwester Sophia die Chance auf den Ausgleich: Im ersten Satz hatten die Meliss-Schwestern zwei Satzbälle beim Stand von 5/4 und zwei weitere Satzbälle im Tiebreak, sie verloren den Tiebreak trotzdem mit 11/13 und den zweiten Satz mit 3/6. Damit steigt Flaminio Sporting Rom in die Serie B auf.


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Figl überzeugt in Brixen

Maximilian Figl hat sich beim internationalen ETA-Turnier in Brixen für die Wild Card der Veranstalter bedankt, indem er überraschend das Viertelfinale erreicht hat.
Figl gewann gegen den Schweizer Arenui Luethi 6/2 6/0 und gegen Federico Garbero 6/2 6/1, bevor er dem Kanadier Jaden Weekes mit 1/6 2/6 unterlag.


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Sara Rizzolli gewinnt in Lavis

Sara Rizzolli hat in Lavis ihr erstes Turnier der Kategorie 3 gewonnen.
Das ist umso bemerkenswerter, als dass Rizzolli als 4.1-Spielerin in das Jahr gestartet ist. Im Finale von Lavis besiegte Rizzolli 3.4-Spielerin Caterina Odorizzi mit 6/4 3/6 6/4.


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Die Jüngsten werden Gruppenzweite

Auch in der Unter-10-Kategorie war der TC Rungg am Start. In dieser Kategorie spielen Buben und Mädchen gemeinsam in einer Mannschaft. Die jungen Rungger (Maximilian Brunner, Luis Mulser, Kai Valentini, Zoe Sandini) wurden Zweite in ihrer Gruppe.


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Serie D: Sechs Teams spielen um den Aufstieg

Sechs von 13 Rungger Serie-D-Teams spielen ab August um den Aufstieg und um die Landesmeistertitel. Die Zwischenbilanz in der Serie D kann sich sehen lassen.
13 Teams hat der TC Rungg heuer in die Serien D1 bis D4 geschickt. Nachdem sich in der Serie D1 sowohl ein Herren- als auch ein Damenteam für die Aufstiegsrunde qualifiziert haben (wir haben bereits berichtet), haben es ihnen in den Serien D2, D3 und D4 weitere vier Teams gleichgetan. Die Details:
Serie D2: Das junge Damenteam (Sara Rizzolli, Anna Santa, Lara Pfeifer, Anna Vassiliev) hat sich mit dem Gruppensieg für die Finalrunde ab 20. August qualifiziert. Am letzten Spieltag kam es für die beiden Deutschnofnerinnen Sara Rizzolli und Lara Pfeifer zum reizvollen Derby gegen Deutschnofen.
Das Herrenteam, das im letzten Moment von der Serie D3 in die Serie D2 nachgerückt war, belegte hingegen sieglos den letzten Gruppenplatz und muss wieder absteigen.
Serie D3: Sowohl die Herren als auch die Damen haben sich als Gruppenzweite für die Finalrunde im August qualifiziert. Die Herren rund um Jürgen Braun, die sich heuer mit Martin Raifer verstärkt hatten, sicherten sich den zweiten Gruppenrang mit einem Sieg am letzten Spieltag. Die einzige Niederlage im Verlauf der Meisterschaft mussten die Rungger gegen Gruppensieger Naturns hinnehmen. Die Damen rund um Simona Sedlak verloren ebenfalls nur gegen Gruppensieger St. Georgen, und zwar am letzten Spieltag. Die Niederlage änderte aber nichts am guten zweiten Gruppenrang.
Serie D4: Gleich sechs Rungger Teams starteten in die Serie D4. Bei den Herren erreichte das A-Team in einem ungemein ausgeglichenen Kreis den zweiten Rang und somit die Qualifikation für die Aufstiegsrunde im Herbst. Das Rungger Team bliebt ungeschlagen, am letzten Spieltag gab es im direkten Duell um den Gruppensieg ein 3:3-Unentschieden gegen die punktegleichen Meraner, die nur deshalb Gruppensieger wurde, weil sie im Verlauf der Meisterschaft ein einziges Match mehr gewonnen hatten. Die beiden anderen Serie-D4-Herrenteams wurden Gruppenletzte. Bei den Damen gab es zwei fünfte und einen letzten Gruppenrang. Ausgerechnet das A-Team belegte in seinem Kreis den letzten Rang, allerdings punktegleich mit dem Gruppendritten.


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Eine Titellawine begräbt den TC Rungg

So eine Titellawine hat der TC Rungg in seiner Geschichte noch nie erlebt: Nach den fünf Landesmeistertiteln im Mai kamen im Juni sechs weitere Landesmeistertitel dazu – und ein Regionalmeistertitel. Das Titel-Dutzend ist voll!
Zwölf Titel in einem Jahr – und noch ist das Jahr nicht vorbei. Der TC Rungg erlebt das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Erst 2015 wurde mit acht Landesmeistertiteln ein neuer Titelrekord aufgestellt, doch dieser wurde heuer geradezu pulverisiert.
Zur Erinnerung die fünf Landesmeistertitel im Mai: Die Damen des TC Rungg gewannen erstmals seit 1991 die Serie C. Dazu holten Runggs Jugendspieler die Mannschaftstitel in den Kategorien Unter 12 Mädchen, Unter 12 Buben, Unter 14 Mädchen und Unter 16 Buben.
Die Serie-C-Damen legten gleich den (inoffiziellen) Regionalmeistertitel drauf, indem sie beim souveränen 3/0 gegen die Trentiner Landesmeister vom TC Trient keinen einzigen Satz abgaben und sich für die Serie-B-Aufstiegsspiele qualifizierten.
Absoluter Hauptdarsteller war der TC Rungg auch bei der Jugend-Landesmeisterschaft in Meran. Die jungen Rungger holten den Titel in sechs von zwölf Kategorien. Oder anders ausgedrückt: Die Hälfte der Titel räumte der TC Rungg ab.
Lara Pfeifer wurde in der Unter-12-Kategorie ihrer Favoritenrolle gerecht. Im Finale gewann sie gegen Lena Untertrifaller 6/1 2/6 6/2. Für Pfeifer war es heuer der zweite Landesmeistertitel nach jenem mit dem Unter-12-Team. 2015 hatte Pfeifer den Unter-11-Titel geholt. Noch souveräner gewann Maximilian Figl bei den zwölfjährigen Buben. Im Halbfinale und Finale gab er insgesamt nur vier Games ab und untermauerte die Vormachtstellung in seiner Alterklasse. 2014 hatte Figl den Unter-10-Titel geholt, 2015 den Unter-11-Titel. Auch Figl hat heuer bereits zwei Titel auf dem Konto – den ersten hatte er im Mai mit dem Unter-12-Team gewonnen.
In der Unter-13-Kategorie holte der TC Rungg ebenfalls beide Titel. Bei den Mädchen marschierte Anna Santa durch das Turnier und verlor in Halbfinale und Finale insgesamt nur drei Games. Im Rungger Finalderby ließ sie Sara Rizzolli keine Chance. Im Mai hatten Santa und Rizzolli gemeinsam mit Vickie Trocker schon den Unter-14-Mannschaftstitel geholt. Bei den gleichaltrigen Buben schaffte Nathan Avanzini eine kleine Überraschung. Im Halbfinale stoppte er den an Nummer zwei gesetzten Christian Romagnoli mit 7/5 6/0, im Finale dann auch noch Topfavorit Christian Fellin mit 7/5 6/3. Wer ohne Satzverlust und mit Siegen gegen die zwei Hauptfavoriten den Titel holt, hat ihn sich wahrlich verdient.
Eine wahre „Titelmaschine“ ist Vickie Trocker. Der Unter-14-Landesmeistertitel ist heuer bereits ihr dritter Titel nach jenen mit dem Unter-14-Team und dem Serie-C-Team. In Meran wurde Trocker ihrer Favoritenrolle mit nur sechs verlorenen Games im Verlaufe des Turniers gerecht. Wie der zwei Jahre jüngere Maximilian Figl gewinnt Vickie Trocker seit drei Jahren konstant den Landesmeistertitel: 2014 war es jener in der Unter-12-Kategorie, 2015 jener in der Unter-13-Kategorie.
Schließlich triumphierte Sebastian Brzezinski in Meran in der Unter-16-Kategorie und holte seinen zweiten Titel nach jenem mit dem Unter-16-Team. Brzezinski, gebürtiger Pole, gehört seit Jahren zu den Besten seiner Altersklasse, war aber heuer erstmals bei der Landesmeisterschaft spielberechtigt, da ihm bisher die italienische Staatsbürgerschaft gefehlt hatte. Im Meraner Finale musste Brzezinski gegen Lokalmatador Matteo Rizzi lange zittern, bevor er im Tiebreak des dritten Satzes (6/3 1/6 7/6) den Titelgewinn sicherstellte.


Die 12 Titel 2016

Regionalmeister Mannschaft
Serie C Damen:
Verena Meliss, Sophia Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Evelyn Moser, Vickie Trocker

Landesmeister Mannschaft
Serie C Damen:
Verena Meliss, Sophia Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Evelyn Moser, Vickie Trocker
Under 12 Mädchen: Lara Pfeifer, Anna Vassiliev, Lea Zelger
Under 12 Buben: Jacopo Toffanin, Maximilian Figl und Fabian Weinreich
Under 14 Mädchen: Vickie Trocker, Anna Santa, Sara Rizzolli
Under 16 Buben: Moritz Trocker, Sebastian Brzezinski, Andrea De Paola

Landesmeister Einzel
Unter 12 Mädchen:
Lara Pfeifer
Unter 12 Buben: Maximilian Figl
Unter 13 Mädchen: Anna Santa
Unter 13 Buben: Nathan Avanzini
Unter 14 Mädchen: Vickie Trocker,
Unter 16 Buben: Sebastian Brzezinski


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Raiffeisen bleibt Partner

Seit der Gründung des TC Rungg ist Raiffeisen ein zuverlässiger Partner. Nun wurde der Sponsorvertrag verlängert.
Edl Huber, der Direktor der Raiffeisenkasse Überetsch, und Dieter Spitaler, der Raiffeisen-Geschäftsstellenleiter St. Michael Eppan, haben in Rungg mit Runggs Clubpräsident Karl Stuefer den neuen Sponsorvertrag unterzeichnet. Damit wird eine Partnerschaft fortgeführt, welche seit nunmehr 36 Jahren ununterbrochen anhält. Präsident Stuefer berichtete bei dieser Gelegenheit natürlich über die Tätigkeit des TC Rungg und über die umfangreiche Nachwuchstätigkeit, die Raiffeisen besonders am Herzen liegt. Derzeit trainieren in der Tennisschule Rungg über 200 Kinder und Jugendliche ganzjährig. Überhaupt gehört der TC Rungg seit Jahren zu den aktivsten und sportlich erfolgreichsten Tennisvereinen der Region. Rund 150 Italien-, Regional- und Landesmeistertitel hat der TC Rungg seit 1981 bereits ins Überetsch geholt – das entspricht einem Schnitt von mehr als vier Titeln pro Jahr.
Die Raiffeisenkasse Überetsch unterstützt darüber hinaus als Partner seit Jahrzehnten die beliebten Sommerprogramme des TC Rungg für Kinder und Jugendliche.


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Unter-14-Buben schrammen am Titel vorbei

Für 14 von 25 Rungger Teams ist die Meisterschaft zu Ende. Nachfolgend die Ergebnisse – die Unter-14-Buben wurden Vize-Landesmeister. Die Ergebnisse der 11 Teams in den Serien D2, D3 und D4 werden nach Ende der jeweiligen Meisterschaft nachgereicht.
Serie C Herren: Georg Winkler & Co. haben auch heuer in der höchsten regionalen Liga ganz vorne mitgespielt. Nach dem letztjährigen Vize-Landesmeistertitel war diesmal im Halbfinale Endstation – und zwar schon wieder gegen den TC St. Christina auswärts auf dem ungewohnten, schnellen Hallenboden.
Serie D1 Herren: Nicht nur in der Serie C spielt der TC Rungg vorne mit, sondern auch in der Serie D1. Das starke A-Team, bestehend aus Jugendspielern, erreichte mit dem zweiten Gruppenrang hinter Brixen die Finalrunde um den Serie-C-Aufstieg – im direkten Duell am letzten Spieltag reichte das 3/3-Unentschieden den Brixnern zum Gruppensieg. Nun geht es am 21. August gegen Lana weiter. Das B-Team kam auf den dritten Gruppenrang und erreichte damit das Saisonziel.
Serie D1 Damen: Heidi und Karin Moser, die Serie-C-Landesmeisterinnen von 1991, schafften mit dem zweiten Gruppenrang (hinter Kaltern) den Sprung in die Finalrunde um den Serie-C-Aufstieg. Am 20. August ist St. Christina der nächste Gegner.
Over 40 Ladies lim. 4.4: Runggs Ladies beendeten die Meisterschaft auf dem guten zweiten Gruppenrang hinter Marling.
Over 45 lim. 4.3: Roland Albenberger & Co. beendeten die Meisterschaft mit drei Siegen und einer Niederlage auf dem zweiten Gruppenplatz hinter Neumarkt.
Under 12 Buben B: Das B-Team bei den zwölfjährigen Buben belegte den zweiten Gruppenrang hinter USSA Bozen.
Under 12 Mädchen B: Das B-Team bei den zwölfjährigen Mädchen kam auf den zweiten Gruppenplatz hinter Kaltern.
Under 14 Buben: Tobias Kirchlechner, Nathan Avanzini, Philipp Dalle Nogare und Leonardo Marini hätten dem TC Rungg beinahe einen weiteren Landesmeistertitel beschert: Sie wurden Vize-Landesmeister und unterlagen im Finale Partschins denkbar knapp. Zunächst landeten sie einen souveränen Gruppensieg ohne Niederlage, dann wiesen sie im Halbfinale den TC Bozen in die Schranken. Das Titelfinale war nichts für schwache Nerven. Tobias Kirchlechner gewann sein Einzel mit 7/6 im dritten Satz, während Nathan Avanzini verlor. Im Entscheidungsdoppel um den Landesmeistertitel mussten sich Kirchlechner/Avanzini zwei Mal im Tie-Break mit 6/7 6/7 geschlagen geben. Schade!


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Fünf Titel im Mai - Serie C und noch mehr

Die Damen des TC Rungg sind Serie-C-Landesmeister! Und sie sind nicht die einzigen Rungger Landesmeister, denn auch die Unter-12-Mädchen, die Unter-12-Buben, die Unter-14-Mädchen und die Unter-16-Buben haben den Titel nach Rungg geholt.
Fünf Landesmeistertitel hat der TC Rungg 2016 im Laufe des Mai schon wieder gewonnen. Zwar ist der Clubrekord vom vergangenen Jahr (acht Titel) noch ein Stück entfernt, aber es bieten sich noch zahlreiche Chancen auf weitere Titel. Für die Statistik: Nun hält der TC Rungg bei 148 Italien-, Regional- und Landesmeistertiteln, die seit 1981 gewonnen wurden – 71 Titel gehen nun auf das Konto der Mannschaften, 77 Titel auf das Konto von Einzelspielern.
Etwas ganz Besonderes ist natürlich der Serie-C-Landesmeistertitel. In der höchsten regionalen Liga zu triumphieren, hat Prestige und ist den Damen des TC Rungg zuletzt vor exakt 25 Jahren gelungen: 1991 siegte das Damenteam bestehend aus Karin und Heidi Moser, Evelyn Lageder, Patrizia Gozzi – damals war ein Teil des diesjährigen Siegerteams noch gar nicht geboren.
Diesmal gelang das Kunststück Verena Meliss, Sophia Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Evelyn Moser und Vickie Trocker. Vor einem Jahr hatte sich das Rungger Damenteam noch mit dem Vize-Titel begnügen müssen. Diesmal aber blieben die Runggerinnen während der gesamten Meisterschaft ungeschlagen und besiegten in der alles entscheidenden Begegnung den TC Meran mit 3/1, obwohl ein 2/2-Unentschieden bereits zum Titel gereicht hätte. Zur Erinnerung: Zuletzt hatten 2010 die Herren den Serie-C-Titel nach Rungg geholt.
Für Vickie Trocker gab es gleich einen zweiten Landesmeistertitel, und zwar jenen in der Unter-14-Kategorie. Zuerst holten sich Vickie Trocker, Anna Santa und Sara Rizzolli – als Favoritinnen gestartet – den Gruppensieg ohne Niederlage. Im Halbfinale gab es ein 2/0 gegen Brixen, im Finale wurde der Triumph mit einem 2/1 gegen den TC St. Christina perfekt gemacht. Anna Santa wurde im Finale zur Matchwinnerin, gewann sie doch sowohl das Einzel als auch das entscheidende Doppel (mit Vickie Trocker). Vickie Trocker hatte ihr Einzel hingegen verloren.
Den Titel vom vergangenen Jahr verteidigt haben die Mädchen in der Unter-12-Kategorie. Als große Favoritinnen in die Meisterschaft gegangen, besiegten die jungen Runggerinnen im Finale den ATC Ladinia mit 2/1: Nachdem Lara Pfeifer ihr Einzel gewonnen und Anna Vassiliev ihr Einzel verloren hatten, entschieden Lara Pfeifer und Lea Zelger das Entscheidungsdoppel mit 6/2 7/5 für sich.
Ebenfalls den Titel von 2015 verteidigt haben die Buben in der Unter-12-Kategorie. Nach dem souveränen Gruppensieg und dem 3/0 im Halbfinale gegen den TC Bozen sorgte im Überetscher Finalderby gegen Kaltern ausgerechnet der Kalterer Maximilian Figl für den Rugger Titelgewinn. Figl gewann sowohl im Einzel als auch im Doppel (an der Seite von Jacopo Toffanin) und machte den 2/1-Sieg perfekt.
Verteidigt hat der TC Rungg den Landesmeistertitel auch in der Unter-16-Kategorie – und dort ein besonderes Kunststück fertiggebracht: Es war der vierte Titel in den vergangenen vier Jahren. Bei drei der vier Titel dabei war Moritz Trocker. Auch diesmal ließen die Rungger nie einen Zweifel an ihrer Vorherrschaft: Im Halbfinale besiegten Moritz Trocker, Sebastian Brzezinski und Andrea De Paola den TC Meran mit 3/0, und auch im Finale gegen den TC Bozen stand der überlegene Triumph schon nach den Einzelsiegen von Trocker und Brzezinski fest. Nun gilt es, die Erfolge der vergangenen Jahre auf nationaler Ebene fortzuführen. Zur Erinnerung: 2013 und 2014 kamen die Rungger Unter-16-Buben unter die Top 8 Italiens, 2015 wurden sie immerhin Vize-Dreivenetienmeister.


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Sieg für Sophie Walzl

Toller Erfolg für Sophie Walzl: Sie gewann Ende April das Turnier der Kategorie 3 bei USSA Bozen. Im Endspiel bezwang sie die Boznerin Valentina Eccel mit 6:3, 6:3. Bei den Herren unterlag Georg Winkler im Halbfinale Thomas Holzer mit 6/7 2/6.



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Ein Ford S-Max für den TC Rungg

Der TC Rungg hat neben dem Kleinbus „Fiat Ducato“ nun ein zweites Auto für die Fahrten der Jugendspieler zu den Turnieren, und zwar einen Ford S-Max.
Im Herbst hatte der TC Rungg – mit Unterstützung durch die Stiftung Südtiroler Sparkasse – einen Fiat Ducato angekauft, nachdem der bisherige Kleinbus sage und schreibe 250.000 Kilometer im Dienste der Kinder und Jugendlichen, die für den TC Rungg bei den Turnieren unterwegs sind, auf dem Buckel gehabt hatte. Nun steht auch ein Ford S-Max zur Verfügung. Auch für diesen hat die Stiftung Südtiroler Sparkasse einen Förderbeitrag zur Verfügung gestellt. Bei der offiziellen Übergabe statteten vor Kurzem Christian Nicolussi Leck, der Direktor der Sparkassenfiliale Eppan, und Reinhold Marsoner, Verwaltungsratsmitglied der Stiftung Sparkasse, dem TC Rungg einen Besuch ab.


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Die Mannschaften sind los!

In mehreren Kategorien hat die Mannschaftsmeisterschaft zwar bereits im April begonnen, die eigentliche „Hochsaison“ der Meisterschaften beginnt aber traditionell Mitte Mai: Am Wochenende des 14. und 15. Mai starten die Serien D2, D3 und D4.
Zur Erinnerung: Insgesamt stellt der TC Rungg heuer 25 Teams in den Mannschaftsmeisterschaften der verschiedenen Kategorien. Zehn davon sind in den Serien D2, D3 und D4 am Start – und genau diese zehn starten Mitte Mai in das Punkterennen. Während Runggs fünf Teams in den beiden höchsten Südtiroler Spielklassen – der Serie C und der Serie D1 – sowie die zehn Jugend- und Seniorenteams bereits fast oder ganz am Ende der Meisterschaft angelangt sind, geht es für die anderen erst los.
Damit beginnt in Rungg die Zeit, in der es an den Wochenenden auf den sechs Sandplätzen regelmäßig eng wird, weil mehrere Rungger Teams zeitgleich ihre Heimspiele austragen. Auch heuer hat der TC Rungg mehrere heiße Eisen im Feuer, für die der Einzug in die Finalrunde im Herbst realistisch ist.


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Training in Salzburg

Das Serie-D3-Team rund um Jürgen Braun hat sich – wie immer im Frühjahr – ein Trainingslager gegönnt, bei dem es nicht nur ums Training, sondern auch um die Entspannung ging.
Es hat Tradition, dass Jürgen Braun, Luis Santa, Othmar Donà, WolfiTrafojer, Roland Albenberger, Roland Franceschini und Stefan Oberacher im Frühjahr zu einem verlängerten Tenniswochenende aufbrechen. Seit mittlerweile drei Jahren führt das Trainingslager in den Salzburger TC, fünf Minuten vom Stadtzentrum entfernt, wo sich die Rungger inzwischen richtig heimisch fühlen. Auch heuer war Salzburg eine gute Adresse für die sieben Rungger. Während in Südtirol ein eisiger Wind blies, genoss das D3-Team in Salzburg frühlingshafte 22 Grad, spielte Tennis, vertrieb sich die restliche Zeit beim einen oder anderen Watter und stürzte sich ins Getümmel der Mozartstadt.
Heuer möchte das Team, das sich mit Martin Raifer verstärkt hat, um den Aufstieg mitspielen. Es wird sich zeigen, ob sich das Trainingslager gelohnt hat. Spaß gemacht hat es jedenfalls.


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Sara Rizzolli siegt zwei Mal

Sara Rizzolli hat die Turniere der Kategorie 4 in Brixen und Montan für sich entschieden. Zweite Plätze gab es für Vickie Trocker, Victor Emilio Haddad Talancon und Wolfi Prossliner.
Zu Beginn der Freiluftsaison haben die Rungger den zwei Raiffeisen-Grand-Prix-Turnieren in Brixen und Montan ihren Stempel aufgedrückt. Besonders zufrieden durfte Sara Rizzolli sein, die zu Jahresbeginn den Sprung in die Kategorie 3 knapp verpasst hat und diesen Sprung jetzt wohl Ende Juni nachholt. Die 4.1-Spielerin marschierte in Brixen mit Siegen gegen die 4.1-Spielerinnen Tamara Berger (Gais, 6/1 3/6 6/2) und Waltraud Kirchler (Bruneck, 6/2 6/1) zum Turniertriumph und wiederholte sich in ihrem Wohnort Montan. In Montan musste die Lokalmatadorin im Halbfinale gegen die Kalterer 4.3-Spielerin Verena Rauch beim 6/3 5/7 6/4 hart kämpfen, hatte dann im Finale gegen eine weitere Kaltererin, Elvira Moling (4.1), beim 6/2 6/2 leichtes Spiel.
Aber zurück nach Brixen: Dort stellte der TC Rungg in der Kategorie 3 sowohl bei den Herren als auch bei den Damen die Finalisten. Bei den Herren musste sich der Südamerikaner Victor Emilio Haddad Talancon (3.1), der seit einigen Wochen in Rungg trainiert, im Endspiel dem Pusterer Thomas Berger mit 2/6 5/7 beugen. Bei den Damen hatte Vickie Trocker (3.3) im zweiten Sastz gegen Lokalmatadorin Greta Zwerger den Turniersieg auf dem Schläger, musste sich am Ende aber mit 6/1 6/7 1/6 geschlagen geben. Im Halbfinale hatte Trocker ihre Teamkollegin Anna Santa mit 6/2 6/4 ausgeschaltet.
Ähnlich knapp am Turniersieg vorbeigeschrammt wie Vickie Trocker in Brixen ist Wolfi Prossliner in Montan. In der äußerst gut besetzten Kategorie 4 – es waren nicht weniger als zwanzig 4.1-Spieler am Start – marschierte der 4.1-Spieler mit vier Siegen ins Finale und führte dort gegen Giacomo Cervia aus Ligurien 7/5 5/4, musste am Ende aber den zweiten Satz mit 5/7 und den dritten Satz mit 4/6 abgeben. Trotzdem durfte Prossliner zufrieden sein, hatte er zuvor doch eine fast einjährige Tennispause eingelegt.


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Erfolgreiche Kleinste

Beim den ersten zwei Promo-Turnieren der Saison in Bozen haben die jüngsten Rungger tolle Erfolge gefeiert. Die Promo-Turnierserie für die Kategorien Unter 8 und Unter 10 dient der Annäherung an den Tennissport.
Beim ersten Turnier in Bozen wurde in der Kategorie Unter 8 der erst sechsjährige Leonardo Tiego Zweiter, Laurin Plunger Dritter. Noah Weinreich gewann die Konditionsspiele. In der Unter-10-Kategorie kam Maxi Kager auf Rang zwei und Anna Peroni auf Rang drei.
Beim zweiten Turnier gewann Leonardo Tiego das Unter-8-Turnier, überraschender Zweiter wurde bei seinem allerersten Turnier TadeTadelchi. Weiters wurde in der Unter-8-Kategorie FinjaMatuella Dritte und MathiaGasperetti Vierter. Insgesamt standen bei den Achtjährigen sechs Rungger im Viertelfinale. Gute Leistungen zeigten auch Eva Marie Plattner, Lisa Peer, Leonie Untermarzoner, Ida Walcher, Noah Weinreich.
In der Unter-10-Kategorie wurde Anna Peroni Dritte bei den Mädchen, während Maxi Brunner bei den Buben ins Viertelfinale vorstieß. Ebenfalls am Start waren in dieser Altersklasse Iris Tabarelli, Samuel Vanzetta und Maxi Santa.


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Der TC Rungg in der Schule

Auch heuer hat die Rungger Tennisschule die Grundschulen der Gemeinde Eppan besucht und unter dem Motto „Ein Tennisschläger für jedes Kind“ für unterhaltsame Stunden gesorgt. Unterstützt wurde die Aktion von Alperia.
Vor sechs Jahren wurde die Aktion ins Leben gerufen, seither wird sie alljährlich wiederholt. Die Grundschüler bekommen im Turnunterricht die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung den Sport mit dem gelben Filzball kennenzulernen und bei verschiedenen Spielen Abwechslung in den Schulalltag zu bringen. Heuer haben die geprüften Tennislehrer Roland Meliss und Arno Weinreich die deutschen Grundschulen von Girlan, Frangart und Eppan sowie die italienische Grundschule von Eppan besucht und insgesamt in zirka 50 Unterrichtsstunden gut 500 Kinder mit dem Tennissport bekannt gemacht. Einige von ihnen waren dermaßen begeistert, dass sie sich gleich in einen Tenniskurs im TC Rungg eingeschrieben haben.
Der TC Rungg führt die Aktion nicht etwa durch, weil er Nachwuchssorgen hätte. Im Gegenteil, die Tennisschule Rungg platzt aus allen Nähten: derzeit trainieren über 200 Kinder und Jugendliche ganzjährig in Rungg. Ziel der Aktion ist es einfach, den Eppaner Kindern die Möglichkeit zu bieten, den Tennissport kostenlos und unbürokratisch auszuprobieren.


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Karl Stuefer bleibt Präsident

Karl Stuefer geht in seine vierte Amtsperiode als Präsident des TC Rungg. Bei der Vollversammlung hat er seine Bereitschaft dazu erklärt. Im Rungger Vorstand sitzen in den kommenden drei Jahren neben Präsident Stuefer noch Roland Albenberger, Georg Morandell, Martin Raifer und Neuling Klaus Rebecchi.
Seit neun Jahren, seit 2007, ist Karl Stuefer Clubpräsident. Eigentlich wollte er nach drei Amtsperioden aufhören, ließ sich dann aber doch überreden, weitere drei Jahre anzuhängen. „Wenn ihr mich wollt, dann mache ich es noch einmal drei Jahre“, sagte er bei der jüngsten Vollversammlung, und der spontane Applaus der Anwesenden ließ keinen Zweifel daran, dass die Clubmitglieder wollen. Karl Stuefer wird damit der dienstälteste Präsident der Rungger Geschichte. Neun Jahre bzw. drei Amtsperioden lang an der Spitze des Clubs stand – von 1986 bis 1995 – auch Hans Pfeifer. Stuefer ist der erste Rungger Präsident, der in einer vierte Amtsperiode geht.
Die Formalisierung musste nach der Vollversammlung der Vorstand vornehmen – dies war aber eine reine Formsache.  Zur Erinnerung: Laut dem Rungger Statut wählt die Vollversammlung den Vorstand, und dieser bestimmt dann aus seiner Mitte den Präsidenten und verteilt die Aufgaben.
Apropos Vorstand: Dort ist für Kontinuität gesorgt, denn vier Fünftel des Vorstandes wurden von der Vollversammlung bestätigt. Roland Albenberger (seit 21 Jahren ununterbrochen im Vorstand!), Georg Morandell und Martin Raifer kandidierten wieder und wurden per Akklamation wiedergewählt. Nicht mehr kandidiert hat hingegen Konrad Kostner. An seine Stelle tritt Klaus Rebecchi, der einzige Neuling im Vorstand. Dazu kommt die langjährige Sekretärin Brigitte Leimgruber.


Die Clubgremien 2016-2019
Vorstand: Karl Stuefer (Präsident), Roland Albenberger, Georg Morandell, Martin Raifer, Klaus Rebecchi
Sekretärin: Brigitte Leimgruber
Aufsichtsrat: Martin Rossi, Jürgen Braun
Schiedsgericht: Kurt Morandell, Toni Palma


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Ein Minus, das nicht beunruhigt

Die diesjährige Vollversammlung des TC Rungg war eine entspannte Vollversammlung. Selbst das Minus von 37.000 Euro in der Jahresbilanz konnte die Stimmung nicht wirklich trüben – weil es dafür einen guten Grund gibt.
Martin Raifer ließ bei der Vollversammlung  das Jahr 2015 Revue passieren, das für den TC Rungg in vielerlei Hinsicht ein Rekordjahr war. Präsident Karl Stuefer berichtete hingegen über die wichtigsten Vorhaben 2016, unter denen sich – wie schon 2015 – auch drei Turniere befinden: ein Jugendturnier vom 9. bis 17. Juli, die internationale Sparkassen Trophy vom 6. bis 13. August (sie wird erstmals zu einem 25.000-Dollar-Turnier) und ein nationales Raiffeisen-Turnier der Kategorie 3. Präsident Stuefer versäumte es auch nicht, verschiedenen Personen zu danken, die dazu beitragen, dass sich der TC Rungg bester Gesundheit erfreut – unter anderem den Clubpächtern Margit und Herbert Schweigkofler, den Vorstandsmitgliedern und Sekretärin Brigitte Leimgruber sowie dem Tennislehrer-Team, dessen Einsatz weit über das Soll hinausgeht.
Ein zentraler Tagesordnungspunkt der Vollversammlung ist stets der Kassabericht von Kassier Roland Albenberger. Seit Jahren führt der Vorstand drei getrennte Konten, um die verschiedenen Tätigkeiten sauber auseinanderhalten zu können: ein Konto für die allgemeine Tätigkeit, ein Konto für die Tennisschule und ein Konto für die internationale Sparkassen Trophy. Im allgemeinen Konto schlugen 2015 Einnahmen von 142.000 Euro und Ausgaben von 179.000 Euro zu Buche, was ein Jahresminus von 37.000 Euro bedeutet. Das mutet auf den ersten Blick beunruhigend an. Weil aber 32.000 Euro in den Ankauf eines neuen Vereinsbusses investiert wurden und auch sonst noch mehrere tausend Euro investiert wurden, relativiert sich das Minus. Unterm Strich hat der TC Rungg nach wie vor ein Polster von zirka 50.000 Euro, angespart in den vergangenen Jahren. Einige interessante Zahlen seien an dieser Stelle angeführt: Zirka 60.000 Euro an Einnahmen wurden aus Platzmieten generiert, zirka 23.000 Euro sind Sponsorengelder, hingegen nur etwa 8.000 Euro öffentliche Beiträge. Rund 21.500 Euro an Einnahmen hat schließlich die Fotovoltaikanlage gebracht. Dem steht eine Darlehensrate für die Fotovoltaikanlage in der Höhe von 20.000 Euro gegenüber. Für die neuen Ballone wurde 2015 die letzte Darlehensrate bedient – die Ballone sind jetzt vollständig abbezahlt. Der TC Rungg hatte 2015 Gasspesen von 20.000 Euro und Stromspesen von 19.000 Euro. An den Tennisverband wurden rund 7.000 Euro bezahlt – eine ansehnliche Summe.
Im Konto der Tennisschule stehen sich Einnahmen von 192.600 Euro und Ausgaben von 190.300 Euro gegenüber, was ein kleines Jahresplus von 2.300 Euro ergibt, das sich zum bisherigen Plussaldo von 15.000 Euro dazugesellt. Die Kosten der Tennisschule steigen unaufhaltsam, weil immer mehr Kinder und Jugendliche in Rungg trainieren wollen, und zwar ganzjährig – derzeit sind es unglaubliche 206. Aufgefangen wurden die steigenden Kosten nicht zuletzt durch Sponsorengelder. Unglaubliche 80.000 Euro an Sponsorengelder für die Jugendarbeit wurden gesammelt, allen voran durch Manuel Gasbarri. Diese Sponsorengelder ermöglichen den Kindern und Jugendlichen (bzw. deren Eltern) verkraftbare Trainingskosten – und sie zeigen, wie die Tennislehrer sich um weit mehr kümmern als nur um das reine Tennistraining.
Schließlich war die Bilanz der internationalen Sparkassen Trophy auch 2015 ausgeglichen. Einnahmen von 67.300 Euro stehen Ausgaben von 66.700 Euro gegenüber. Das internationale Turnier ist somit keine finanzielle Belastung für den Verein.


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Gerade noch in Rungg, jetzt Top 100

Im August 2015 spielte Thomas Fabbiano bei der Sparkassen Trophy in Rungg. Keine acht Monate später zog er in die Top 100 der Welt ein. Fabbiano ist ein neuerlicher Beweis, dass beim internationalen Turnier des TC Rungg absolutes Weltklassetennis zu sehen ist.
Mit dem Einzug ins Halbfinale des Challenger-Turniers im israelischen Raanana hat Thomas Fabbiano Anfang April wahr gemacht, wovon Tennisspieler träumen, nämlich in der Weltrangliste zum erlauchten Kreis der besten 100 zu gehören. Schlappe acht Monate davor war er noch die Nummer 200 gewesen – und Teilnehmer bei der Sparkassen Trophy in Rungg. Im Viertelfinale verlor er damals gegen den erst 18-jährigen Italoargentinier Francisco Bahamonde.
Fabbiano ist nicht der Erste, der wenige Monate nach der Rungg-Teilnahme in die Top 100 einzieht. Dieses Kunststück ist auch Matthias Bachinger, Andreas Haider-Maurer und Diego Junqueira gelungen. Der Deutsche Matthias Bachinger stand 2010 als Nummer 327 der Welt in Rungg im Finale und acht Monate später – im April 2011 – unter den Top 100. Praktisch zeitgleich gelang das dem Österreicher Andreas Haider-Maurer, der im August 2010 als Nummer 218 im Rungger Achtelfinale ausgerechnet gegen Bachinger verlor, im Oktober dann das Finale des ATP-Turniers in Wien erreichte und im April 2011 Top 100 war. Der Argentinier Diego Junqueira schließlich triumphierte 2007 in Rungg als Nummer 373 der Welt und war ein Jahr später in den Top 100 angekommen.


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Der Ballon ist weg!

Zwei Tage – und weg war der Ballon! Auch heuer hat ein Team rund um die beiden Platzwarte Reinhard Kager und Willi Geier sowie Vizepräsident Roland Albenberger die beiden Ballone fachgerecht abgebaut.
Gleich nach Ostern wurden die Ballone abgebaut und nach wenigen Tagen konnten die Rungger, die soeben noch im Ballon Tennis gespielt hatten, schon auf den Freiplätzen spielen als hätte es die Wintersaison nie gegeben. Die Tennisschule konnte schon nach schlappen zwei Tagen die Plätze wieder nutzen. „Das war eine unglaubliche Leistung“, kommentiert Manuel Gasbarri, der Chef der Tennisschule, anerkennend.
Dabei geht der Ballonabbau nur deshalb so reibungslos über die Bühne, weil mehrere Männer über eine langjährige Erfahrung verfügen. Viele Handgriffe müssen sitzen, damit die beiden großen Ballone, welche sich im Winter über insgesamt vier Tennisplätze spannen, schonend abmontiert, professionell zusammengefaltet und über den Sommer fachgerecht verstaut werden können. Diese professionelle Arbeit ermöglicht im Herbst dann wieder einen reibungslosen Ballonaufbau und verlängert darüber hinaus die Lebensdauer der Ballone.


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Sauber machen im Ballon

Kurz vor Ende der Wintersaison wurden im März die Ballone gereinigt. Es handelt sich um eine ziemlich aufwendige Arbeit, die aber regelmäßig notwendig ist.
Obwohl die Ballone des TC Rungg neu sind, wollen sie regelmäßig gereinigt werden, um jene Helligkeit zu garantieren, die den Spielkomfort im Inneren der Ballone gewährleistet. Mit Hilfe eines Gerüsts, das Stück für Stück verstellt wurde, wurde die Ballonhaut kurz vor dem Ballonabbau durchgeführt. Es ist dies eine Arbeit, die zwangsläufig über die Bühne gehen muss, wenn auf den Plätzen nicht gespielt wird – und somit eine Arbeit, die den Tennisspielern verborgen bleibt. Merken würden die Tennisspieler hingegen, wenn auf die Reinigung ein paar Jahre lang verzichtet würde.


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Verena Meliss ist zurück!

Verena Meliss ist Ende Februar in die WTA-Weltrangliste zurückgekehrt, und zwar auf Anhieb unter die Top 1200 – so weit oben war die 18-Jährige noch nie.
Nachdem Verena Meliss im Herbst 2014 zum ersten Mal den Sprung in die Weltrangliste geschafft hatte, fiel sie im Herbst 2015 nach einer mehrmonatigen Verletzungspause wieder aus der Wertung. Es dauerte aber nicht lange, bis Verena Meliss den Weg zurück fand. Bei fünf Turnieren in Tunesien stellte sie die Rückkehr in die Weltrangliste sicher. Höhepunkt war in Hammamet das Erreichen des Viertelfinales – im Achtelfinale besiegte Meliss die serbische Top-500-Spielerin Milana Spremo mit 7/6 7/5.


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Rungg bekommt ein 25.000-Dollar-Turnier

Der TC Rungg wird im August das wichtigste Turnier seiner Geschichte erleben. Die internationale Sparkassen Trophy wird erstmals zu einem 25.000-Dollar-Turnier.
Seit Jahren ist der TC Rungg in der internationalen Tennisszene bekannt dafür, eines der besten Futures-Turniere der Welt zu organisieren. Nun erfährt das Turnier eine weitere Aufwertung. Aus dem bisherigen 15.000-Dollar-Turnier wird ein 25.000-Dollar-Turnier, und zwar unverändert mit sogenannter „Hospitality“, was bedeutet, dass der Veranstalter die Hotelkosten für die Profis aus aller Welt trägt.
Schon seit längerem suchte der TC Rungg nach einer Möglichkeit, wie die Sparkassen Trophy aufgewertet werden kann. Allerdings war bereits die höchste Futures-Kategorie erreicht, und ein Sprung in die Challenger-Kategorie hätte die Verdoppelung des Budgets erfordert, was dann doch ein zu großer finanzieller Kraftakt gewesen wäre. Nun aber hat der Internationale Tennisverband ITF ab 2016 die neue Kategorie der 25.000-Dollar-Futures ins Leben gerufen, und der TC Rungg hat die Chance beim Schopf gepackt, das Turnier aufzuwerten, ohne in die Challenger-Kategorie springen zu müssen. Vom 6. bis 13. August findet die nächste Sparkassen Trophy statt, und sie wird die bisher wichtigste sein. Man darf auf das Teilnehmerfeld gespannt sein. Sicher ist, dass die Aufstockung des Preisgeldes in Kombination mit dem guten Ruf des Rungger Turniers zahlreiche Profis anlocken wird, die normalerweise nur auf der Challenger-Tour unterwegs sind.
Der TC Rungg fügt der Erfolgsgeschichte seines internationalen Turniers damit ein weiteres Kapitel hinzu. Zur Erinnerung: 1998 begann der TC Rungg klein mit der Organisation eines 6.250-Dollar-Satellites. 2004 wuchs das Turnier zu einem 10.000-Dollar-Futures und 2005 zu einem 15.000-Dollar-Futures. Pünktlich zur zehnten Auflage kam 2007 die „Hospitality“ dazu und das Turnier wurde zu einem „Futures 15.000 $ + Hospitality“. Nun also erfolgt der nächste Schritt nach vorne.
OK-Chef ist ab 2016 übrigens Georg Morandell. Christian Pfeifer, der seit 2004 OK-Chef war, hat diese Rolle aus beruflichen Gründen abgegeben, bleibt aber Teil des Organisationsteams. Turnierdirektor bleibt unverändert Dietmar Pfeifer.


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Vollversammlung mit Neuwahlen am 2. April

Erstmals an einem Samstag findet heuer die Jahresvollversammlung des TC Rungg statt, und zwar am 2. April mit Beginn um 18 Uhr. Bei dieser Gelegenheit wird der Vorstand für die nächsten drei Jahre gewählt. Es handelt sich also um keine „normale“ Vollversammlung, und die Mitglieder sind aufgerufen, sich die Mühe zu einer Teilnahme zu machen.
Der erste Tag der Freiluftsaison ist gleichzeitig der Tag der Jahresvollversammlung. Der Samstag, 2. April ist der erste „ballonfreie“ Tag, am Abend desselben Tages geht dann die Vollversammlung über die Bühne. Wie immer gibt der Vorstand dabei den interessierten Mitgliedern Informationen über die finanzielle Situation und die Vorhaben der nächsten Monate. Gleichzeitig hat es Tradition, dass bei der Vollversammlung zurückgeblickt wird. Dabei wird der Rückblick heuer besonders erfreulich ausfallen, denn der TC Rungg hat das erfolgreichste Tennisjahr seiner Geschichte hinter sich.
Der wichtigste Programmpunkt sind aber die Neuwahlen. Es muss entschieden werden, wer in den kommenden drei Jahren den Verein führen soll. Die Vollversammlung wählt den Vorstand, der dann bei seiner ersten Sitzung aus seinen Reihen den Präsidenten bestimmt. Die Bereitschaft, sich in den Vorstand wählen zu lassen und sich in den Dienst des Vereins zu stellen, hat in den vergangenen Jahren in erschreckendem Maße abgenommen, weshalb die gesamte Arbeit heute auf einer Handvoll Leuten lastet. Leichter zu stemmen wäre die Tätigkeit, wenn sie auf mehrere Schultern verteilt würde.
Der Samstag-Termin ist übrigens ein Experiment. Der Vorstand erhofft sich eine regere Teilnahme an der Vollversammlung als am traditionellen Freitag-Termin. Eigentlich sollten die Mitglieder die Vollversammlung als jährlichen Pflichttermin betrachten und bereit sein, zwei Stunden ihrer Zeit dafür zu investieren. Dieses Pflichtgefühl hatten in den vergangenen Jahren aber nur sehr wenige Mitglieder.

Club vier Tage geschlossen

Gleich nach Ostern – und zwar von Dienstag, 29. März bis einschließlich Freitag, 1. April – bleibt der TC Rungg geschlossen. In dieser Zeit werden die Ballone abgebaut. Am Samstag, 2. April beginnt dann die Freiluftsaison.

Stundenpreise unverändert

Der Vorstand hat beschlossen, die Stundenpreise für die Freiluftsaison 2016 unverändert zu belassen.


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Castiglioni & Gitzl spendiert Drucker

Der Brixner Bürospezialist Castiglioni & Gitzl hat dem TC Rungg einen neuen Multifunktionsdrucker spendiert und dem Verein damit die Einsparung einer ansehnlichen Geldsumme ermöglicht. Der neue Drucker erhöht den Arbeitskomfort im Rungger Büro. Der TC Rungg bedankt sich bei Castiglioni & Gitzl für die Unterstützung!


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Neue Zufahrt über Montiggl

Die allermeisten Rungger wissen es inzwischen: Die Zufahrt zum TC Rungg erfolgt seit einigen Wochen über die Montiggler Straße und vorbei an den Fußballplätzen.
Für viele Rungger ist es noch ungewohnt, nicht mehr über Girlan nach Rungg zu fahren, sondern über die Montiggler Straße. Gar einigen ist es in den vergangenen Wochen auch passiert, fälschlicherweise – und aus Gewohnheit – doch über den Runggweg zu fahren und im wahrsten Sinne des Wortes in der Sackgasse zu landen. Immerhin erfolgte die Zufahrt seit der Aufnahme des Spielbetriebes 1979 über diesen Weg.
Jedenfalls ist der TC Rungg nun über die Montiggler Straße zu erreichen. Die Zufahrt führt vorbei an den Fußballplätzen. Der schmale Runggweg wird damit verkehrsberuhigt, während die Tennisspieler komfortabler über eine breitere Straße nach Rungg kommen. Die Benutzung des Runggwegs ist nur noch Anrainern erlaubt. Die Gemeinde Eppan hat damit einen Plan verwirklicht, der seit Jahren beschlossene Sache war, sich aber wegen der Bauarbeiten an den Fußballplätzen verzögert hatte.


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25 Teams gehen ins Rennen

Der TC Rungg hat 25 Mann- und Frauschaften für die verschiedenen Meisterschaften gemeldet, die je nach Kategorie zwischen Mitte April und Mitte Mai beginnen. Nachfolgend der Überblick über die Namen.
Serie C Herren: Jacob Nicolussi, Georg Winkler, Andrea Spizzica, Horst Rieder, Moritz Trocker, Daniel Cleva, Massimo Bertolini
Serie C Damen: Verena Meliss, Sophia Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Evelyn Moser, Vickie Trocker
Serie D1 Herren A: Rossi Benjamin, Gabriel Matteucci, Daniel Gitzl, Sebastian Brzezinksi, Manuel Gasbarri, Manuel Bernard, Paolo Brasolin, Victor Haddad
Serie D1 Herren B: Christian Pfeifer, Hannes Spitaler, Andrea De Paola, Antonio Dalle Nogare, Wolfgang Prossliner, Harald Gasser, Toni Palma, Peter Plattner
Serie D1 Damen: Heidi Moser, Karin Moser
Serie D2 Damen: Sara Rizzolli, Anna Santa, Lara Pfeifer, Anna Vassiliev
Serie D3 Herren A: Tobias Kirchlechner, Nicolò Toffanin, Maximilian Figl, Tyler Diehl, Nathan Avanzini, Fabian Weinreich, Philipp Dalle Nogare, Leonardo Marini
Serie D3 Herren B: Martin Raifer, Jürgen Braun, Luis Santa, Othmar Donà, Roland Albenberger, Sepp Gasser, Wolfi Trafojer
Serie D3 Damen: Simona Sedlak, Manuela von Gelmini, Claudia Riccardi, Kathrin Figl
Serie D4 Herren A: Leonardo Pedri, Teo Zocchi, Sonny Dalsass, Klemens Weinreich, Alex Da Re, Christian Chistè, Giovanni Chito
Serie D4 Herren B: Alberto Prosseri, Martin Langes, Federico Marini, Luca Brodie, Senio Visentin, Michele Puccio
Serie D4 Herren C: Thomas Laconi, Vincenzo Morello, Antonello Antonelli, Andrea Mattei, Alessandro Nardin, Stefano Zuccotti, Marco Infelisi
Serie D4 Damen A: Karin Kager, Petra Niederseer, Beate Meskova
Serie D4 Damen B: Aimee Matuella, Margheria Dapunt, Finja Steiner, Julia Peer
Serie D4 Damen C: Lea Zelger, Nina Meskova, Cornelia Gartner, Katja Lando
Over 40 Ladies: Karin Kager, Petra Niederseer, Beate Meskova
Over 45 lim. 4.3: Othmar Donà, Sepp Gasser, Roland Albenberger, Wolfi Trafojer, Karl Stuefer
Under 10: Maximilian Brunner, Luis Mulser, Kai Valentini, Zoe Sandini
Under 12 Buben A: Jacopo Toffanin, Fabian Weinreich, Maximilian Figl
Under 12 Buben B: Martino Rossi, Tommaso Tiego, Jacopo Passarella, Manuel Langebner, Manuel Gasperetti
Under 12 Mädchen A: Lara Pfeifer, Anna Vassiliev, Lea Zelger
Under 12 Mädchen B: Julia Peer, Margherita Dapunt, Aimee Matuella
Under 14 Buben: Tobias Kirchlechner, Nathan Avanzini, Leonardo Marini, Philipp Dalle Nogare
Under 14 Mädchen: Vickie Trocker, Anna Santa, Sara Rizzolli
Under 16 Buben: Moritz Trocker, Sebastian Brzezinski, Andrea De Paola


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Junge Rungger auf der Erfolgswelle

Runggs Nachwuchsspieler haben 2016 begonnen wie sie 2015 beendet hatten: Mit Siegen am laufenden Band.
Bemerkenswert ist der Turniersieg von Georg Winkler beim allerersten Open-Turnier des Jahres in Verona.
Aber auch in Trient dominierten die Rungger bei einem Turnier der Kategorie 3 das Geschehen. Mit Daniel Gitzl, Manuel Bernard und Daniel Cleva der TC Rungg drei von vier Halbfinalisten – die drei, die zum Jahreswechsel in die 2.8-Kategorie aufgestiegen waren, waren nur spielberechtigt, da noch nach der „alten“ Rangliste gespielt wurde. Letztendlich gewann Daniel Gitzl das Turnier im Finale gegen Manuel Bernard, der im Halbfinale Daniel Cleva ausgeschaltet hatte.
Erfolgreich waren auch die Jüngeren. Beispielsweise gewann beim „König Laurin“-Turnier Andrea De Paola völlig überraschend in der Unter-16-Kategorie, während Anna Santa die Unter-14-Kategorie für sich entschied. Das Turnier fand während der Schulferien statt, weshalb auch zahlreiche Jugendspieler aus dem gesamten oberitalienischen Raum am Start waren.
Beim Jugendturnier in Naturns gab es für die Rungger vier von möglichen acht Kategoriensiegen. Maximilian Figl gewann in der Unter-12-Kategorie, Anna Santa in der Unter-16-Kategorie, Lara Pfeifer sowohl in der Unter-12-, als auch in der Unter-14-Kategorie. Finalisten waren Sara Rizzolli (Unter 14, gegen Lara Pfeifer) und Vickie Trocker (Unter 16, gegen Anna Santa).


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WICHTIGER HINWEIS!!
Ab Montag, 25. Jänner 2016 ist der RUNGGWEG gesperrt!!!
Umleitung über Montiggl.


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Winkler und Meliss sind die Nummern eins

57 Herren und 25 Damen des TC Rungg scheinen in den italienischen Ranglisten 2016 auf. Das sind sechs mehr als im vergangenen Jahr. Georg Winkler und Verena Meliss sind Runggs Topspieler. Einige Rungger haben enorme Sprünge nach vorne gemacht.
In den neuen Ranglisten des italienischen Tennisverbandes werden alle offiziellen Matches berücksichtigt, die bei den unzähligen Turnieren und in den Mannschaftsmeisterschaften 2015 ausgetragen wurden. Wer keine Matches bestreitet, wird in der Rangliste gnadenlos zurückgereicht. Wer hingegen viel und vor allem gut spielt, verbessert sich.
Gut gespielt haben 2015 sehr viele Rungger. Zum Beispiel Georg Winkler, der sich um eine Stufe von 2.5 auf 2.4 verbessert und Jacob Nicolussi als Rungger Nummer eins ablöst. Ebenfalls eine 2.4-Spielerin ist Runggs weibliche Nummer eins, Verena Meliss: Die 18-Jährige hat die Kategorie gehalten, obwohl sie monatelang verletzungsbedingt ausgefallen ist. Ihre Schwester Sophia ist übrigens Runggs Nummer zwei. Bei den Herren ist Runggs neue Nummer zwei Open-Landesmeister Horst Rieder – er hat sich gleich um drei Klassen auf 2.5 verbessert.
Bei den Herren stellt der TC Rungg nun beachtliche neun Spieler in der 2. Kategorie. Im vergangenen Jahr waren es deren sechs gewesen. Erfreulich daran ist, dass gleich mehrere Rungger „Eigengewächse“ den Sprung von der 3. in die 2. Kategorie geschafft haben, und zwar Moritz Trocker, Daniel Gitzl, Daniel Cleva und Manuel Bernard. Letzterer hat sich 2015 mit exzellenten Leistungen um sage und schreibe sieben Stufen von 4.2 auf 2.8 hochkatapultiert. Dasselbe Kunststück ist Unter-11-Landesmeister Maximilian Figl gelungen (von Null auf 3.5). Unter-11-Landesmeisterin Lara Figl hat immerhin ein Sprung um sechs Stufen von 4.6 auf 3.5 geschafft. Auch Anna Santa ist neu in der Kategorie 3 (3.5). Nachfolgend können alle Namen nachgelesen werden.

Herren

1    Georg Winkler    2.4    (+1)
2    Horst Rieder    2.5    (+3)
3    Jacob Nicolussi    2.5    (-1)
4    Andrea Spizzica    2.7    (-1)
5    Moritz Trocker    2.7    (+2)
6    Massimo Bertolini    2.8    (+1)
7    Daniel Gitzl    2.8    (+3)
8    Daniel Cleva    2.8    (+2)
9    Manuel Bernard    2.8    (+7)
10    Benjamin Rossi    3.1    (+1)
11    Emilio Haddad    3.1    (-1)
12    Sebastian Brzezinksi    3.2    (+2)
13    Gabriel Matteucci    3.2    (0)
14    Hannes Spitaler    3.3    (+1)
15    Christian Pfeifer    3.3    (+1)
16    Daniele Mezzanotte    3.3    (+1)
17    Manuel Gasbarri    3.3    (0)
18    Valerio Gasbarri    3.3    (+9)
19    Tobias Kasseroler    3.3    (-1)
20    Tobias Kirchlechner    3.5    (+1)
21    Maximilian Figl    3.5    (+7)
22    Riccardo De Paola    3.5    (-1)
23    Antonio Dalle Nogare    3.5    (-1)
24    Paolo Brasolin    3.5    (0)
25    Martin Raifer    4.1    (+1)
26    Nathan Avanzini    4.1    (+2)
27    Andrea De Paola    4.1    (0)
28    Nicolò Toffanin    4.1    (+2)
29    Luis Santa    4.1    (+1)
30    Wolfgang Prossliner    4.1    (-1)
31    Leonardo Pedri    4.2    (+2)
32    Jürgen Braun    4.2    (0)
33    Toni Palma    4.2    (+1)
34    Antonio Mocellini    4.2    (+1)
35    Giovanni Chito    4.2    (+1)
36    Klemens Weinreich    4.2    (+1)
37    Christoph Laichner    4.3    (+3)
38    Othmar Donà    4.3    (+1)
39    Sepp Gasser    4.3    (+1)
40    Peter Plattner    4.3    (+1)
41    Christian Chistè    4.3    (+1)
42    Sonny Dalsass    4.3    (+4)
43    Harald Gasser    4.3    (-1)
44    Leonardo Marini    4.4    (+1)
45    Roland Albenberger    4.4    (0)
46    Philipp Dalle Nogare    4.4    (0)
47    Alex Da Re    4.4    (+1)
48    Teo Zocchi    4.4    (+2)
49    Fabian Weinreich    4.5    (+2)
50    Wolfi Trafojer    4.5    (-1)
51    Victor Carotta    4.5    (-1)
52    Tobias Rebecchi    4.6    (+1)
53    Luca Brodie    4.6    (+1)
54    Klaus Rebecchi    4.6    (+1)
55    Karl Stuefer    4.6    (0)
56    Karl Heinz Koppelstätter    4.6    (0)
57    Martin Langes    4.6    (+1)

Damen
1    Verena Meliss    2.4    (0)
2    Sophia Meliss    3.1    (0)
3    Sophie Walzl    3.1    (+1)
4    Simone Kraner    3.2    (-1)
5    Linda Bortolameolli    3.3    (0)
6    Vickie Trocker    3.3    (+2)
7    Serena Poppa    3.4    (+1)
8    Anna Santa    3.4    (+2)
9    Lara Pfeifer    3.5    (+6)
10    Evelyn Moser    3.5    (-1)
11    Sara Rizzolli    4.1    (0)
12    Heidi Moser    4.1    (0)
13    Simona Sedlak    4.2    (+1)
14    Anna Vassiliev    4.3    (+4)
15    Elisa Gabrielli    4.3    (0)
16    Karin Moser    4.3    (-1)
17    Claudia Riccardi    4.4    (+1)
18    Karin Kager    4.4    (+1)
19    Kathrin Figl    4.4    (+3)
20    Martina Visintainer    4.4    (+3)
21    Elisabeth Vendruscolo    4.4    (-1)
22    Beate Meskova    4.5    (+2)
23    Manuela von Gelmini    4.5    (-1)
24    Valentina Arervo    4.5    (-1)
25    Aimee Matuella    4.6    (+1)


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Nummer 250 und 20 Jahre

Die Vereinszeitung des TC Rungg hat gleich doppelten Grund zum Feiern: Die vorliegende Jänner-Nummer des „Netzroller“ ist exakt die 250. Ausgabe. Der erste „Netzroller“ erschien vor genau 20 Jahren, Anfang Februar 1996.
Wie schnell die Zeit vergeht! Der „Netzroller“ hat seine ersten 20 Jahre auf dem Buckel. Der Rungger Präsident hieß Sepp Gasser, als die Entscheidung fiel, eine monatliche Vereinszeitung ins Leben zu rufen. Den Namen „Netzroller“ ließ sich Vereinsmitglied Christian Pfeifer einfallen, der als Journalist gleichzeitig die inhaltliche Betreuung übernahm. Die Vereinszeitung bekam die Farbe Grün, und zwar in Anlehnung an Club-Hauptsponsor Raiffeisen. In der ersten Nummer, die Anfang Februar 1996 erschien, wurde übrigens das neue Pächtertrio Karin, Hilde und Kurt Kager vorgestellt.
Seither verging für den TC Rungg kein einziger Monat mehr ohne Netzroller. Mittlerweile liegt die 250. Ausgabe vor. Die Texte schreibt nach wie vor Christian Pfeifer, die grafische Gestaltung und Druckvorbereitung wickelt dessen Ehefrau Birgit Taibon ab. In all den Jahren hat sich der Netzroller stark verändert: Fast zehn Jahre lang blieb er grün, dann wurde er im Juni 2005 im Rahmen einer grafischen Komplettrevision braun, weil das Grün zahlreichen Mitgliedern – und allen voran dem damaligen Präsidenten Arnold Dapunt – absolut nicht mehr gefiel. Seit Anfang 2008 ist der Netzroller auf Anregung von Präsident Karl Stuefer mehrfarbig. Damit wurde der Netzroller weiter aufgewertet.


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Ein neuer Kleinbus für den TC Rungg

Der TC Rungg hat einen neuen Kleinbus, und zwar einen Fiat Ducato. Der „alte“ Ford Transit hatte 250.000 Kilometer auf dem Buckel bzw. auf der Motorhaube.
In fünf Jahren lief der bisherige Kleinbus sage und schreibe 250.000 Kilometer im Dienste der Kinder und Jugendlichen, die für den TC Rungg bei den Turnieren unterwegs sind. Nun wurde ein Fiat Ducato angekauft – unterstützt durch einen Förderbeitrag der Stiftung Südtiroler Sparkasse. Kurz vor Weihnachten kamen Reinhold Marsoner, Verwaltungsratsmitglied der Stiftung, und Christian Delvai, Bezirksleiter der Zone Überetsch-Unterland der Südtiroler Sparkasse, nach Rungg, um gemeinsam mit Präsident Karl Stuefer, Vizepräsident Roland Albenberger und dem Chef der Tennisschule Manuel Gasbarri den Kleinbus offiziell seiner Bestimmung zu übergeben. Möge der neue Kleinbus genauso zuverlässig und unfallfrei laufen wie der bisherige!


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Hopp, Benjamin!

Benjamin Rossi, der amtierende Landesmeister Unter 16, steht seit einigen Wochen wieder im Training, nachdem ihn wachstumsbedingte körperliche Probleme monatelang außer Gefecht gesetzt hatten.
2015 war für Benjamin Rossi ein Jahr mit zwei Kapiteln. Zunächst gab es das schöne Kapitel mit Erfolgen am laufenden Band, gekrönt durch die beiden Unter-16-Landesmeistertitel im Einzel und mit der Mannschaft. Im Juni folgte Kapitel zwei mit schmerzhaften körperlichen Problemen, die ein Training unmöglich machten, einen Wettkampf sowieso. Vor einigen Wochen hat Benjamin das Training wieder aufgenommen, und die ärgsten Probleme scheinen überwunden zu sein. „Es geht immer besser“, sagt Trainer Manuel Gasbarri. Alles Gute, Benjamin!


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Konvention mit Dolomiti Sportclinic

Der TC Rungg hat mit der „Dolomiti Sportclinic“, einer Privatklinik mit Hauptsitz in Gröden und Außenstelle im Kampill Center in Bozen, eine Konvention abgeschlossen, welche Visiten und Behandlungen zu Vorzugspreisen vorsieht.
Die Dolomiti Sportclinic mit den Brüdern Arnold und Anton Gurndin an der Spitze ist auf Sportverletzungen spezialisiert und zählt auch zahlreiche Südtiroler Spitzensportler zu ihren Kunden. Dank der nun abgeschlossenen Konvention kommen Mitglieder des TC Rungg – Kinder und Jugendliche genauso wie Erwachsene – in den Genuss von Rabatten. Es ist auch möglich, die sportärztliche Visite, welche alle Mannschaftsspieler jedes Jahr verpflichtend absolvieren müssen, in der Dolomiti Sportclinic durchzuführen.
Die Dolomiti Sportclinic ist erreichbar unter der Rufnummer 0471-086 000 oder unter der E-Mail-Adresse info@dolomiti-sportclinic.com sowie im Internet unter www.dolomiti-sportclinic.com.


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Weihnachtsturniere mit Tradition

Auch diesmal hat die Tennisschule kurz vor Weihnachten zwei Weihnachtsturniere ausgetragen – eines für Kinder, eines für Erwachsene.
Den Anfang machten die Teilnehmer der Erwachsenenkurse. Sie trafen sich, wie immer in den vergangenen Jahren, zu einem Kräftemessen, wobei der Spaß im Vordergrund stand, obwohl auf dem Tennisplatz ehrgeizig um jeden Ball gekämpft wurde. Wer am Ende die Sieger waren und wer die Besiegten, war zweitrangig.
Ein wahres Mammutprogramm mussten die Tennislehrer beim Weihnachtsturnier der Kinder über die Bühne bringen. Sage und schreibe 130 Kinder beteiligten sich am Turnier. Und obwohl nicht alle Kinder, die ganzjährig in der Tennisschule trainieren, das Turnier spielten, wurde einmal mehr deutlich, wie groß die Rungger Tennisschule ist.


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Das war Spitze!

Pünktlich zu seinem 35. Geburtstag hat der TC Rungg das sportlich erfolgreichste Jahr seiner Geschichte hinter sich gebracht – ein Jahr, das schwer zu toppen sein wird. Ein Rückblick zum Jahresende.
Das Jahresende 2015 ist nicht mehr allzu weit entfernt. Das Jahresende ist – nicht nur im TC Rungg – auch immer ein Anlass, um Bilanz zu ziehen. Und diese Bilanz fällt heuer für den TC Rungg höchst erfreulich aus. Aus sportlicher Sicht sind vor allem die acht Landesmeistertitel zu vermelden – so viele Landesmeistertitel durfte der TC Rungg in einem einzigen Jahr noch nie feiern. Es ist zu vermelden, dass die Unter-12-Mädchen unter die Top 4 Italiens eingezogen und dem TC Rungg damit einen der größten Jugenderfolge der Geschichte beschert haben. Es sind auch die sage und schreibe 27 Teams zu vermelden, die den TC Rungg in den Mannschaftsmeisterschaften vertreten haben – das ist ebenfalls neuer Vereinsrekord, und es gibt in ganz Italien nur ganz wenige Vereine mit einer derartigen Aktivität.
Aber der Reihe nach: Schon die ersten Monate 2015 waren bezeichnend für das gesamte Jahr, denn die Rungger Jugend eilte von Sieg zu Sieg. Schon beim allerersten Jugendturnier des Jahres in der allerersten Woche des Jahres holten Sebastian Brzezinski und Anna Santa beim USSA-Turnier Anfang Jänner zwei Kategoriensiege – und in dieser Tonart ging es in den nächsten Monaten weiter.
Am 21. Februar wurde der TC Rungg 35 Jahre alt: Am 21. Februar 1980 hatten elf Männer im Weißen Rössl in Eppan den Club gegründet, ohne dass sie damals wissen konnten, dass der TC Rungg einer der erfolgreichsten Tennisclubs der gesamten Region werden würde.
Im Wintercup der Serie B erreichte der TC Rungg – durchwegs mit Jugendspielern im Aufgebot – das Halbfinale, im Junior-Wintercup das Finale.
Bei der Vollversammlung im März konnte der Vorstand erfreuliche Finanzzahlen präsentieren. Der Club ist finanziell kerngesund. Das gilt erstens für die „normale“ Tätigkeit, zweitens für die Jugendtätigkeit und drittens für das internationale Tennisturnier um die „Sparkassen Trophy“ – diese drei Standbeine werden im Sinne der Transparenz sauber getrennt und weisen allesamt ausgeglichene Bilanzen auf. Interessant sind einige Detailzahlen, die bei der Vollversammlung genannt wurden: Insgesamt beliefen sich 2014 die Gasspesen auf 28.000 Euro, die Stromspesen auf 17.000 Euro, was einmal mehr zeigt, wie kostenintensiv der Ballonbetrieb ist.
Äußerst aktiv ist die Rungger Tennisschule. Neben dem Ganzjahrestraining für die Kinder und Jugendlichen werden auch andere Initiativen durchgeführt. Zum Beispiel die traditionsreichen Sommerangebote, die auch heuer von 165 Kindern zwischen 3 und 14 Jahren wahrgenommen wurden und einmal mehr ausgebucht waren. Zum Beispiel die Erwachsenenkurse für Anfänger und Fortgeschrittene, die sowohl im Frühjahr als auch im Sommer rund 90 Teilnehmer zählten. Zum Beispiel die Schulaktion „Ein Tennisschläger für jedes Kind“, in deren Rahmen in Zusammenarbeit mit den Grundschulen der Gemeinde Eppan und mit Unterstützung der Sel der Turnunterricht in 30 Klassen gestaltet wurde.
Der Frühling gehörte – wie immer – den Mannschaftsmeisterschaften und den Landesmeisterschaften. Dabei kam der TC Rungg aus dem Feiern nicht mehr heraus. Landesmeister wurden Lara Pfeifer und Maximilian Figl (Unter 11), Vickie Trocker (Unter 13), Benjamin Rossi (Unter 16), die Unter-12-Teams sowohl der Buben als auch der Mädchen, das Unter-16-Team der Buben und – als Kirsche auf der Sahnetorte – Horst Rieder in er Open-Kategorie. Rieder machte mit diesem achten Titel 2015 den neuen Vereinsrekord perfekt: Nie zuvor hatte der TC Rungg in einem Jahr so viele Landesmeistertitel feiern dürfen, 2013 waren es deren sieben gewesen, 2014 deren sechs. Damit hält der TC Rungg nunmehr bei sagenhaften 154 Italien-, Regional- und Landesmeistertiteln, die in 35 Jahren gesammelt wurden. 66 Titel gehen auf das Konto der Teams, 77 auf das Konto von Einzelspielern. Seit 1981 wanderte jedes Jahr mindestens ein wichtiger Titel nach Rungg.
Zusätzlich zu den acht Landesmeistertiteln gab es 2015 sechs Vizetitel, und zwar jene in der Serie C sowohl der Damen als auch der Herren, jenen der Mädchen in der Serie D3 sowie jene von Sophie Walzl (Unter 16), Sara Rizzolli (Unter 12) und Simona Sedlak (Lady 40). Und weil wir schon bei den erfreulichen Zahlen sind: Sieben von 13 Serie-D-Teams schafften die Qualifikation für die Aufstiegsspiele.
Anna Santa, Lara Pfeifer und Sara Rizzolli kürten sich nach dem Gewinn des Unter-12-Landesmeistertitels auch noch zu Drei-Venetien-Meisterinnen und spielten sich schließlich bei der Finalrunde in den Abruzzen unter die Top 4 Italiens. Das Rungger Over-40-Team mit Manuel Gasbarri, Andrea Spizzica, Fabio Campidonico und Jürgen Braun kam immerhin unter die Top 8 und verpasste die Finalrunde der Top 4 knapp. Für eine weitere Top-8-Platzierung sorgte Lara Pfeifer bei der Unter-11-Italienmeisterschaft, und zwar im Doppel. Die Unter-16-Buben (Moritz Trocker, Daniel Gitzl, Manuel Bernard) kamen ins Finale der Dreivenetienmeisterschaft.
Im Sommer veranstaltete der TC Rungg gleich drei Turniere. Beim Jugendturnier blieben vier von möglichen acht Kategoriensiegen in Rungg: Es siegten Anna Santa, Daniel Gitzl und Vickie Trocker (gleich zwei Mal). Bei der internationalen Sparkassen Trophy im August siegte der Italiener Federico Gaio – die Veranstalter ernteten für die organisatorischen Standards wieder viel Lob von den Profis. Und beim nationalen Turnier der Kategorie 3 im September gewannen die Lokalmatadoren Daniel Cleva und Sophia Meliss – der TC Rungg stellte 10 von möglichen 16 Viertelfinalisten.
Für einen standesgemäßen Saisonabschluss sorgten wieder die Jugendspieler: Bei den abschließenden Master-Turnieren holten Horst Rieder, Vickie Trocker (zwei Titel), Nathan Avanzini, Maximilian Figl, Anna Santa sechs Titel. Beim Südtiroler Jugend-Masters staubte der TC Rungg fünf von acht möglichen Kategoriensiegen ab.


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Südtirol-Auswahl mit Rungger Stempel

Die Südtiroler Unter-11-Auswahl, die beim „Memorial Polla“ in Trient den vierten Platz belegte, bestand zur Hälfte aus Rungger Spielern.
Lara Pfeifer, Anna Vassiliev und Maximilian Figl gehörten zum sechsköpfigen Team, das von Rungg-Trainer Roland Meliss betreut wurde. Im Viertelfinale gewann des Team von Meliss gegen die Auswahl des Trentino, im Halbfinale aber war gegen die späteren Turniersieger aus Ligurien Endstation.


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Das Comeback von Verena Meliss

Verena Meliss hat sich nach einer viermonatigen Verletzungspause erfolgreich zurückgemeldet und bei einem 10.000-Dollar-Turnier in der Türkei auf Anhieb das Achtelfinale erreicht.
2015 war für die 18-jährige Verena Meliss kein einfaches Jahr. Wie berichtet, konnte sie ab Juli wegen Schmerzen im Halswirbelbereich kaum mehr trainieren und verlor auch ihre Weltranglistenpunkte, welche sie im vergangenen Herbst in Sardinien erobert hatte. Mitte Oktober ließ sie sich von Professor Adolfo Panfili, der 2013 bereits Novak Djokovic operiert hatte, in der Privatklinik Sanatrix in Rom operieren. Drei Wochen nach dem Eingriff reiste sie in die Türkei, um sich bei zwei 10.000-Dollar-Turnieren einem Härtetest zu unterziehen.
Die Rückkehr auf der internationalen Tennisbühne war durchaus vielversprechend. Beim ersten von zwei 10.000-Dollar-Turnieren in Antalya kämpfte sich Verena Meliss – begleitet von Manuel Gasbarri – durch die Qualifikation und dann sogar bis ins Achtelfinale, wo sie sich der Moldawierin Iana Tischtschenko (WTA 1166) knapp mit 6/2 4/6 4/6 geschlagen geben musste. Beim zweiten Turnier gab sie in der zweiten Qualifikationsrunde gegen die Rumänin Andra Maria Nitescu beim Stand von 1/4 im ersten Satz auf, um die frisch operierte Stelle nicht mit zu vielen Matches am Stück zu überlasten. Immerhin hatte sie die Woche zuvor vier Matches hintereinander bestritten.


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Helfer gesucht!

Im kommenden März stehen die Neuwahlen des Rungger Vorstandes auf dem Programm. Alle Rungger sind aufgefordert, sich Gedanken darüber zu machen, ob sie sich in Zukunft in der Führung und Gestaltung des Clubs einbringen könnten.
Der TC Rungg ist ein gesunder Verein mit einer umfangreichen Tätigkeit, in dem mit den umfangreichen Investitionen des vergangenen Jahrzehnts die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt wurden. Nun gilt es, die erfolgreiche Tätigkeit fortzuführen, und dazu können im Grunde alle Rungger einen Beitrag leisten. In der Vergangenheit wurde es zunehmend schwer, Freiwillige für den Vorstand zu finden, nach dem Motto: Die Arbeit dürfen ruhig die anderen tun. Mit dem Vereinsgedanken hat es allerdings recht wenig zu tun, immer nur auf die anderen zu hoffen.
Im März besteht eine neue Chance für alle Rungger, sich aktiv für ihren Verein einzubringen und die Tätigkeit mit den eigenen Ideen zu bereichern. Je mehr Schultern den TC Rungg in die Zukunft tragen, desto kleiner wird der Aufwand für jeden einzelnen.


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Auf dem Weg zurück

Mitte Oktober hat sich Verena Meliss in Rom am Halswirbel operieren lassen – vom selben Arzt, der schon Novak Djokovic operiert hat.
Verena Meliss konnte seit Juli wegen der Schmerzen im Halswirbelbereich kaum mehr trainieren. Professor Adolfo Panfili von der Privatklinik Sanatrix in Rom hat Mitte Oktober einen Eingriff vorgenommen, der den Druck von den Nerven nehmen soll, auf die die Wirbel drückten. Die Nummer eins der Tenniswelt, Novak Djokovic, hatte sich Ende 2013 bei Panfili demselben Eingriff unterzogen.
Gleich nach dem Eingriff konnte Verena Meliss wieder mit dem Training beginnen. Ab Anfang November spielt sie in der Türkei zwei 10.000-Dollar-Turniere - ein richtungweisender Härtetest unter Wettkampfbedingungen. „Das Ergebnis ist unwichtig. Wichtig ist, dass Verena in Zukunft wieder schmerzfrei Tennis spielen kann“, sagt Trainer Manuel Gasbarri. Der TC Rungg wünscht Verena alles Gute!


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Sechs Master-Titel zum Saisonabschluss

Das war ein Saisonabschluss nach Maß für das erfolgreichste Jahr der Rungger Vereinsgeschichte! Bei den abschließenden Master-Turnieren holte Runggs Tennisnachwuchs sechs Master-Titel: fünf in Südtirol, einen im Trentino.
Nach der langen Tennissaison haben die Master-Abschlussturniere Tradition. Dort sind in jeder Kategorie nur mehr die Punktbesten der Saison teilnahmeberechtigt, sprich jene Athleten, die übers ganze Jahr am besten (und fleißigsten) gespielt haben.
Für das Highlight aus Rungger Sicht sorgte dabei Horst Rieder. Der Open-Landesmeister setzte seiner tollen Saison das sprichwörtliche Sahnehäubchen auf und gewann im Trentino das Open-Master. Rieder überraschte schon im Viertelfinale, als er den an Nummer zwei gesetzten Lorenzo Schmid in drei Sätzen aus dem Rennen warf. Schmid ist immerhin ein 2.4-Spieler, und Rieder steht als 2.8-Spieler vier Kategorien hinter ihm, zumindest auf dem Papier. Im Halbfinale ließ Rieder 2.7-Spieler Mattia Lotti beim 6/3 6/3 keine Chance. Im Finale „zerlegte“ Rieder sogar noch einen weiteren 2.4-Spieler, und zwar den Ex-Rungger Alex Weis, der immerhin bereits zwei Weltranglistenpunkte auf dem Konto hat und die Nummer 1630 der Welt ist. 6/1 6/3 lautete das unmissverständliche Ergebnis.
In der Kategorie 3 kam Sophia Meliss ins Finale, wo sie Topfavoritin Michela Pola unterlag.
In Südtirol werden die Master-Turniere der Erwachsenenkategorien seit dem vergangenen Jahr nicht mehr ausgetragen, sehr wohl aber jene in den Jugendkategorien. Und dort räumte der TC Rungg in Bozen sage und schreibe fünf von acht möglichen Kategoriensiegen ab. In acht Kategorien stellte der TC Rungg darüber hinaus acht von 16 Finalisten.
Aber der Reihe nach. Gleich zwei Titel holte Unter-13-Landesmeisterin Vickie Trocker, und zwar jene in der Unter-14- und Unter-16-Kategorie. Die Völserin, die seit Jahren in Rungg trainiert, verlor in insgesamt sechs Matches keinen einzigen Satz. Bei den 16-Jährigen wies sie im Finale Luianta Moling vom TC Kaltern mit 7/5 6/3 in die Schranken, im Finale der Unter-14-Kategorie ließ sie der Brixnerin Iris Villgratter beim 6/3 6/3 keine Chance. Zwei Finale spielte auch Nathan Avanzini, der heuer eine Topsaison absolviert hat. Bei den 14-Jährigen kämpfte er den Kalterer Tobias Palla mit 4/6 6/4 6/1 nieder. Bei den 12-Jährigen hingegen musste Avanzini seinem Clubkollegen Maximilian Figl den Vortritt lassen. Figl unterstrich mit dem 6/0 6/0 seine Vormachtstellung bei den Unter-12-Jährigen und holte sich nach dem Unter-11-Landesmeistertitel nun auch den Master-Titel.
Bei den Unter-12-Mädchen ging der Master-Titel ebenfalls nach Rungg, und zwar an Anna Santa, die das Finalderby gegen Teamkollegin Lara Pfeifer nach einem umkämpften ersten Satz mit 7/5 6/0 für sich entschied. Anna Santa hat heuer besonders in der zweiten Saisonhälfte exzellente Ergebnisse erzielt. Zur Erinnerung: Die Unter-12-Mädchen mit Santa, Pfeifer und Sara Rizzolli haben sich Ende September unter Italiens Top 4 gespielt.
Schließlich erreichte Andrea De Paola bei den 16-Jährigen das Finale, wo er Alex Laimer vom TC Bozen unterlag.


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Die Hoffnungen zerschlagen sich

Sieben Teams in den Serie-D-Finalrunden hatten berechtigte Hoffnungen auf einen weiteren Landesmeistertitel geweckt. Daraus wurde nichts. Die Serie-D3-Damen (oder besser gesagt Mädchen) wurden immerhin Vizemeister und stiegen in die Serie D2 auf.
Zur Erinnerung: 13 Damen- und Herrenteams hatte der TC Rungg im Frühjahr in die verschiedenen Serie-D-Meisterschaften geschickt (D1, D2, D3, D4), gleich sieben qualifizierten sich für die Finalrunde im Herbst. Das nährte Hoffnungen auf den einen oder anderen Landesmeistertitel, nachdem der TC Rungg heuer bereits acht Landesmeistertitel feiern durfte und damit einen neuen Vereinsrekord aufgestellt hat. Doch weitere Titelfeiern blieben aus.
Knapp am Titel (und am Aufstieg in die Serie C) vorbeigeschrammt ist das starke Jugendteam in der Serie D1. Das Team rund um Moritz Trocker hatte sich verlustpunktfrei für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Doch im Halbfinale ging ein wahrer Tenniskrimi gegen den TC Bozen (mit Ex-Weltranglistenspieler Stefan Pircher) denkbar knapp mit 3/4 verloren. Nach vier Einzeln und zwei Doppeln hatte es 3/3 gestanden. Das alles entscheidende Doppel verloren die Rungger hauchdünn mit 5/7 im dritten Satz. Nur das Quäntchen Glück hat gefehlt. Im Finale spazierte der TC Bozen gegen Kaltern zu einem lockeren 4/0-Sieg, was die Niederlage noch ein bisschen schmerzhafter macht.
Ebenfalls im Halbfinale mussten sich in der Serie D1 die Rungger Damen verabschieden, und zwar ebenfalls gegen die späteren Landesmeisterinnen vom TC Bozen. Heidi und Karin Moser hatten im Frühjahr als Gruppenzweite die Qualifikation für die Aufstiegsrunde geschafft, und zwar wie durch ein Wunder, weil Karin Moser von einer Fußverletzung gehandicapt war.
In der Serie D3 besiegten Jürgen Braun & Co. im Achtelfinale den TC Nals souverän mit 5/1, unterlagen dann aber im alles entscheidenden Aufstiegsspiel im Viertelfinale mit einer verletzungsgeplagten Rumpfmannschaft gegen die späteren Landesmeister vom TC Gemeinde Bozen mit 0/4. Nichtsdestotrotz durfte das Team zufrieden sein. Das Saisonziel wurde trotz massiver Verletzungssorgen erreicht.
In der Serie D3 der Damen hatten sich gleich beide Rungger Teams für die Aufstiegsrunde qualifiziert. Schließlich spielte sich das Mädchenteam rund um U13-Landesmeisterin Vickie Trocker bis ins Finale, wo im Spiel um den Titel der TC St. Christina zu stark war. Mit dem Vize-Titel steigen die Mädchen aber in die Serie D2 auf. Knapp verfehlt hat dieses Vorhaben das B-Team. Im Halbfinale unterlag der TC Rungg B gegen St. Christina, das sich als wahrer „Rungg-Alptraum“ entpuppte. Das Spiel um Platz drei, in dem der dritte und letzte Aufsteiger ermittelt wurde, ging mit 0/3 gegen Taufers verloren.
Schließlich noch zur Serie D4, wo ebenfalls zwei Rungger Damenteams die Aufstiegsrunde erreichten. Das blutjunge Team A mit Unter-12-Spielerinnen verlor im Achtelfinale mit 1/2 gegen den ASV Tramin. Team C rund um Karin Kager musste ebenfalls im Achtelfinale mit demselben Ergebnis die Segel streichen.


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Unter-12-Mädchen unter den Top 4 Italiens


Anna Santa, Lara Pfeifer und Sara Rizzolli haben dem TC Rungg einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte beschert. Das Unter-12-Team spielte sich unter die Top 4 Italiens.
Nachdem die Rungger Unter-12-Landesmeisterinnen Ende August in Rovigo die Drei-Venetien-Meisterschaft gegen die besten Unter-12-Teams Nordostitaliens gewonnen hatten, überzeugten sie auch in Avezzano (Abruzzen) bei der Finalrunde der besten acht Teams Italiens. Begleitet von Tennislehrer Roland Meliss, besiegten Anna Santa & Co. am ersten Spieltag den TC Finale (Savona) und sicherten sich damit einen Platz unter den Top 4. Anna Santa (7/6 6/2 gegen Valentina Parodi) und Sara Rizzolli (6/3 6/3 gegen Micol Severi) machten schon nach den Einzeln alles klar.
Im Halbfinale gegen Tennis Cesano Maderno (Monza) war dann Endstation. Anna Santa und Sara Rizzolli verloren diesmal ihre Einzel jeweils in zwei Sätzen. Und auch im Spiel um Platz drei gegen den CT Palermo mussten die Runggerinnen eine Niederlage einstecken: Nach den Zwei-Satz-Niederlagen von Anna Santa und Lara Pfeifer im Einzel holte das Doppel Santa/Rizzolli noch den Ehrenpunkt.
Platz vier ist jedenfalls ein toller Erfolg, sogar der zweitgrößte Jugenderfolg der Rungger Geschichte hinter dem Unter-16-Vizeitalienmeistertitel, den Misha Vassiliev, Patrick Prader und Simon Pechlaner 2002 holten. Zur Erinnerung: 2013 und 2014 hatte sich jeweils Runggs Unter-16-Team unter die Top 8 Italiens gespielt. Dabei gab es einen siebten und einen achten Platz. Die Unter-12-Mädchen haben diese Ergebnisse nun mit ihrem vierten Platz getoppt.


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Wintersaison ab 2. November

Die diesjährige Ballonsaison – und damit verbunden auch die Fixstunden – beginnt am Montag, 2. November. Zuvor bleibt der TC Rungg von Montag, 19. Oktober, bis einschließlich Sonntag, 1. November geschlossen, um die Ballone aufzubauen und den Clubhauspächtern nach der langen Sommersaison einen wohlverdienten Urlaub zu ermöglichen.


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Ein Spaß für die Kinder

Zirka 165 Kinder zwischen 3 und 14 Jahren haben wieder die verschiedenen Sommerangebote des TC Rungg in Anspruch genommen.
Die beliebten Sommerangebote des TC Rungg waren auch heuer ausgebucht. Das Konzept war das altbekannte: Einerseits hatten die Kinder bei den jeweils einwöchigen Kursen die Möglichkeit, in den Tennissport hineinzuschnuppern, andererseits wurde der Tennissport mit anderen Sportarten – zum Beispiel mit Fußball – und vor allem mit viel Spaß kombiniert. Koordiniert wurden die Angebote vom geprüften Tennislehrer Arno Weinreich, wie immer seit 1985. Aus den damaligen „Tennisferien“ ist über die Jahre ein abwechslungsreiches Programm geworden, das auf verschiedene Weise dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder gerecht wird.
Unterstützt wurde das Sommerprogramm auch heuer wieder von der Raiffeisenkasse Überetsch.


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Julia Peer gewinnt Promo-Titel

Julia Peer hat in der Unter-10-Kategorie den Promo-Landesmeistertitel gewonnen. Der TC Runng wurde auch heuer VSS-Bezirksmeister.
Auch heuer haben der Tennisverband FIT und der VSS gemeinsam eine sogenannte Promo-Turnierserie für Unter-10-Jährige veranstaltet, welche keine FIT-Turniere spielen. Erklärtes Ziel ist die Förderung des Breitensports. Nachdem 2014 Jacopo Passarella das Unter-10-Landesfinale gewonnen hatte, tat es ihm heuer Julia Peer – ebenfalls in der Unter-10-Kategorie – gleich. Julia Trocker wurde beim Landesfinale in St. Ulrich gute Dritte. Außerdem hatten sich bei den fünf Bezirksturnieren in Kaltern, Branzoll, Ritten, Tramin und Völs folgende Rungger für das Landesfinale qualifiziert: in der Unter-10-Kategorie Tabea Tschigg, in der Unter-8-Kategorie Samuel Vanzetta (Sieger beim Bezirksturnier in Tramin und Zweiter in Völs), Iris Tabarelli (Zweite in Naturns) und Gianluca Gobbato (Zweiter in Kaltern).
Bei der parallel ausgetragenen VSS-Turnierserie für die Größeren qualifizierten sich in der Unter-13-Kategorie Jacopo Passarella (Sieger in Ritten) und in der Unter-18-Kategorie Matthias Knapp, Tobias Rebecchi, Leonardo Amenici, Samuel Rizzo und Kathrin Figl. Manuel Langebner wurde übrigens Zweiter beim Bezirksturnier in Völs.
Der TC Rungg kürte sich einmal mehr zum VSS-Bezirksmeister, da er zu den fünf Bezirksturnieren am meisten Spieler entsandt hatte.


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Die Rungger bei den Italienmeisterschaften

Zahlreiche Rungger Nachwuchsspieler waren bei den Italienmeisterschaften der verschiedenen Kategorien am Start. Für die besten Ergebnisse sorgten Georg Winkler, der bei der Italienmeisterschaft der Kategorie 2 immerhin die dritte Runde erreichte, und Lara Pfeifer, die bei den Unter-11-Titelkämpfen ins Doppel-Viertelfinale kam.
Der Reihe nach: Drei Rungger befanden sich unter den sage und schreibe 199 Teilnehmern der Italienmeisterschaft der Kategorie 2 in Bologna. Während Winkler erst in der dritten Runde an Gianluca Beghi (2.4) scheiterte, war für Moritz Trocker und Alessandro Dapunt in Runde eins Endstation.
Bei den Unter-11-Titelkämpfen in Serramazzoni (Modena) unterlagen die beiden Landesmeister Lara Pfeifer (4/6 4/6 gegen Nicole Ciciliani) und Maximilian Figl (4/6 3/6 gegen Nicolò Dessi) jeweils in der ersten Runde. Allerdings schaffte es Lara Pfeifer im Doppel mit Roberta Sechi immerhin bis unter die Top 8. Bei der Unter-12-Italienmeisterschaft in Mailand verabschiedete sich Sara Rizzolli in der ersten Runde. Bei den Unter-13-Titelkämpfen in Sassuolo erreichte Landesmeisterin Vickie Trocker die zweite Runde, wo sie gegen die spätere Viertelfinalistin Giada Defendi verlor. Für Tobias Kirchlechner endete die Italienmeisterschaft in der Qualifikation.
Die Qualifikation überstand hingegen Moritz Trocker in der Unter-16-Kategorie. In Gallarate (Varese) war nach überstandener Qualifikation dann aber in Runde eins Schluss. In die zweite Runde kam schließlich Sophie Walzl in Mantua.


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Unter-12-Mädchen unter den Top 8 Italiens


Anna Santa, Lara Pfeifer und Sara Rizzolli sind Drei-Venetien-Meister und spielen Ende September um den Unter-12-Italienmeistertitel. Auch die Unter-16- und Unter-12-Buben spielten als Landesmeister die Drei-Venetien-Meisterschaft.
Runggs Unter-12-Landesmeisterinnen traten in Rovigo gegen die besten Unter-12-Teams von Nordostitalien an – und besiegten nacheinander San Floriano (Treviso), Schio (Vicenza), Nova Palma (Udine) und Cerea (Verona). Das Finale gegen Cerea, bei dem es sowohl um den Drei-Venetien-Meistertitel als auch um den Einzug unter die Top 8 Italiens ging, war ein echter Krimi. Nachdem Anna Santa im Einzel Samira Peverato nach verlorenem ersten Satz letztendlich souverän mit 2/6 6/2 6/1 besiegt und Lara Pfeifer gegen Camilla Zanolini klar verloren hatte, musste das Doppel entscheiden. Und Anna Santa gewann mit Sara Rizzolli ein an Spannung kaum zu überbietendes Marathonmatch gegen Peverato/Zanolini im Tiebreak des dritten Satzes (6/4 4/6 7/6). Anna Santa gewann übrigens nicht nur im Finale Einzel und Doppel, sondern blieb während der gesamten Drei-Venetien-Meisterschaft ungeschlagen.
Die Runggerinnen durften nach dem 7/3 im Tiebreak jubeln. Sie spielen vom 25. bis 27. September in Avezzano (Abruzzen) um den Italienmeistertitel und gehören schon jetzt zu den Top 8 Italiens. Das ist ein schöner Erfolg, der in den vergangenen beiden Jahren bereits den Rungger Unter-16-Buben gelang. Vielleicht können die Unter-12-Mädchen den letztjährigen siebten Rang der Rungger Buben toppen. Zur Erinnerung: Runggs größter Jugenderfolg bleibt nach wie vor der Unter-16-Vizeitalienmeistertitel 2002 von Misha Vassiliev, Patrick Prader und Simon Pechlaner.
Das Glück, das die Rungger Unter-12-Mädchen im Finale hatten, blieb den Unter-16-Buben (Moritz Trocker, Daniel Gitzl, Manuel Bernard) in Vicenza versagt. Die amtierenden Landesmeister erreichten bei der Unter-16-Dreivenetienmeisterschaft – ohne den verletzten Spitzenspieler Benjamin Rossi – zwar mit Siegen gegen Noventa Vicenza, Bassano und Trient das Finale, verloren dann aber das entscheidende Doppel gegen ATA Battisti Trient unglücklich in drei Sätzen, womit der Traum von den Top 8 platzte. Die Rungger durften mit dem Schicksal hadern. Erstens weil Benjamin Rossi fehlte. Zweitens weil Moritz Trocker/Manuel Bernard das entscheidende Doppel gegen Giulio Tranquillini/Davide Carrara äußerst knapp mit 7/6 3/6 3/6 verloren. Drittens weil zuvor im Einzel Manuel Bernard gegen Tranquillini bereits 3/1 im dritten Satz geführt und doch noch 2/6 6/4 3/6 verloren hatte (Daniel Gitzl hatte sein Einzel gegen Mattia Menapace 7/6 1/6 6/3 gewonnen).
Die Unter-12-Buben, ebenfalls amtierende Landesmeister, waren als drittes Rungger Team für die Dreivenetienmeisterschaft qualifiziert. In Trient kam für Maximilian Figl, Nathan Avanzini, Philipp Dalle Nogare und Fabian Weinreich mit einem Sieg und zwei Niederlagen das Aus in der Gruppenphase.


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Nicolussi goes America

Jacob Nicolussi befindet sich seit Ende August in den USA, um dort zu studieren und Tennis zu spielen.
Nicolussi hat ein Sportstipendium erhalten und studiert nun an der Old Dominion University in Virginia, Norfolk. Für seine Universität wird er auch die College-Meisterschaft bestreiten, in der es gegen 20 bis 25 andere Unis geht. Gespielt werden jeweils acht Einzel und vier Doppel. In den Meisterschaftspausen möchte Nicolussi auch einige internationale Turniere bestreiten. An der Old Dominion University ist Nicolussi einer von über 25.000 Studenten. Er studiert „International Business“, das Studium dauert vier Jahre.


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Gaio strahlt, Rungg glänzt

Ein Sieger, der den Schandfleck vom vergangenen Jahr auslöscht, ein Italoargentinier, der alle überrascht, ein Einrad-Weltmeister, der verblüfft, und vor allem ein Tennisclub, der wieder eine exzellente Figur abgibt: Das waren einige der Zutaten einer gelungenen „Sparkassen Trophy“.
Nach der total verregneten Ausgabe 2014 war die Ausgabe 2015 der Sparkassen Trophy brütend heiß – eigentlich zu heiß, um Tennis zu schauen, und trotzdem kam das Publikum zahlreich. „Es gibt wenige Futures- und Challenger-Turniere, bei denen das Zuschauerinteresse so groß ist“, versicherte der vom internationalen Tennisverband entsandte Supervisor Guido Pezzella eines Abends OK-Chef Christian Pfeifer. Das Tennispublikum kommt offensichtlich gern in den TC Rungg, und tatsächlich bestätigen Zuschauer Jahr für Jahr, dass bei Runggs internationalem Turnier eine ganz besondere Atmosphäre herrscht. Das bekräftigte heuer auch Fabrizio Tropiano, seines Zeichens Vorstandsmitglied das Italienischen Tennisverbandes in Rom. Die Profis selbst finden ebenfalls nur lobende Worte für das Turnier: Das Futures des TC Rungg erreicht die organisatorischen Standards der höherklassigen Challengerturniere, sagen sie. Die „Sparkassen Trophy“ ist eine Veranstaltung geworden, die sowohl beim Tennispublikum, als auch bei den Tennisprofis beliebt ist und die ähnliche Turniere in den Schatten stellt. Dass das Teilnehmerfeld wieder so stark war, kommt nicht von ungefähr. Die Sparkassen Trophy 2015 war sogar so stark besetzt wie selten zuvor in der Turniergeschichte.
Kurzum, auch heuer ist der TC Rungg seinem Ruf treu geblieben, Gastgeber für ein ganz besonderes Futures-Turnier zu sein. Die lobenden Worte von Publikum und Profis sind für das Turnierteam der Lohn für harte Arbeit. Eine achttägige Veranstaltung inklusive sympathischem Rahmenprogramm über die Bühne zu bringen, ist eine schweißtreibende Angelegenheit, nicht nur bei den hochsommerlichen Temperaturen wie heuer. Das Team war von früh morgens bis spät abends auf den Beinen, wobei die allermeiste Arbeit „unsichtbar“ hinter den Kulissen abläuft. Während die Profis noch schlafen, beginnt auf den Tennisplätzen bereits die Arbeit, und während das Tennispublikum die Matches ansieht, wird fernab vom Tennisplatz im Büro gearbeitet oder im Auto gesessen – rund 4.000 Kilometer hat der Transportdienst während der Turnierwoche abgespult. Die Platzinstandhaltung war ebenfalls wieder eine Herausforderung: Rund 60 Athleten aus 15 Nationen – von Australien über Brasilien, Mexiko und Kanada bis hin zu Spanien, Österreich und Italien – spielten 68 Einzel- und Doppelmatches, davon 23 über drei Sätze. Rund 160 Sätze wurden ausgetragen, und teilweise forderten die Schiedsrichter die Platzinstandhaltung aufgrund der großen Hitze nicht nur nach dem Match, sondern nach jedem Satz an. Weil wir schon bei den Zahlen sind: Rund 3.000 Gratis-Äpfel von KIKU wurden während der Turnierwoche verspeist.
Am Ende hat sich die harte Arbeit gelohnt. Strahlender Sieger war der 23-jährige Federico Gaio, der sich mit den 35 ATP-Punkten von Rang 297 auf 240 in der ATP-Weltrangliste katapultierte und einen Schandfleck auslöschte: Vor einem Jahr war er in Rungg an Nummer eins gesetzt und scheiterte in der ersten Runde völlig überraschend am glänzend aufgelegten Lokalmatador Patrick Prader. Eigentlich wollte Gaio das Challenger in Prag bestreiten und entschied sich erst im letzten Moment für eine Teilnahme in Rungg – es war eine gute Entscheidung. Strahlen durfte auch der Finalist: Der 18-jährige Italoargentinier Francisco Bahamonde stand in Rungg als Nummer 663 der Welt nur dank einer Wildcard des Tennisverbandes im Hauptfeld, am Ende fand er sich völlig überraschend im Finale wieder und verbesserte sich mit 20 ATP-Punkten auf Rang 520 der Weltrangliste. Vielleicht hat der TC Rungg wie schon so oft einen künftigen Top-50-Spieler erlebt. Vielleicht auch mehrere, denn der erst 17-jährige Junioren-Wimbledonsieger Orlando Luz hinterließ ebenfalls einen starken Eindruck.
Einen starken Eindruck hinterließ auch Einrad-Weltmeister Fabian Schrott, der bei der „KIKU Unicyle Show“ mit seinen Freunden spektakuläre Kunststücke zeigte. Nicht minder stark war der Eindruck, den der organisierende TC Rungg auf der internationalen Tennisbühne hinterließ. Der TC Rungg darf stolz auf sich selbst sein.

Das Team hinter der Sparkassen Trophy

Viele Zahnräder müssen ineinandergreifen, damit das internationale Tennisturnier des TC Rungg das sein kann, was es ist, nämlich eines der besten seiner Art weltweit. Hinter der Veranstaltung steckt ein beachtliches Team: Christian Pfeifer (OK-Chef, Öffentlichkeitsarbeit), Dietmar Pfeifer (Turnierdirektor), Roland Albenberger (Clubwart, Platzinstandhaltung), Georg Morandell (Technik, Platzinstandhaltung), Nadja Stuefer, René Roschatt (Players Desk), Helmuth Andergassen, Kurt Morandell (Transportdienst), Brigitte Leimgruber (Sekretariat), Simon Schweigkofler (Bespannungsservice), Paolo Cadamuro (Physiotherapeut), Paolo Bonvicini (Turnierarzt), Jan Palma, Nikolaus von Guggenberg (Fotografie), Reinhard Kager, Willi Geier (Platzinstandhaltung), Arno Weinreich (Organisation Ballkinder), Herbert, Margit, Simon, Moritz Schweigkofler, Patrick Rosanelli (Bar, Restaurant). Mehrere Rungger waren auch als Linienrichter engagiert.


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Junge Rungger nutzen den Heimvorteil

Anna Santa, Daniel Gitzl und Zweifachsiegerin Vickie Trocker haben beim nationalen Jugendturnier des TC Rungg dafür gesorgt, dass gleich vier von möglichen acht Kategoriensiegen „zu Hause“ blieben.
Fast 200 Jugendliche waren bei der diesjährigen Rungger Etappe der Turnierserie „Raiffeisen Bank the Future“ am Start. Gespielt wurde um die Kiku-Trophäe, und Oberschiedsrichterin Cornelia Gartner sorgte dafür, dass das Mammutprogramm termingerecht zu Ende gebracht werden konnte. Die eigentlichen Hauptdarsteller waren aber die jungen Rungger, die den Heimvorteil in beeindruckender Manier zu nutzen wussten: In den acht Kategorien stellte der TC Rungg zwölf Halbfinalisten (von möglichen 32), neun Finalisten (von möglichen 16) und vier (von möglichen acht) Siegern.
Unter-13-Landesmeisterin Vickie Trocker schlug gleich zwei Mal zu und holte sich den Turniersieg sowohl in der Unter-16-Kategorie als auch in der Unter-14-Kategorie. Bei den 14-Jährigen gewann Trocker das reine Rungger Finale gegen Anna Santa, die im Halbfinale überraschend die topgesetzte Trentinerin Lucrezia Maffei in zwei Sätzen ausgeschaltet hatte. Santa spielt seit Wochen in Hochform und tröstete sich mit dem Turniersieg in der Unter-12-Kategorie. Auch dieses Finale war übrigens ein Rungger Derby – Santa dominierte gegen Unter-11-Landesmeisterin Lara Pfeifer nach Belieben. Daniel Gitzl sorgte bei den 16-Jährigen schließlich für den vierten Rungger Triumph und besiegte dabei sowohl im Halbfinale (Andrea De Paola) als auch im Finale (Manuel Bernard) Rungger Clubkollegen. In dieser Kategorie stellte der TC Rungg drei von vier Halbfinalisten, wobei Gitzl ohne Satzverlust zum Sieg stürmte. Selbst der topgesetzte Manuel Bernard konnte Gitzl im Finale nicht stoppen.
Bis ins Finale kamen in Rungg weiters Sebastian Brzezinski und Jacopo Toffanin. Brzezinski musste sich im Unter-14-Endspiel Alessandro Biscardini aus Como geschlagen geben, während Jacopo Toffanin bei den 10-Jährigen dem Meraner Jonas Masten den Vortritt lassen musste. In der Unter-12-Kategorie schließlich spielten sich Unter-11-Landesmeister Maximilian Figl und Nathan Avanzini ins Halbfinale. Vor allem Avanzini spielte ein überraschend gutes Turnier.


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Serie D: Es geht weiter

Ab Mitte August gehen die Finalrunden der Serie D über die Bühne. Sage und schreibe 7 Rungger Serie-D-Teams (von insgesamt 13, die am Start waren) sind noch dabei. Um den Aufstieg und den Landesmeistertitel spielen die Herren in den Serien D1 und D3, die Damen in der Serie D1 und je zwei Damenteams in den Serien D3 und D4.


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Over 40 unter den Top 8 Italiens

Das Rungger Over-40-Team gehört zu den Top 8 Italiens. Manuel Gasbarri, Andrea Spizzica, Fabio Campidonico und Jürgen Braun verpassten die Finalrunde der Top 4 knapp.
Nachdem Manuel Gasbarri, der nach wie vor stark durch seine Schulterverletzung gehandicapt ist, und Fabio Campidonico im süditalienischen Altamura mit 2/0 gewonnen hatten, ging es gegen den CT Palermo um den Einzug in das „Final Four“. Andrea Spizzica gewann zwar sein Einzel, aber in Abwesenheit von Fabio Campidonico verlor zunächst Jürgen Braun sein Einzel, bevor auch das Doppel Spizzica/Gasbarri chancenlos war. Trotzdem ein schöner Erfolg! Der CT Palermo wurde letzten Endes Vize-Italienmeister.


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Von Sieg zu Sieg

Die jungen Rungger eilen in diesem Sommer von Sieg zu Sieg, und es fällt schwer, den Überblick nicht zu verlieren. Nachfolgend eine kleine Auswahl von Erfolgen.
Open-Landesmeister Horst Rieder ist in diesem Sommer eine wahre Match-Maschine. Beispielsweise spielte er parallel die Open-Turniere von Kaltern und Riva del Garda, machte in sechs Tagen zwölf Matches und erreichte in beiden Turnieren das finale. Daniel Gitzl gewann im Juni ein Turnier der Kategorie 3 in Verona, während Sara Rizzolli in der Kategorie 4 sowohl in Eggen als auch in Predazzo triumphierte. In St. Georgen räumten Anna Santa und Vickie Trocker die Turniersiege in den Kategorien Unter 12 bzw. Unter 14 ab. Und im Ahrntal sorgten Nicolò und Jacopo Toffanin für einen Brudertriumph: Nicolò gewann die Unter-14-Kategorie, Jacopo die Unter-10-Kategorie.


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Simona Sedlak ist Vize-Landesmeisterin

Simona Sedlak hat bei der Landesmeisterschaft in Bozen in der Kategorie „Lady 40“ den Vize-Titel errungen. Im Finale unterlag sie Sabine Stürz mit 2/6 6/2 1/6.
Für den TC Rungg war es – neben acht Landesmeistertiteln – heuer der vierte Vize-Titel nach jenen der Damen und Herren in der Serie C sowie jenem von Sara Rizzolli in der Unter-12-Kategorie.


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Horst Rieder macht den Rekord perfekt
Mit dem Gewinn des Landesmeistertitels in der Open-Kategorie hat Horst Rieder den neuen Vereinsrekord perfekt gemacht: Heuer durfte der TC Rungg bereits acht Landesmeistertitel feiern – so viele wie nie zuvor in einem Jahr.
Der Rekord lag in der Luft und ist seit Anfang Juli perfekt. Der bisherige Vereinsrekord (sieben Titel) stammte von 2013, im vergangenen Jahr waren es ebenfalls beachtliche sechs Titel gewesen. Nun liegt die neue Rekordmarke bei acht Titeln in einem Jahr. Landesmeister wurden – neben Rieder – Lara Pfeifer und Maximilian Figl (Unter 11), Vickie Trocker (Unter 13), Benjamin Rossi (Unter 16), die Unter-12-Teams sowohl der Buben als auch der Mädchen und das Unter-16-Team der Buben. Und das Jahr ist noch nicht zu Ende, denn Mitte August gehen sieben Rungger Serie-D-Teams in die jeweiligen Finalrunden. Einmal mehr bestätigt der TC Rungg heuer, dass er zu den führenden Tennisclubs im Lande gehört. Er tut dies seit nunmehr 35 Jahren, denn seit 1981 hat der TC Rungg kein einziges Jahr ohne Titel beendet.
Der 18-jährige Völser Horst Rieder, der seit Jahren in Rungg trainiert und auch für den Club die Serie C bestreitet, holte sich den Titel in Bozen bei tropischen Temperaturen mit einem souveränen 6/4 6/2-Finalsieg gegen den Brixner Michael Kerschbaumer. Schon im Halbfinale hatte Rieder mit seinem 6/2 6/1 gegen den an Nummer zwei gesetzten Meraner Mattia Agosti beeindruckt. Im Viertelfinale hatte er einen weiteren Mitfavoriten ausgeschaltet, und zwar den an Nummer drei gesetzten Stefan Knapp, Bruder von Weltklassespielerin Karin Knapp. Der letzte Rungger, der den Open-Titel geholt hatte, war Jacob Nicolussi 2011.
Ins Viertelfinale kamen bei der Landesmeisterschaft in Bozen übrigens Hannes Spitaler (Kategorie 3) und Simona Sedlak (Kategorie 4).
Die Aufmerksamkeit auf sich zogen weiters zwei Paulsner, die einst zu den Rungger Aushängeschildern zählten: Martin Tappeiner und Peter Plunger, die vor 20 Jahren zu den besten Tennisspielern der Region gehörten. Tappeiner kam in der Kategorie 3 ins Finale und schaltete im Viertelfinale Turnierfavorit Markus Innerebner aus – mit 44 ist der Tennislehrer aus St. Pauls nach wie vor äußerst konkurrenzfähig. Peter Plunger, 56, erreichte das Finale in der Kategorie 4.


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Sieben Teams spielen im August weiter
Welch ein Jahr für den TC Rungg! Nach den bisher sieben Landesmeistertiteln (drei davon gehen auf das Konto der Mannschaften) und vier Vizetiteln haben sich sage und schreibe sieben Rungger Serie-D-Teams für die Finalspiele im August qualifiziert.
Insgesamt 27 Teams hat der TC Rungg heuer in die Mannschaftsmeisterschaften geschickt – das ist neuer Vereinsrekord. Nachfolgend alle Ergebnisse im Überblick, wobei von den 13 Serie-D-Teams gleich sieben ab August noch um die Landesmeistertitel spielen: Die Herren in den Serien D1 und D3, die Damen in der Serie D1 und je zwei Damenteams in den Serien D3 und D4. Nur ein Serie-D-Team musste absteigen, und zwar das Herrenteam in der Serie D2.
Serie C Herren: Runggs erste Mannschaft ist in der höchsten regionalen Liga wie schon 2014 Vize-Landesmeister geworden. Zum Titel hat allein das Glück gefehlt: Erstens fiel verletzungsbedingt Manuel Gasbarri aus, der vor allem im Doppel nach wie vor ein wichtiger Leistungsträger ist. Zweitens entschied das Los, dass der TC Rungg das Finale auswärts auf dem ungewohnten Hallenbelag von St. Christina austragen muss. Drittens fehlte im Finale auch noch die Nummer eins des Teams Jacob Nicolussi. Trotzdem: Der TC Rungg darf stolz auf den Vizetitel sein.
Serie C Damen: Genauso wie die Herren wurden auch die Damen Vize-Landesmeister. Verena Meliss & Co. dürfen sich rühmen, als einziges Team den Landesmeisterinnen vom TC Gemeinde Bozen ein Unentschieden abgeknöpft zu haben.
Serie D1 Herren: Gleich zwei Herrenteams stellte der TC Rungg in der nächsttieferen Liga. Während die „Veteranen“ rund um Kapitän Christian Pfeifer im Mittelfeld landeten und den angepeilten Klassenerhalt problemlos schafften, qualifizierten sich die jungen Aufsteiger rund um Moritz Trocker und Benjamin Rossi verlustpunktfrei für die Finalrunde im August. Es darf durchaus vom Gewinn des Landesmeistertitels und dem damit verbundenen Durchmarsch in die Serie C geträumt werden, denn das Team präsentierte sich bisher in blendender Verfassung.
Serie D1 Damen: Die Qualifikation für die Finalrunde im August haben – als Gruppenzweite – auch Karin und Heidi Moser geschafft, und zwar wie durch ein Wunder. Eine Fußverletzung von Karin Moser zwang die Moser-Sisters praktisch, immer das Einzel von Heidi und dann das Doppel zu gewinnen. Bis August ist die Verletzung hoffentlich auskuriert.
Serie D2 Herren: Das Team, das auf dem Papier als Gruppenfavorit in die Meisterschaft gegangen war, musste am Ende sieglos absteigen. Das 3/3-Unentschieden am letzten Spieltag gegen den direkten Konkurrenten TC Branzoll reichte nicht – ein 4/2-Sieg wäre notwendig gewesen.
Serie D3 Herren: Jürgen Braun und sein Team haben trotz Personalsorgen das Saisonziel erreicht und sich als Gruppenzweite für die Aufstiegsrunde ab 16. August qualifiziert. Am letzten Spieltag gewannen Braun & Co. das direkte Duell um Platz 2 gegen die punktegleichen Vintler auswärts souverän mit 5/1.
Serie D3 Damen: Gleich beide Rungger Teams qualifizierten sich in der Serie D3 auch bei den Damen für die Aufstiegsrunde, die am 22. August beginnt. Das Mädchenteam rund um U13-Landesmeisterin Vickie Trocker wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann die Gruppe ohne Niederlage. Das Damenteam rund um Simona Sedlak hingegen schaffte das Weiterkommen hingegen als Gruppenzweite.
Serie D4 Herren: Sogar drei Herrenteams schickte der TC Rungg in der Serie D4 ins Rennen. Die Teams A und B – durchwegs mit Jugendspielern – klassierten sich im Gruppenmittelfeld, wobei Team A ein wahrer Remis-Meister war (drei Unentschieden in fünf Spielen). Team C belegte den letzten Tabellenplatz.
Serie D4 Damen: Ebenfalls drei Rungger Teams gingen in der Serie D4 bei den Damen an den Start. Zwei von ihnen qualifizierten sich – jeweils als Gruppenzweite – für die Aufstiegsrunde ab 15. August. Das blutjunge Team A mit Unter-12-Spielerinnen besiegte sogar den späteren Gruppensieger Leifers. Team C rund um Karin Kager qualifizierte sich dank eines 2/1-Sieges im direkten Duell gegen die letztendlich punktegleichen Völserinnen. Team B belegte den letzten Gruppenplatz.
Over 35 Herren: Das Team um Christian Pfeifer überstand die Gruppenphase und verlor im Halbfinale gegen den späteren Landesmeister TC Bozen.
Over 40: Das Spitzenteam mit Manuel Gasbarri, Andreas Spizzica und Fabio Campidonico wurde in die Italienmeisterschaft gehievt, ohne die provinziale Phase bestreiten zu müssen. Am 27. Juni geht es nach Altamura (Bari).
Over 45 „limitato 4.3” Herren: Die Rungger wurden Gruppendritte.
Over 55 Herren: Die Rungger beendeten die Gruppenphase ohne Niederlage auf Platz 1, im Halbfinale war gegen den TC Bozen Endstation.
Unter 10 Mixed: Erstmals wurde die Unter-10-Landesmeisterschaft heuer mit gemischten Buben- und Mädchenmannschaften ausgetragen. Die jungen Rungger überstanden die Gruppenphase als Zweite und unterlagen im Halbfinale den späteren Landesmeistern vom ATC Ladinia.
Unter 12 Mädchen: Diese Kategorie war heuer eine Rungger Domäne. Beide Rungger Teams gewannen ihre Gruppen, beide erreichten das Finale, wo Rungg A (mit Sara Rizzolli, Anna Santa, Martina Visintainer) gegen Rungg B den Landesmeistertitel holte.
Unter 12 Buben: Auch bei den Buben ging der Landesmeistertitel nach Rungg. Maximilian Figl, Fabian Weinreich, Philipp Dalle Nogare und Nathan Avanzin gewannen die Gruppenphase und marschierten in der Finalrunde mit Siegen über USSA Bozen, TC Bozen und St. Christina zum Titel.
Unter 14 Buben: Nach dem zweiten Gruppenplatz war im Viertelfinale Endstation.
Unter 16 Mädchen: Ebenfalls im Viertelfinale endete die Meisterschaft für die Unter-16-Mädchen, nachdem sie die Gruppenphase als Zweite abgeschlossen hatten.
Unter 16 Buben: Die Buben hingegen demonstrierten im Mannschaftsbewerb die Überlegenheit, die sie bei der Einzel-Landesmeisterschaft demonstriert hatten (Zur Erinnerung: Alle vier Halbfinalisten kamen aus Rungg). Beide Teams kamen unter die Top 4, und das Team A mit Moritz Trocker, Benjamin Rossi, Daniel Gitzl und Manuel Bernard kürte sich zum Landesmeister. Für den TC Rungg war es der Hattrick in der Unter-16-Kategorie nach den Titeln 2013 und 2014. Im Finale gegen St. Georgen war die Entscheidung schon nach den Einzeln gefallen, obwohl Moritz Trocker verletzungsbedingt fehlte. Benjamin Rossi siegte souverän 6/4 6/2, Manuel Bernard sorgte beim 5/7 7/6 7/5 mit großem Kampfgeist und nach der Abwehr eines Matchballs für die Entscheidung.


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Drei Turniere in Rungg
Gleich drei Turniere stehen in den nächsten drei Monaten in Rungg auf dem Programm: Vom 18. bis 26. Juli findet das traditionelle Jugendturnier statt, vom 8. bis 15. August folgt die internationale „Sparkassen Trophy“ mit Profis aus aller Welt, und Mitte September organisiert der TC Rungg nach einer mehrjährigen Pause wieder ein Raiffeisen-Turnier der Kategorien 3 und 4.


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Unterhaltsamer Abschluss
Mit einem Turnier und einem Grillfest ist der diesjährige Erwachsenen-Frühjahrskurs zu Ende gegangen. Der Kurs zählte rund 90 Teilnehmer – so viele wie noch nie.
Während derzeit bereits die Sommerkurse für Erwachsene laufen, wurde unlängst der Frühjahrskurs mit einem netten Abend abgeschlossen. 30 der 90 Kursteilnehmer schrieben sich zum Abschlussturnier ein, sogar 60 Teilnehmer kamen zum Grillfest mit Preisverteilung. Es war ein Abend, an dem einerseits die gemachten Fortschritte unter Beweis gestellt werden konnten, andererseits – und vor allem – aber der Spaß im Vordergrund stand.
Der diesjährige Frühjahrskurs war ein Rekordkurs. Noch nie hatten sich an einem Rungger Erwachsenenkurs so viele Anfänger und Fortgeschrittene eingeschrieben.


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Eine Titellawine für den TC Rungg
Gleich sieben Landesmeistertitel durfte der TC Rungg im Laufe des Mai feiern. Damit ist die Titelausbeute vom Vorjahr (sechs Titel) bereits jetzt übertroffen. Landesmeister wurden Lara Pfeifer und Maximilian Figl (Unter 11), Vickie Trocker (Unter 13), Benjamin Rossi (Unter 16), die Unter-12-Teams sowohl der Buben als auch der Mädchen und das Unter-16-Team der Buben.
Im Mai kam der TC Rungg aus dem Feiern nicht mehr heraus. Der Vereinsrekord von 2013 ist egalisiert – und es warten in den nächsten Wochen weitere Titelchancen. Vor allem muss sich der TC Rungg anscheinend keine Sorgen vor der Zukunft machen, denn gerade die Allerjüngsten haben Landesmeistertitel am Fließband geliefert.
Zunächst zu den Mannschaften. In der Unter-12-Kategorie standen sich bei den Mädchen im Finale gleich zwei Rungger Teams gegenüber – so etwas hat Seltenheitswert und spricht für die ausgezeichnete Jugendarbeit. Das Team A (Sara Rizzolli, Anna Santa, Martina Visintainer) setzte sich gegen das Team B (Lara Pfeifer, Aimee Matuella, Anna Vassiliev) durch. Auch bei den Unter-12-Buben gewann der TC Rungg: Nach dem Gruppensieg marschierten Maximilian Figl, Fabian Weinreich, Philipp Dalle Nogare und Nathan Avanzini im Playoff mit Siegen über USSA Bozen, TC Bozen und St. Christina souverän zum Titel. Der TC Rungg hat die Unter-12-Kategorie heuer regelrecht monopolisiert.
Wie schon 2013 und 2014 gewann der TC Rungg auch bei den Unter-16-Buben und brachte gleich beide Teams ins Halbfinale. Während aber für Team B im Halbfinale Endstation war, gewann Team A mit Moritz Trocker, Benjamin Rossi, Daniel Gitzl und Manuel Bernard das Titelfinale gegen St. Georgen. Für Rossi war es der sechste Jugend-Mannschaftstitel seit 2008, für Trocker der fünfte seit 2009.
Apropos Benjamin Rossi – und apropos Unter 16: Benjamin Rossi holte sich bei der Jugendlandesmeisterschaft in Brixen auch den Einzeltitel. In Brixen scheint er sich wohl zu fühlen, denn nur zwei Wochen zuvor hatte Rossi an selber Stelle das Finale des Kategorie-3-Turniers erreicht. Jedenfalls war es eine denkwürdige Unter-16-Landesmeisterschaft. Der TC Rungg stellte alle vier Halbfinalisten – in Brixen spielte sich sozusagen eine Rungger Vereinsmeisterschaft ab. Rossi siegte im Finale gegen Daniel Gitzl mit 6/4 6/0, der im Halbfinale von der Aufgabe des Topfavoriten Moritz Trocker profitiert hatte. Rossi musste im Halbfinale gegen Teamkollege Manuel Bernard beim 6/3 4/6 7/5 hingegen hart kämpfen.
Ein reines Rungger Finale gab es genauso in der Unter-11-Kategorie: Lara Pfeifer gewann gegen Anna Vassiliev 6/3 6/4. Bei den gleichaltrigen Buben verpasste Maximilian Figl seinem Finalgegner Gabriel Moroder die Höchststrafe (6/0 6/0), gab in drei Matches ein einziges Game ab und untermauerte die Sonderstellung in seiner Altersklasse. Zur Erinnerung: 2014 war Figl Unter-10-Landesmeister geworden. Im Halbfinale stand übrigens auch Fabian Weinreich.
Vickie Trocker triumphierte in der Unter-13-Kategorie und bestätigte ihren letztjährigen Unter-12-Landesmeistertitel.

Die vier Vizemeister
So etwas ist Pech! Zum zweiten Mal in Folge musste sich der TC Rungg in der Serie C mit dem Vize-Landesmeistertitel begnügen – und zum zweiten Mal in Folge war das Pech bei der Auslosung des Heimrechts nicht ganz unschuldig daran. Nachdem der TC Rungg 2014 auf dem schnellen Hallenboden von Bruneck zum Finale antreten musste, ging es heuer auf den nicht minder ungewohnten Hallenbelag von St. Christina in Gröden. Zu allem Überfluss fehlten im Finale auch noch die Nummer eins des Teams, Jacob Nicolussi, und Manuel Gasbarri, der sich wenige Tage zuvor unglücklich die Schulter ausgekugelt hatte.
Ebenfalls Vizemeister wurden die Damen in der Serie C. Mit anderen Worten: Der TC Rungg hat in der höchsten regionalen Liga sowohl bei den Herren als auch bei den Damen ganz vorne mitgespielt.
Vize-Landesmeisterin darf sich auch Sara Rizzolli (Unter 12) nennen. Sie verlor das Finale in Brixen gegen die Grödnerin Laura Mair, die in ihrer Altersklasse in einer anderen Liga spielt. Und Sophie Walzl gelang dasselbe in der Unter-16-Kategorie – nur die Pustererin Silvia Saccani war zu stark. Nach dem Serie-C-Vizetitel war es für Walzl bereits der zweite Vizetitel 2015.
Halbfinalisten bzw. Drittplatzierte waren bei der Jugendlandesmeisterschaft in Brixen Margherita Dapunt und Jacopo Toffanin (beide Unter 10), Nicolò Toffanin und Anna Santa (beide Unter 12) sowie Tobias Kirchlechner (Unter 13).


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Siege für Cleva und Poppa
Der Rungger Nachwuchs eilt zu Saisonbeginn von Sieg zu Sieg. Für Ausrufezeichen sorgten letzthin Daniel Cleva und Serena Poppa: Cleva triumphierte beim Turnier der Kategorie 3 in Brixen, Poppa siegte nacheinander bei den Turnieren der Kategorie 4 in Bozen und Montan.
Beim Turnier in Brixen sorgten die beiden 3.2-Spieler Daniel Cleva und Benjamin Rossi sogar für ein reines Rungger Finale: Der topgesetzte Cleva setzte sich im Derby gegen seinen Clubkollegen mit 7/6 6/4 durch. Rossi hatte zuvor im Halbfinale den an Nummer zwei gesetzten Bozner Aliosha Bona ausgeschaltet.
Auf dem Weg in die Kategorie 3 befindet sich auch Serena Poppa. Jeweils ohne Satzverlust marschierte die 4.1-Spielerin durch die Kategorie-4-Turniere in Bozen und Montan. Im Finale von Bozen erteilte sie Turnierfavoritin Aileen Anna Markart sogar die Höchststrafe (6/0 6/0). Im Finale von Montan musste sie mehr kämpfen, um gegen Stefanie Dalceggio mit 7/5 6/4 die Oberhand zu behalten. Apropos Montan: Gleich vier der acht Viertelfinalistinnen waren dort Runggerinnen – neben Serena Poppa noch Sara Rizzoli, Anna Santa und Simona Sedlak. Anna Santa gewann das Derby gegen Simona Sedlak und erreichte damit – wie zuvor in Bozen – das Halbfinale.
Bei den Herren siegte in Montan übrigens Horst Sparer vom TC St. Pauls.


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TC Rungg zu Gast in der Schule
Der TC Rungg hat auch heuer seine Schulaktion „Ein Tennisschläger für jedes Kind“ wiederholt. In Zusammenarbeit mit den Grundschulen der Gemeinde Eppan und mit Unterstützung der Sel gestalteten die Tennislehrer Arno Weinreich und Roland Meliss den Turnunterricht in 30 Klassen.
Vor fünf Jahren wurde die Aktion ins Leben gerufen, seither wird sie alljährlich im Frühjahr und Herbst wiederholt. Die Kinder bekommen im Turnunterricht die Möglichkeit, unter fachkundiger Leitung den Sport mit dem gelben Filzball kennenzulernen und bei verschiedenen Spielen Abwechslung in den Schulalltag zu bringen. Entsprechend großer Beliebtheit erfreut sich die Aktion. Der TC Rungg führt sie nicht etwa durch, weil er Nachwuchssorgen hätte – im Gegenteil, die Tennisschule Rungg platzt aus allen Nähten. Ziel der Aktion ist es einfach, den Eppaner Kindern die Möglichkeit zu bieten, den Tennissport kostenlos und unbürokratisch auszuprobieren – jenen Tennissport, der seit einigen Jahren immer beliebter wird.
Rund 500 Grundschüler wurden mit der Aktion erreicht. In einigen Klassen brachte der TC Rungg als besondere Attraktion auch die ehemalige litauische Profitänzerin Viktorija Triscuka mit, womit neben dem Tennis auch der Tanz in den Unterricht eingeflochten wurde. Triscuka ist die Ehefrau von Manuel Gasbarri, dem Chef der Rungger Tennisschule.


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Die Mannschaften sind los

In diesen Wochen sind die Samstage und Sonntage in Rungg wahre Großkampftage. Traditionell gehört die Zeit zwischen Mitte April und Mitte Juni den Mannschaftsmeisterschaften – und heuer sind so viele Rungger Teams am Start wie noch nie.
Sage und schreibe 27 Teams hat der TC Rungg heuer in die verschiedenen Mannschaftsmeisterschaften geschickt. Das sind zwei mehr als im vergangenen Jahr und neuer Vereinsrekord. Es gibt in ganz Italien nicht allzu viele Tennisclubs, die mehr Mannschaften melden.
Nachdem mehrere Meisterschaften – unter anderem die Serien C und D1 – schon im April begonnen haben, starten als letzte Meisterschaften traditionell die Serien D2, D3 und D4. Allein zehn Rungger Damen- und Herren-Teams sind in diesen Meisterschaften am Start, weshalb es an den Mai-Wochenenden regelmäßig eng wird auf den sechs Sandplätzen des TC Rungg. Nichtsdestotrotz zeugt die hohe Anzahl an Mann- und Frauschaften von der Vitalität des TC Rungg. Während andere Vereine Schwierigkeiten haben, genügend Spieler für ihre Mannschaften zusammenzutrommeln, hat der TC Rungg eher das Luxusproblem, zu viele Mannschaften für zu wenige Tennisplätze zu haben.
Dabei sein ist alles, aber der TC Rungg darf trotzdem auch heuer wieder auf den einen oder anderen Landesmeistertitel hoffen. Letztmals ging der TC Rungg im Jahr 2000 leer aus und blieb ohne einen einzigen Mannschafts-Landesmeistertitel. Überhaupt ohne Titel (Einzel oder Mannschaft) blieb der TC Rungg sogar nur in seinem Gründungsjahr 1980. Seit 1981 gab es immer mindestens einen Titel zu feiern. Diese stolze Serie gilt es auch heuer zu verteidigen.
Im Internet unter www.rungg.info können übrigens die Ergebnisse aller 27 Rungger Mannschaften nachverfolgt werden. Dank direkter Links auf die Ergebnisseiten des Tennislandesverbandes sind die aktuellen Ergebnisse und Tabellenstände Woche für Woche abrufbar, sobald sie vom Landesverband aktualisiert werden.


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Frühjahrskurse brechen Rekord
So viele waren es noch nie: Rund 90 Erwachsene und 40 Kinder beteiligen sich an den Frühjahrskursen des TC Rungg.
Die Frühjahrskurse des TC Rungg sind zu einer beliebten Tradition geworden. Sie richten sich sowohl an Anfänger, als auch an Fortgeschrittene, und das besondere an den Kursen ist, dass sich die Teilnehmer die gewünschten Uhrzeiten selber aussuchen können. Je nach Spielstärke werden die Kursteilnehmer dann in Gruppen eingeteilt. Die Kurse laufen noch bis Juni. Mit diesen Kursen richtet sich die Tennisschule Rungg nicht nur an Mitglieder, sondern auch an alle anderen Interessierten, die in den Tennissport hineinschnuppern möchten.
Dass es sich um ein attraktives Konzept handelt, das beweist auch heuer wieder das enorme Interesse. Bei den Erwachsenenkursen wurde mit rund 90 Teilnehmern ein neuer Rekord erreicht, an den Kinderkursen beteiligen sich etwa 40 Kinder und somit gleich viele Kinder wie im vergangenen Jahr. Nicht zu verwechseln sind diese Kinderkurse mit den Ganzjahreskursen, die von rund 150 Kindern besucht werden. Übrigens sind auch die Angebote des Tennissommers schon wieder so gut wie ausgebucht.


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Benjamin Rossi siegt ohne Satzverlust

Souverän hat sich Benjamin Rossi den Unter-16-Sieg beim topbesetzten nationalen Jugendturnier in Meran geholt, das von Trainern des italienischen Tennisverbandes beobachtet wurde. Sebastian Brzezinski erreichte in der Unter-14-Kategorie das Halbfinale.
Benjamin Rossi war in Meran einer von nur drei Südtiroler Kategoriensiegern. Insgesamt waren unglaubliche 455 Jugendspielerinnen und -spieler aus ganz Norditalien am Start. Der Paulsner 3.2-Spieler gab im Verlauf des Turniers keinen Satz ab. Im Halbfinale besiegte er 3.4-Spieler Nicola Buffo nach Startschwierigkeiten letztendlich souverän mit 7/6 6/0, im Finale ließ er 3.2-Spieler Giacomo Poletti aus Parma beim 6/2 6/2 keine Chance.
Mit Sebastian Brzezinski spielte sich ein weiterer Rungger ins Halbfinale. Für ihn war in der Unter-14-Kategorie gegen 3.4-Spieler Andrea Calogero /4/6 3/6) Endstation.


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Prestigeerfolg für Verena Meliss

Die 17-jährige Verena Meliss hat beim Open-Turnier in Trient einen Prestigeerfolg gelandet und im Finale überraschend gegen die um ein Jahr ältere Trentinerin Deborah Chiesa triumphiert. Chiesa ist immerhin die Nummer 708 der Welt.
Verena Meliss holte sich mit dem Triumph in Trient eine Wild Card für die Pre-Qualifikation zum WTA-Turnier in Rom, aber das war eigentlich Nebensache. Vielmehr überzeugte die junge Kaltererin, die seit zwei Jahren in Rungg trainiert, in Trient mit spielerischer Klasse und physischem Stehvermögen. Im Viertelfinale gab Meliss gegen Camilla Abbate zwar den zweiten Satz ab, ließ sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen (6/1 4/6 6/2). Im Halbfinale marschierte sie gegen die Pusterer Turnierüberraschung Vera Ploner, die zuvor die an Nummer zwei gesetzte Elisa Visentin ausgeschaltet hatte, ungefährdet durch (6/1 6/2). Im Finale gegen Lokalmatadorin und Topfavoritin Chiesa war Meliss Außenseiterin – Chiesa die Nummer 708 der Welt, Meliss die Nummer 1.207. Trotzdem bot die Runggerin ihrer Gegnerin Paroli, holte sich vor allem mit starken Aufschlägen und Vorhandschlägen den ersten Satz mit 6/4 und schaltete nach verlorenem zweiten Satz (2/6) sogar noch einen Gang höher. Das 6/1 im dritten Satz ließ keinen Zweifel daran, dass Meliss an jenem Tag die Bessere auf dem Platz war.


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Die Rungger auf Reisen
Die einen in Salzburg, die anderen in Marrakesh: Einige Rungger waren neulich auf Reisen, so wie sie es traditionell jedes Jahr tun.
Zunächst zur Gruppe, die sich für ein verlängertes Wochenende nach Salzburg aufmachte: Jürgen Braun, Luis Santa, Othmar Donà, Wolfi Trafojer, Roland Albenberger, Roland Franceschini und Stefan Oberacher verbringen seit Jahren alljährlich im Frühling ein Tenniswochenende in wechselnden Orten – erstens, weil es Spaß macht, zweitens als Training im Hinblick auf die Mannschaftsmeisterschaft. Und obwohl Roland Franceschini und Stefan Oberacher inzwischen nicht mehr in der Mannschaft stehen, schließen sie sich nach wie vor gerne an. Heuer ging es in den Salzburger TC, fünf Minuten vom Salzburger Zentrum entfernt, wo sich die Rungger schon im vergangenen Jahr wohl gefühlt hatten. Täglich wurde Tennis gespielt, auch wurde ein Doppelmatch gegen die Salzburger ausgetragen. Abends hingegen wurde „Teambuilding“ betrieben, wie es bei den Profis heißen würde. Unter anderem ging es zum Abendessen ins Restaurant „Steinterrasse“, wo der Restaurantleiter ein Südtiroler ist. Das Wetter passte übrigens perfekt: Tennis gespielt wurde bei angenehmen 20 Grad, nachdem vier Tage zuvor in Salzburg noch Schnee gefallen war.
Weit und breit keinen Schnee gibt es hingegen in Marokko, wohin es Toni Palma, Martin Raifer, Peter Plattner und Johann Chizzali für ein verlängertes Wochenende verschlagen hat. Auch dieser Ausflug in wechselnde Städte hat Tradition – er beschließt die Wintersaison, während der sich das Quartett immer montags zum Doppelabend trifft. Diesmal ging es nach Marrakesh, wo im Zentrum eine Wohnung gemietet wurde. Die Tennisschläger blieben zu Hause. Dafür wurde am Sonntag vor der Heimreise der Golfschläger geschwungen.


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Kerngesund und ganz schön munter
Gesunde Finanzen, sportliche Erfolge, entspannte Stimmung: Bei der Jahresvollversammlung des TC Rungg hatte der Clubvorstand durchwegs gute Nachrichten. Der TC Rungg bleibt einer der Vorzeigeclubs der Region.
Eines gleich vorweg: Es war eine gute Entscheidung, die Vollversammlung erstmals nicht an einem Freitag, sondern an einem Donnerstag abzuhalten. Präsident Karl Stuefer konnte rund 50 Vereinsmitglieder begrüßen, dazu Bürgermeister Wilfried Trettl, die Sportreferenten Philipp Waldthaler und Massimo Cleva sowie Andreas Andergassen von Hauptsponsor Raiffeisenkasse Überetsch.
Die Vorschau – Der TC Rungg hat intensive Monate vor sich: Ab Mitte April gehen sage und schreibe 27 Teams in die verschiedenen Mannschaftsmeisterschaften – das ist neuer Clubrekord (siehe Bericht auf Seite 3). Im Juli richtet der TC Rungg das traditionelle Jugendturnier aus, im August die ebenso traditionelle internationale „Sparkassen Trophy“ und vom 13. bis 20. September – erstmals seit langem – ein Raiffeisen-Grand-Prix-Turnier. Dazu kommen verschiedene andere Initiativen, unter anderem der Tennissommer für Kinder sowie die Schulaktion, bei der die Tennislehrer den Turnunterricht in Eppans Schulen bereichern.
Der Rückblick – 2014 war nicht nur ein sportlich erfolgreiches Jahr, sondern – wie es Präsident Stuefer definierte – „ein insgesamt ruhiges Jahr“. Die Ruhe ist Ausdruck dafür, dass es derzeit rund läuft im Club. Entsprechend viel wurde bei der Vollversammlung gedankt: dem Präsidenten und dem Vorstand, der Pächterfamilie Schweigkofler, den motivierten Tennislehrern, den „unsichtbaren“ Platzwarten für die perfekte Arbeit im Hintergrund, den Sponsoren und der Gemeinde für die Unterstützung sowie das gute Gesprächsklima. Damit ein großer Verein wie der TC Rungg funktioniert, müssen eben viele Zahnräder zusammenspielen.
Die Finanzen – Erfreulich waren auch die Berichte von Kassier Roland Albenberger und Aufsichtsrat Jürgen Braun. Fazit: Der Club ist finanziell kerngesund. Um die verschiedenen Tätigkeiten sauber zu trennen und finanziell besser kontrollieren zu können, führt der TC Rungg drei verschiedene Konten: eines für die normale Clubtätigkeit, eines für die Tennisschule und eines für das internationale Tennisturnier.
Im Clubkonto wurden 2014 Einnahmen von 184.000 und Ausgaben von 167.000 Euro verzeichnet, womit das satte Jahresplus von rund 17.000 Euro den Minussaldo vom Jahresanfang 2014 wettmacht und das Konto nach exakt 35 Jahren Clubgeschichte ein Plussaldo von genau 89,70 Euro aufweist. Ausgeglichener geht nicht! Aufsichtsrat Jürgen Braun kommentierte: „Das nenne ich eine Punktlandung.“ Doch wie kam das Jahresplus von 17.000 Euro zustande? Ausschlaggebend war eine nachträgliche GSE-Ausgleichszahlung von 19.400 Euro für den produzierten Fotovoltaikstrom. Der Stundenverkauf ist wetterbedingt leicht auf 62.000 Euro gesunken, die Sponsoreneinnahmen haben leicht auf 25.000 Euro zugelegt, und vor allem wurden bei der Gasrechnung aufgrund des milden Winters stolze 5.000 Euro gespart. Insgesamt beliefen sich 2014 die Gasspesen auf 28.000 Euro, die Stromspesen auf 17.000 Euro, was einmal mehr zeigt, wie kostenintensiv der Ballonbetrieb ist. Nach wie vor zahlt der TC Rungg in Raten zwei Darlehen für die neuen Ballone (Rate 2014: 10.000 Euro) und für die Fotovoltaikanlage (Rate 2014: 21.000 Euro) ab. Die Einnahmen aus der Fotovoltaikanlage betrugen hingegen 39.000 Euro plus die erwähnten 19.400 Euro als Ausgleich.
Im Konto der Tennisschule standen 2014 Einnahmen von 131.000 Euro Ausgaben von 136.000 Euro gegenüber. Bei der internationalen „Sparkassen Trophy“ schließlich wurden 2014 Einnahmen von 67.000 Euro und Ausgaben von 65.000 Euro verbucht. Präsident Karl Stuefer betonte: „Man sieht, dass das internationale Turnier keine finanzielle Last für den Club darstellt. Ganz im Gegenteil handelt es sich um eine der bedeutendsten Sportveranstaltungen des Überetsch und hat den TC Rungg zum Begriff auf der internationalen Tennisbühne gemacht.“
Platz 7 – Zur Sprache kamen auch die Überdachungspläne für Platz 7. Nach wie vor möchte der TC Rungg den Hartplatz überdachen, um ihn besser nutzbar zu machen, vor allem für die Tennisschule. Die Gemeindevertreter betonten ihr Verständnis dafür – gleichzeitig warben sie um Verständnis, dass in Zeiten wie diesen nicht alles sofort finanzierbar ist.


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27 Teams – das ist neuer Rekord!
27 Rungger Teams gehen heuer in die Frühjahrsmeisterschaften, die ab Mitte April schrittweise beginnen. Damit wird der bisherige Vereinsrekord (25 Teams 2014) noch einmal überboten. Auf www.rungg.info können die Spielpläne und Ergebnisse Woche für Woche dank Link zur Seite des Tennisverbandes verfolgt werden. Nachfolgend ein Überblick über alle Mannschaften.

Serie C Herren: Jacob Nicolussi, Georg Winkler, Andrea Spizzica, Horst Rieder, Alessandro Dapunt, Fabio Campidonico, Tobias Kasseroler, Manuel Gasbarri
Serie C Damen: Verena Meliss, Sophia Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Evelyn Moser, Linda Bortolameolli
Serie D1 Herren A: Antonio Dalle Nogare, Christian Pfeifer, Paolo Brasolin, Wolfgang Prossliner, Harald Gasser, Martin Raifer, Toni Palma, Peter Plattner
Serie D1 Herren B: Moritz Trocker, Benjamin Rossi, Gabriel Matteucci, Daniel Cleva, Daniel Gitzl, Sebastian Brzezinski, Daniele Mezzanotte, Manuel Bernard
Serie D1 Damen: Heidi Moser, Karin Moser
Serie D2 Herren: Riccardo De Paola, Hannes Spitaler, Andrea De Paola, Giovanni Chito, Antonio Mocellini, Victor Carotta, Christoph Laichner
Serie D3 Herren: Jürgen Braun, Luis Santa, Othmar Donà, Wolfi Trafojer, Sepp Gasser, Roland Albenberger, Karl Heinz Koppelstätter
Serie D3 Damen: Simona Sedlak, Manuela von Gelmini, Claudia Riccardi
Serie D4 Herren A: Tobias Kirchlechner, Nicolò Toffanin, Nathan Avanzini, Philipp Dalle Nogare, Leonardo Marini, Maximilian Figl, Fabian Weinreich
Serie D4 Herren B: Klemens Weinreich, Leonardo Pedri, Christian Chistè, Teo Zocchi, Alex Dal Re, Sonny Dalsass, Tobias Rebecchi, Klaus Rebecchi
Serie D4 Herren C: Alberto Prosseri, Martin Langes, Marco Altamore, Federico Marini, Luca Brodie
Serie D4 Damen A: Vickie Trocker, Serena Poppa, Sara Rizzolli, Anna Santa
Serie D4 Damen B: Lara Pfeifer, Anna Vassiliev, Aimee Matuella, Martina Visintainer
Serie D4 Damen C: Elisa Gabrielli, Elisabeth Vendruscolo, Valentina Arervo, Kathrin Figl, Cornelia Gartner
Serie D4 Damen D: Karin Kager, Petra Niederseer, Beate Meskova
Over 35 Herren: Christian Pfeifer, Paolo Brasolin, Wolfgang Prossliner, Harald Gasser, Martin Raifer
Over 40 Herren: Andrea Spizzica, Fabio Campidonico, Manuel Gasbarri, Antonio Dalle Nogare, Jürgen Braun, Peter Plattner
Over 45 Herren limitiert 4.3: Othmar Donà, Wolfi Trafojer, Sepp Gasser, Roland Albenberger, Karl Stuefer, Karl Heinz Koppelstätter
Over 55 Herren: Riccardo De Paola, Antonio Mocellini, Christoph Laichner
Under 10: Tommaso Tiego, Jacopo Toffanin, Margherita Dapunt, Manuel Gasperetti
Under 12 Buben: Nathan Avanzini, Philipp Dalle Nogare, Fabian Weinreich, Maximilian Figl
Under 12 Mädchen A: Sara Rizzolli, Anna Santa, Martina Visintainer
Under 12 Mädchen B: Lara Pfeifer, Aimee Matuella, Anna Vassiliev
Under 14 Buben: Tobias Kirchlechner, Leonardo Marini, Samuel Rizzo
Under 16 Buben A: Moritz Trocker, Benjamin Rossi, Daniel Gitzl, Manuel Bernard
Under 16 Buben B: Klemens Weinreich, Leonardo Pedri, Sonny Dalsass
Under 16 Mädchen: Vickie Trocker, Serena Poppa, Elisabeth Vendruscolo, Elisa Gabrielli, Valentina Arervo, Kathrin Figl


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Wintercup Junior: TC Rungg im Finale
Bis ins Finale haben sich die jungen Rungger im Junior-Wintercup vorgekämpft. Im Entspiel gegen ATA Battisti Trient gab es aber nichts zu holen. Jacopo Toffanin holte beim 1/5 den Rungger Ehrenpunkt.


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Wintercup: TC Rungg im Halbfinale
Im Wintercup der Serie B hat der TC Rungg das Halbfinale erreicht. Das Team, das zur Gänze aus Nachwuchsspielern bestand, beendete die Gruppenphase auf Platz eins und musste sich dann dem späteren Meister TC Bozen mit 1:3 geschlagen geben.
In den Gruppenspielen eliminierten die Rungger zunächst Titelverteidiger St. Christina-Wolkenstein. Doch im Halbfinale gegen Bozen gewann nur Sophia Meliss ihr Einzel, während sich Daniel Cleva, Sebastian Brzezinski und das Doppel Horst Rieder/Georg Winkler jeweils in zwei Sätzen geschlagen geben mussten. Die Enttäuschung hielt sich aber in Grenzen, denn im Wintercup ging es den Runggern in erster Linie darum, möglichst viele Spieler einzusetzen und ihnen Spielpraxis für die anstehenden Frühjahrsmeisterschaften zu ermöglichen. Tatsächlich bot der TC Rungg im Halbfinale gegen Bozen nicht sein Topteam auf.
Wirklich ernst wird es in wenigen Wochen. Dann beginnt für den TC Rungg sowohl bei den Herren als auch bei den Damen die Serie C, die höchste regionale Spielklasse.


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Kirchlechner und Pfeifer siegen in Partschins

Zwei Kategoriensiege durfte der TC Rungg beim Raiffeisen-Jugendturnier in Partschins feiern: Tobias Kirchlechner gewann in der Unter-14-Klasse, Lara Pfeifer in ihrem ersten Jahr in der Unter-12-Kategorie gleich die Unter-12-Klasse.

137 Jugendspieler waren beim ersten von zwölf Saisonturnieren der „Raiffeisen Bank The Future“-Turnierserie am Start. In der Unter-14-Kategorie gewann der letztjährige U14-Vizelandesmeister Tobias Kirchlechner im Finale gegen Topfavorit und Lokalmatador Jakob Gerstgrasser 6/2 1/6 6/3, nachdem er im Halbfinale Simon Ebner ebenfalls in drei Sätzen ausgeschaltet hatte. Kirchlechner erreichte übrigens auch in der Unter-16-Kategorie das Halbfinale.

In der Unter-12-Kategorie überraschte Lara Pfeifer, die im vergangenen Jahr mit dem TC Rungg Unter-10-Mannschaftslandesmeisterin geworden war. Sie ließ weder Maria Hofer im Halbfinale (6/2 6/1), noch Judith Rainalter im Finale (6/3 6/2) eine Chance und holte gleich im ersten Raiffeisen-Turnier des Jahres den ersten Titel. Bei den Unter-12-Buben kam auch der letztjährige Unter-10-Landesmeister Maximilian Figl ins Halbfinale.


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Der TC Rungg ist 35: eine Erfolgsgeschichte

Am 21. Februar ist der TC Rungg 35 Jahre alt bzw. jung geworden. Jener Verein, der am 21. Februar 1980 im Weißen Rössl in Eppan von elf Männern gegründet wurde, ist heute eine der Topadressen im norditalienischen Tennis.
Es war ein Donnerstagabend. Am 21. Februar 1980 saßen um 20 Uhr im Weißen Rössl Ander Sanin, Hartmann Haller, Manfred Alber, Franz Frötscher, Artur Haller, Martin Bozner, Othmar Larcher und Hans Pfeifer mit Bürgermeister Erwin Walcher und den Gemeinderäten Sergio Zanotelli und Helmuth Winkler zusammen, um die Gründung des TC Rungg zu besiegeln. Es waren an jenem Abend eigentlich nur mehr einige Formsachen zu erledigen. Die zuvor vorbereiteten Clubstatuten wurden noch einmal durchgelesen und einstimmig angenommen, genauso wurde die Konvention unterzeichnet, mit der die Gemeinde Eppan als Eigentümerin der neuen Tennisanlage die Führung ebendieser Tennisanlage an den soeben gegründeten TC Rungg übertrug.
Ein bisschen war der TC Rungg eine „Notlösung“. Ende der 1970er-Jahre existierten in der Gemeinde Eppan nämlich fünf Tennisclubs (der TC St. Pauls, der ESV Eppan, der TC Pension Unterrain, der TC Girlan und der TC Frangart), und auch die Tennisspieler waren zahlreich. Nur die Tennisplätze waren knapp: Die fünf Tennisvereine teilten sich schlappe sechs Plätze in ganz Eppan. Also wurde auf Initiative des TC St. Pauls, wo Hartmann Haller Präsident und der damalige Vizebürgermeister und Sportassessor Arnold Plunger Mitglied war, der Bau einer neuen Tennisanlage am Rande des Montiggler Waldes in Angriff genommen. Die Anlage sollte allen Tennisclubs der Gemeinde Eppan zur Verfügung stehen. Allerdings stellte sich die Frage, wer die neue Tennisanlage führen sollte. Die Eppaner Clubs einigten sich darauf, dass zu diesem Zweck ein neuer Verein entstehen sollte: der TC Rungg. Und so kam es zur Gründung am 21. Februar 1980. Erster Präsident wurde der Präsident des TC St. Pauls, Hartmann Haller.
Im Frühjahr 1979 begann der Bau der Tennisanlage, und im Herbst 1979 – noch vor der offiziellen Gründung des TC Rungg – wurde bereits für ein paar Wochen gespielt. Dann kam der Winter, und es kehrte in Ermangelung von Tragluftballonen wieder Ruhe in Rungg ein. Als im Frühjahr 1980 die Tennisplätze wieder geöffnet wurden, war der TC Rungg inzwischen gegründet.
Was folgte, war eine Erfolgsgeschichte, die damals wohl niemand für möglich gehalten hätte. Der TC Rungg gehört zu den ersten Tennisadressen der Region und durfte in seiner 35-jährigen Vereinsgeschichte sage und schreibe 135 Landes-, Regional- und Italienmeistertiteln feiern. Seit 1981 ist kein einziges Jahr vergangen, in dem nicht mindestens ein wichtiger Titel nach Rungg wanderte. Die Tennisschule kann sich qualitativ und quantitativ sehen lassen, und der letztjährige siebte Rang der Unter-16-Buben bei der Italienmeisterschaft sowie der Einzug von Verena Meliss in die WTA-Weltrangliste zeigt, dass die Bedeutung des TC Rungg längst über die Südtiroler Grenzen hinausreicht. Dies zeigt sich auch daran, dass der TC Rungg seit 1998 Schauplatz eines internationalen Tennisturniers ist, übrigens des wichtigsten Herren-Freiluftturniers zwischen Kitzbühel und Mailand.
Nicht nur der Club, sondern auch die Tennisanlage, die nach wie vor der Gemeinde gehört, ist in den 35 Jahren gewachsen. Aus vier Tennisplätzen wurden sieben, und vier davon werden im Winter überdacht. Erstmals stand im November 1985 ein Ballon in Rungg. Zuvor war ein Hallenprojekt vorangetrieben worden, das dann aber aufgrund anderer finanzieller Prioritäten der Gemeinde fallen gelassen werden musste. 2008 wurden die heutigen Umkleidekabinen gebaut, 2010 folgte ein zeitgemäßes Clubhaus, womit jene einfache Holzhütte ersetzt wurde, die die Gemeindeförster ursprünglich als Provisorium erbaut hatten – ein Provisorium, das 30 Jahre lang blieb.
Die Anfänge des TC Rungg können übrigens in jenem Buch nachgelesen werden, das vor zehn Jahren anlässlich des 25-Jahr-Jubiläums entstanden ist. Eine Übersicht über alle Titelgewinne in der Geschichte des TC Rungg gibt es unter www.rungg.info.


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Superturnier von Moritz Trocker

Der Rungger Nachwuchs ist auch im Winter ständig auf Achse. Für ein herausragendes Ergebnis sorgte Unter-16-Spieler Moritz Trocker vor Kurzem beim Open-Turnier in Cesena. Er besiegte hintereinander gleich drei Spieler der Kategorie 2. Trocker selbst gehört der Kategorie 3.1 an und hat sich 2014 um drei Klassen von 3.4 auf 3.1 verbessert. Jetzt darf er bereits in Richtung Kategorie 2 schielen und untermauert seine enorm schnelle Entwicklung.
In Cesena gehörte Trocker zu den ganz großen Turnierüberraschungen und entpuppte sich gleichzeitig als wahrer Marathonmann. Er setzte sich zunächst gegen 3.1-Spieler Tiziano De Tommaso durch (1/6 6/4 6/0), dann gegen 2.8-Spieler Luca Boschi (6/3 1/6 6/4) und gegen 2.7-Spieler Umberto Crocetti Bernardi (7/6 3/6 6/0), bevor es gegen 2.7-Spieler Pierluigi Neri nach drei Drei-Satz-Marathons endlich einen Zweisatzsieg gab (75 63). Gegen 2.6-Spieler Tommaso Carletti (3/6 2/6) war Trocker mit seinen Kräften am Ende.


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Brzezinski und Santa siegen
Gleich beim ersten Jugendturnier des Jahres hat es für den TC Rungg zwei Kategoriensiege gegeben: Beim nationalen Jugendturnier von USSA Bozen gewann Sebastian Brzezinski in der Unter-14-Kategorie, Anna Santa in der Unter-12-Kategorie.
2015 hat für die Tennisschule des TC Rungg so begonnen wie 2014 geendet hatte: mit Turniersiegen. Anna Santa setzte sich im Unter-12-Finale gegen Silvia Alysia Pomarolli aus der Toskana klar mit 6/0 6/3 durch. Sebastian Brzezinski musste im Unter-14-Finale gegen den Trentiner Mattia Bernardi zwar zwei Sätze lang hart kämpfen, setzte sich aber dann doch sicher durch: 6/3 4/6 6/0.
Insgesamt waren in acht Kategorien 167 Nachwuchsspieler am Start, 105 davon aus Südtirol.


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Was macht eigentlich Misha Vassiliev?
Jahrelang trainierte Misha Vassiliev in Rungg und schaffte es unter die Top 300 der Weltrangliste. Dann verschwand er. Was macht er?
Misha Vassiliev, inzwischen 28, ist nach dem Ende seiner Tenniskarriere nach Moskau gezogen, der Heimat seines Vaters. Dort arbeitet er als Tennislehrer, derzeit in drei verschiedenen Tennisclubs, weil die überdachten Tennisplätze im Winter in der russischen Hauptstadt äußerst knapp sind. Zum einen gibt Misha Privatstunden, zum anderen betreut er im Team mit anderen Tennislehrern einige vielversprechende Talente.
Mishas neuestes Projekt ist – zumindest vorerst – der russischen Wirtschaftskrise zum Opfer gefallen. Misha wollte im Sommer Trainingslager für russische Jugendliche in Europa anbieten, vorwiegend in Italien und Österreich. Die Abwertung der russischen Währung macht nun aber Auslandsaufenthalte für die Russen sündhaft teuer. „Wir müssen auf bessere Zeiten warten“, sagt Misha.
Seine Rungger Vergangenheit hat Misha Vassiliev nicht vergessen. Erst im Sommer war er zehn Tage auf Heimatbesuch in Südtirol, wo er einst geboren wurde – und er war täglich in Rungg anzutreffen.


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76 Rungger in den Ranglisten
53 Herren und 23 Damen des TC Rungg scheinen in den neuen italienischen Ranglisten für 2015 auf.
In den neuen Ranglisten des italienischen Tennisverbandes werden alle offiziellen Matches berücksichtigt , die bei den unzähligen Turnieren und in den Mannschaftsmeisterschaften 2014 ausgetragen wurden. Wer keine Matches bestreitet, wird in der Rangliste gnadenlos zurückgereicht. Wer hingegen viel und vor allem gut spielt, verbessert sich. Insgesamt 330 Damen und 1.050 Herren in den Ranglisten kommen aus Südtirol, und wenn der TC Rungg – wie erwähnt – auf 23 Damen und 53 Herren kommt, dann bedeutet dies, dass der TC Rungg beachtliche sieben Prozent der weiblichen Ranglistenspieler und fünf Prozent der männlichen Ranglistenspieler stellt. Das unterstreicht einmal mehr die Stellung des TC Rungg im heimischen Tennis.
Runggs Topspieler sind laut italienischer Rangliste Verena Meliss bei den Damen und Jacob Nicolussi bei den Herren. Beide gehören der 2.4-Kategorie an, wobei Meliss schon 2014 in dieser Kategorie aufschien, während Nicolussi dort neu ist – er hat sich um zwei Klassen von 2.6 auf 2.4 verbessert. Ebenfalls um zwei Klassen auf 2.5 hat sich Georg Winkler verbessert, Runggs neue Nummer zwei. Bei den Damen hat es auf den ersten drei Rängen keine Veränderungen gegeben: Verena Meliss (2.4) führt unangefochten vor Simone Kraner (3.1) und Sophie Walzl (3.2).
Die Aufsteiger des Jahres sind aus Rungger Sicht die beiden Unter-12-Spielerinnen Anna Santa und Sara Rizzolli, die das Kunststück fertig gebracht haben, sich um gleich sechs Klassen von 4NC auf 4.1 zu verbessern, sowie Vickie Trocker (3.5), Moritz Trocker (3.1) und Daniel Gitzl (3.3), die allesamt um drei Kategorien aufgestiegen sind. Alle Rungger Namen werden nachfolgend veröffentlicht. Herren

1

Jacob Nicolussi

2.4

(+2)

2

Georg Winkler

2.5

(+2)

3

Andrea Spizzica

2.6

(-1)

4

Horst Rieder

2.8

(+1)

5

Fabio Campidonico

2.8

(+2)

6

Alessandro Dapunt

2.8

(+1)

7

Moritz Trocker

3.1

(+3)

8

Daniel Cleva

3.2

(+1)

9

Benjamin Rossi

3.2

(+1)

10

Gabriel Matteucci

3.2

(+1)

11

Tobias Kasseroler

3.2

(-1)

12

Daniel Gitzl

3.3

(+3)

13

Manuel Gasbarri

3.3

(0)

14

Antonio Dalle Nogare

3.4

(+1)

15

Sebastian Brzezinksi

3.4

(+1)

16

Daniele Mezzanotte

3.4

(0)

17

Riccardo De Paola

3.4

(+2)

18

Christian Pfeifer

3.4

(+1)

19

Hannes Spitaler

3.4

(+1)

20

Wolfgang Prossliner

3.5

(+1)

21

Paolo Brasolin

3.5

(0)

22

Christian Munter

3.5

(-1)

23

Tobias Kirchlechner

4.1

(+2)

24

Andrea De Paola

4.1

(+2)

25

Martin Raifer

4.2

(+1)

26

Luis Santa

4.2

(+2)

27

Jürgen Braun

4.2

(0)

28

Manuel Bernard

4.2

(-1)

29

Harald Gasser

4.2

(-1)

30

Michele Mangiafico

4.2

(-1)

31

Nathan Avanzini

4.3

(+1)

32

Klemens Weinreich

4.3

(+1)

33

Toni Palma

4.3

(-1)

34

Antonio Mocellini

4.3

(-1)

35

Cesare Vinella

4.3

(-1)

36

Christian Chistè

4.4

(+1)

37

Peter Plattner

4.4

(0)

38

Sepp Gasser

4.4

(0)

39

Philipp Dalle Nogare

4.4

(+1)

40

Wolfi Trafojer

4.4

(0)

41

Roland Albenberger

4.4

(+1)

42

Othmar Donà

4.4

(-1)

43

Leonardo Pedri

4.4

(-1)

44

Simon Dalle Nogare

4.4

(-1)

45

Leonardo Marini

4.5

(+1)

46

Martin Nicolussi

4.5

(-1)

47

Manuel Piliego

4.5

(-1)

48

Giovanni Larosa

4.6

(0)

49

Alessandro Piliego

4.6

(+1)

50

Alberto Prosseri

4.6

(0)

51

Samuel Rizzo

4.6

(+1)

52

Karl Stuefer

4.6

(+1)

53

Karl Heinz Koppelstätter

4.6

(-1)

Damen

1

Verena Meliss

2.4

(0)

2

Simone Kraner

3.1

(-1)

3

Sophie Walzl

3.2

(+1)

4

Lina Bortolameolli

3.3

(+2)

5

Martina Pellegrini

3.4

(0)

6

Evelyn Moser

3.4

(-1)

7

Vickie Trocker

3.5

(+3)

8

Serena Poppa

4.1

(+2)

9

Anna Santa

4.1

(+1)

10

Sara Rizzolli

4.1

(+6)

11

Heidi Moser

4.1

(-1)

12

Karin Moser

4.2

(-1)

13

Elisabeth Vendruscolo

4.3

(+2)

14

Elisa Gabrielli

4.3

(+1)

15

Simona Sedlak

4.3

(0)

16

Manuela von Gelmini

4.4

(+1)

17

Valentina Arervo

4.4

(+1)

18

Sarah Franceschini

4.5

(+2)

19

Karin Kager

4.5

(0)

20

Claudia Riccardi

4.5

(-1)

21

Natalie Riffesser

4.5

(-1)

22

Lara Pfeifer

4.6

(+1)

23

Petra Niederseer

4.6

(0)

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Zwei Turniere mit Keksen und Panettone
Die Weihnachtsturniere der Tennisschule Rungg haben Tradition. Auch heuer haben sich daran 105 Kinder und 35 Erwachsene beteiligt, wobei Sieg und Niederlage eigentlich zweitrangig waren.
Die Weihnachtsturniere stehen jenen Kindern und Erwachsenen offen, die Kurse der Tennisschule Rungg besuchen. 35 Teilnehmer der Erwachsenenkurse nahmen das Angebot an und verbrachten gemeinsam einen ganzen Tag im Tennisclub Rungg. Auf dem Tennisplatz wurde gekämpft, um die gemachten Fortschritte unter Beweis zu stellen, aber fast noch wichtiger war die Unterhaltung abseits des Tennisplatzes – inklusive Preisverteilung mit Cocktails und Panettone für alle Teilnehmer. Die Sieger der drei Kategorien nahmen darüber hinaus Geschenkkörbe mit nach Hause, die Zweitplatzierten wurden mit Wein bedacht.
Noch mehr Bewegung herrschte beim Kinderturnier. 105 Kinder und Jugendliche (von insgesamt 175, die in der Tennisschule Rungg ganzjährig trainieren) nahmen am Turnier teil, und stellten die Organisatoren vor eine Mammutaufgabe: Manuel und Valerio Gasbarri, Arno Weinreich, Roland Meliss, Cornelia Gartner, Luciano Sbirroni und Tobias Sparer hatten alle Hände voll zu tun, während die Familie Schweigkofler in der Küche mehr als 120 belegte Brote für die Mittagspause vorbereitete. Margit Schweigkofler spendierte weiters allen Teilnehmern und ihren Eltern ein Stück Schokoladetorte. Apropos Schokolade: Dass die abschließende Preisverteilung eine süße Angelegenheit wurde, dafür sorgten auch die Eltern, die Weihnachtskekse und andere Leckereien mitbrachten. Dafür wurde ihnen die Zeit, in der ihre Kinder auf dem Tennisplatz standen, mit Cocktails verkürzt – übrigens bei ungewohnt milden Temperaturen im Freien, was für den Dezember völlig ungewöhnlich ist. Die sprichwörtliche Kirsche auf der Sahnetorte war die Tanzvorführung von 15 Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, die den Tanzkurs der Tennisschule Rungg mit Ex-Profitänzerin Viktorija Triscuka besucht haben.
Kurzum, es waren zwei gelungene Weihnachtsturniere der Tennisschule in lockerer Atmosphäre, in der sowohl die Kinder als auch die Erwachsenen das gesellige Beisammensein genießen konnten. Die Medaillen des Weihnachtsturniers spendierte die Raiffeisenkasse Überetsch.


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Höchster Trainer-Grad für Manuel Gasbarri
Manuel Gasbarri, Chef der Rungger Tennisschule, hat die Ausbildung zum „supertecnico nazionale“ abgeschlossen. Es handelt sich um das höchstmögliche Trainer-Zertifikat im europäischen Tennis.
Mitte Dezember war bei Manuel Gasbarri die Erleichterung groß, als er in Rom das Diplom entgegennehmen durfte. Berufsbegleitend zu seiner Arbeit in der Tennisschule Rungg hatte er in Rom die Ausbildung zum „supertecnico“ absolviert und sich somit fast ein ganzes Jahr lang der Doppelbelastung ausgesetzt. Jetzt konnte er die Früchte des Einsatzes ernten.
Die Ausbildung war nur Auserwählten vorbehalten gewesen: Voraussetzung waren – neben dem Maturadiplom – außerordentliche sportliche Leistungen, sprich das Erreichen der Top 400 in der Weltrangliste. Manuel Gasbarri erfüllte die strengen Zugangskriterien, war er doch 1991 die Nummer 250 der Welt und hat das Maturadiplom in der Tasche. Anfang März begann er in Rom die Ausbildung, die mehrere Monate lang in regelmäßigen Abständen mehrtägige Unterrichtsblocks vorsah. Das Diplom ist die höchste Auszeichnung, die vom Olympischen Komitee Coni und von der Europäischen Union anerkannt ist.


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Die Führungsrolle bestätigt
Auch heuer hat sich beim traditionellen Jahresabschlussfest des Südtiroler Tennisverbandes bestätigt, dass der TC Rungg einer der führenden Clubs im Lande ist.
Erwähnung fand beim Abschlussfest natürlich die „Sparkassen Trophy“, die eines der drei internationalen Profiturniere in Südtirol ist. Erwähnung fand genauso Verena Meliss, die als eine von acht Südtirolern in der Weltrangliste aufscheint. Und Erwähnung fanden schließlich die Rungger Landesmeister – das Abschlussfest ist Jahr für Jahr der Rahmen, in dem alle Landesmeister prämiert werden. Zur Erinnerung: Insgesamt sechs Landesmeistertitel durfte der TC Rungg 2014 feiern, jeweils drei in den Mannschaftsmeisterschaften und in den Einzelbewerben.


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Und wieder ein Erfolgsjahr
Es ist Dezember, und der Dezember ist ein Monat der Rückblicke. Der TC Rungg darf wieder auf ein sportlich äußerst erfolgreiches Tennisjahr zurückblicken. Unter anderem gab es sechs Landesmeistertitel zu feiern.
Der TC Rungg hat 2014 seine Rolle als einer der führenden Clubs der Region bestätigt. Eine Tennisschule, die qualitativ und quantitativ keine Vergleiche zu scheuen braucht, ein internationales Tennisturnier, unglaubliche 25 Teams in den verschiedenen Meisterschaften, ein Jugendturnier, ein reges Clubleben und zahlreiche Erfolge ergeben ein Gesamtpaket, wie es nur wenige Clubs aufweisen können.
Apropos Erfolge: Zum einen kürten sich drei Rungger Teams zu Landesmeistern, und zwar das Unter-10-Team (Lara Pfeifer, Aimee Matuella, Martina Visintainer, Anna Vassiliev, Maximilian Figl und Fabian Weinreich), das Unter-16-Bubenteam (Benjamin Rossi, Moritz Trocker und Klemens Weinreich) und die Over-40-Herren (Manuel Gasbarri, Andrea Spizzica und Fabio Campidonico). Zum anderen gab es für die Rungger auch drei Einzel-Landesmeistertitel, und zwar für Maximilian Figl (Unter 10), Vickie Trocker (Unter 12) und Moritz Trocker (Unter 14). Macht insgesamt sechs Landesmeistertitel – nur einer weniger als 2013, welches das bisher erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte gewesen war.
Die Sahne auf der Kirschetorte war heuer der erstmalige Einzug von Verena Meliss in die WTA-Weltrangliste. Und bemerkenswert war auch der siebte Rang bei der Italienmeisterschaft vonseiten der Unter-16-Buben (Moritz Trocker, Benjamin Rossi, Gabriel Matteucci, Daniel Cleva). Dazu gesellten sich drei Master-Titel in den Jugendkategorien (Maximilian Figl, Lara Pfeifer, Vickie Trocker).
In seiner 35-jährigen Vereinsgeschichte hält der TC Rungg nun bei sage und schreibe 135 Landes-, Regional- und Italienmeistertiteln. 63 davon gehen auf das Konto der Mannschaften.


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Der Lohn für eine Meisterleistung
Einen netten und vor allem entspannten Abend verbrachte vor Kurzem ein Teil des Teams, das Runggs internationales Turnier um die Sparkassen Trophy zu dem macht, was es ist.
Es ist zu einer Tradition geworden, dass sich das Team der Sparkassen Trophy irgendwann im Winter zu einem gemütlichen Abend trifft. Auch heuer folgte ein guter Teil des Teams der Einladung von OK-Chef Christian Pfeifer ins Clubhaus. Und während die Familie Schweigkofler die Runde in gewohnter Manier bewirtete, durften sich die Turniermitarbeiter entspannt zurücklehnen. Es ist eine recht ungewohnte Situation für das Team, das während der neun Turniertage im August nie wirklich Zeit hat, gemütlich zusammenzusitzen, und vollen Einsatz zeigen muss, um aus der Sparkassen Trophy eines der besten Futures-Turniere der Welt zu machen. Diesen Ruf genießt das Turnier des TC Rungg nämlich. Zur Erinnerung: Supervisor Ashraf Hamouda war auch heuer voll des Lobes über das Turnier und schrieb im Abschlussbericht unter „Verbesserungsvorschläge“ schlicht und einfach: “Keep the good job.” Das heißt sinngemäß: „Arbeitet so weiter wie bisher.“ Mehr Lob geht nicht.
Ausschließlich aus Entspannung bestand jener Abend dann doch wieder nicht. Es wurde auch schon wieder über eine mögliche Sparkassen Trophy 2015 gesprochen. Nur wenn die Vorbereitungen früh genug beginnen, kann ein solches internationales Turnier gelingen.


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Farrukh Dustov ist Top 120
Farrukh Dustov, der jahrelang in Rungg trainiert und in Eppan gelebt hat, hat die Tennissaison unter den Top 120 der Welt beendet.
Viele Rungger verfolgen nach wie vor die Ergebnisse von Farrukh Dustov, der für sie in dessen Rungger Jahren zum Freund geworden ist. Inzwischen lebt und trainiert Dustov wieder zu Hause in Taschkent und spielt für Usbekistan auch im Daviscup.
Als Nummer 209 ins Tennisjahr gestartet, hat Dustov 2014 fast 100 Ränge in der Weltrangliste gutgemacht und mit 28 Jahren die bisher beste Saison seiner Karriere gespielt. Jetzt kratzt der gebürtige Usbeke ernsthaft an den Top 100 und gehört in der Qualifikation für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres, den Australian Open in Melbourne, zu den Gesetzten. Dass er durchaus das Zeug dazu hat, ein Top-100-Spieler zu werden, bewies Dustov im November, als er bei den Challenger-Turnieren in Bratislava und Brescia innerhalb von zehn Tagen gleich drei Top-100-Spieler besiegte (Jiri Vesely, Igor Sijsling, Blaz Kavcic) und zwei Mal das Finale erreichte. Insgesamt spielte Dustov heuer fünf Challenger-Finale, jenes in Samarkand gewann er. Dustov war 2014 einer der erfolgreichsten Profis auf der Challenger-Tour.


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Verena Meliss in der Weltrangliste

Verena Meliss hat mit 17 Jahren geschafft, was nur wenigen Tennisspielerinnen überhaupt gelingt: Sie scheint seit Mitte November in der WTA-Weltrangliste auf.
Vor zwei Jahren ist die Kaltererin Verena Meliss von Kaltern nach Rungg gewechselt und wird dort vom Trainerteam rund um Manuel Gasbarri betreut (zum Rungger Trainerteam gehört übrigens auch Verenas Vater Roland). Nachdem Meliss 2013 den Unter-16-Italienmeistertitel im Doppel geholt hatte, setzte sie nun auch 2014 ein Ausrufezeichen: Mit 17 Jahren und 4 Monaten schaffte Meliss am 17. November erstmals den Sprung in die WTA-Weltrangliste: Mit drei WTA-Punkten wurde sie auf Rang 1.235 geführt. Mit anderen Worten: Sie gehört zu den besten Tennisspielerinnen der Welt.
Die Aufnahme in die Weltrangliste perfekt gemacht hat Meliss auf Sardinien, genauer gesagt in Santa Margherita di Pula: Bei drei 10.000-Dollar-Turnieren, die allesamt in ein und derselben Ferienanlage stattfanden, erreichte sie drei Mal das Achtelfinale, was ihr insgesamt die erwähnten drei WTA-Punkte einbrachte, die für die Aufnahme in die Weltrangliste notwendig sind. Santa Margherita di Pula wird ihr in guter Erinnerung bleiben.
Verena Meliss ist die siebte Runggerin, die den Sprung in die Weltrangliste geschafft hat. Auch Mara Santangelo, Farrukh Dustov, Misha Vassiliev, Martin Mair, Thomas Holzer und Mattias Wolf holten ihre ersten Weltranglistenpunkte unter den Fittichen der Rungger Tennisschule. Dazu gesellt sich Patrick Prader, der in Rungg das Tennisspielen lernte und später ATP-Punkte holte. Apropos Santangelo: Als Santangelo ihre ersten WTA-Punkte holte, war sie einige Monate älter als heute Verena Meliss – später schaffte sie es bis auf Rang 27 im Einzel und sogar auf Rang 5 im Doppel.
Manuel Gasbarri, der Chef der Rungger Tennisschule, freut sich mit Verena Meliss: „Verena verdient sich besondere Anerkennung, denn sie musste 2011 und 2013 zuerst eine schwere Schulterverletzung und dann einen Bänderriss im rechten Fußgelenk überstehen. Verena hat sich vorbildhaft zurückgekämpft, was in einem so jungen Alter keine Selbstverständlichkeit ist. Jetzt darf sie die ersten Früchte dieser Disziplin ernten – und hoffentlich nicht die letzten.“


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Punktewertungen mit Rungger Stempel
So wie alle Jahre scheinen auch 2014 in den Jahresabschlusswertungen der verschiedenen Südtiroler und Trentiner Turnierserien zahlreiche Rungger ganz vorne auf. Ein Überblick über die Top-10-Platzierungen.
Eines gleich vorweg: Die Abschlusswertungen des Südtiroler Raiffeisen-Grand-Prix sind noch nicht auf der Internetseite des Landesverbandes veröffentlicht. Sehr wohl sind hingegen die Abschlusswertungen des „Raiffeisen Bank the Future Grand Prix“ veröffentlicht, sprich die Abschlusswertungen der Jugendkategorien. Dort wird einmal mehr die Stärke der Rungger Tennisschule deutlich. Bei den Mädchen Under 10 und bei den Buben Under 16 stehen gleich drei Rungger unter den Top 10. Bei den Buben Under 10 hat Maximilian Figl souverän triumphiert. Gleich doppelt in die Top 10 haben es Anna Santa und Sebastian Brzezinski geschafft: Santa in den Kategorien Under 12 und Under 14, Brzezinski in den Kategorien Under 14 und Under 16.
Freilich hängen die Platzierungen auch davon ab, wie intensiv jemand an einer Turnierserie teilnimmt. Wer beispielsweise ein paar Turniere in Südtirol und ein paar im Trentino spielt, oder ein paar Jugend- und ein paar Erwachsenenturniere, wird in den einzelnen Abschlusswertungen unter Wert geschlagen. Der wirkliche Wert der erbrachten Leistungen wird dann aber sichtbar, wenn der italienische Tennisverband die neuen Ranglisten für 2015 erstellt. Das wird im Dezember der Fall sein.

Südtirol

Under 10 Buben
1) Maximilian Figl

Under 10 Mädchen
2) Lara Pfeifer
5) Anna Vassiliev
7) Martina Visintainer

Under 12 Buben
4) Tobias Kirchlechner

Under 12 Mädchen
2) Anna Santa
7) Vickie Trocker
8) Elisabeth Vendruscolo

Under 14 Buben
6) Sebastian Brzezinski

Under 14 Mädchen
8) Serena Poppa
10) Anna Santa

Under 16 Buben
4) Sebastian Brzezinski
6) Benjamin Rossi
7) Daniel Cleva

Trentino

Kategorie Open – Damen
4) Verena Meliss

Kategorie Open – Herren
7) Georg Winkler
8) Jacob Nicolussi
9) Alexander Weis

Kategorie 3 – Herren
5) Fabio Campidonico
6) Horst Rieder


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Erster WTA-Punkt für Verena Meliss
Verena Meliss hat mit dem Einzug in das Achtelfinale des 10.000-Dollar-Turniers in Santa Margherita di Pula auf Sardinien ihren ersten Punkt für die Weltrangliste ergattert. Im Achtelfinale schlug sie sich gegen die Belgierin Marie Benoit, die Nummer 455 der Weltrangliste, gut und verlor mit 3/6 6/4 3/6. Meliss braucht nun noch weitere zwei Punkte, bevor sie offiziell in die Weltrangliste aufgenommen wird.


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Georg Winkler überzeugt
Georg Winkler hat bei der diesjährigen Italienmeisterschaft der Kategorie 2 das Achtelfinale erreicht und damit die Erwartungen übertroffen. Der 2.6-Spieler siegte einen 2.3-, einen 2.5- und einen 2.7-Spieler, bevor er gegen Matteo Rigamonti knapp mit 5/7 5/7 unterlag. Nachdem Winkler bereits beim Rungger Futures-Turnier überzeugt hatte (er schlug sich in der ersten Runde gegen den späteren Turniersieger Tomislav Brkic tapfer), stellte er auch bei der Italienmeisterschaft seine enormen Fortschritte unter Beweis.


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Drei junge Rungger sind „Master“
Maximilian Figl, Lara Pfeifer und Vickie Trocker haben sich zum Saisonabschluss den prestigeträchtigen „Master“-Titel geholt. Der TC Rungg gewann in drei von acht Kategorien.
Beim Masters sind alljährlich nur die acht punktbesten Spieler der Saison in den verschiedenen Kategorien teilnahmeberechtigt. Entsprechend prestigeträchtig ist das Masters – es handelt sich um eine Art inoffizielle Landesmeisterschaft.
Beim Jugend-Masters in Bozen räumte der TC Rungg drei von acht Titeln ab. In der Unter-10-Kategorie, also bei den Allerjüngsten, wanderte der Titel sogar sowohl bei den Mädchen als auch bei den Buben nach Rungg. Bei den Buben wurde Maximilian Figl seiner Favoritenrolle gerecht und gab in drei Matches nur sieben Games ab. Figl hat heuer alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Zuvor war er unter anderem bereits Landesmeister im Einzel und mit der Mannschaft geworden. In seiner Altersklasse war Figl heuer ohne Konkurrenz.
Bei den Mädchen triumphierte Lara Pfeifer. Die Deutschnofnerin, die erst seit wenigen Monaten in Rungg trainiert, stellte ihre enorme Leistungssteigerung unter Beweis, die sie im Laufe des Sommers durchgemacht hat. Pfeifer holte den Masters-Titel ohne Satzverlust, im Finale gewann sie übrigens mit 7/5 6/2 gegen Landesmeisterin Franziska Daum. Zur Erinnerung: Bei der Landesmeisterschaft im Frühjahr war Pfeifer im Halbfinale ausgeschieden. Im Viertelfinale der Unter-10-Kategorie standen übrigens noch zwei weitere Runggerinnen, und zwar Anna Vassiliev und Martina Visintainer.
Genauso wie bei den Unter-10-Mädchen stellte der TC Rungg auch bei den Unter-12-Mädchen drei von acht Viertelfinalisten. Landesmeisterin Vickie Trocker war auch beim Masters nicht zu schlagen und holte sich den Sieg ohne Satzverlust. Am härtesten kämpfen musste sich ausgerechnet im Viertelfinale im Rungger Derby gegen Anna Santa (7/5 6/4). Die dritte Runggerin war Elisabeth Vendruscolo – für sie war wie für Santa im Viertelfinale Endstation.
Bei den Unter-12-Buben erreichte Tobias Kirchlechner – wie schon bei der Landesmeisterschaft – das Halbfinale.
Kein Masters trug der Südtiroler Tennisverband heuer übrigens in den Erwachsenen-Kategorien aus. Sehr wohl tat dies das Trentino, und auch dort war ein Rungger vertreten: Alex Weis unterlag im Viertelfinale der Open-Kategorie seinem früheren Teamkollegen Gianluca Pecoraro (er ist nach Trient zurückgekehrt) mit 2/6 3/6.


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Südtirol-Auswahl „Made in Rungg“ siegt

Die Südtirol-Auswahl hat den traditionsreichen Tennis-Alpencup gewonnen. Das Besondere daran: Die Südtirolauswahl bestand fast ausschließlich aus Rungger Spielern.
Der TC Rungg stellte sechs der sieben Teammitglieder, als die Südtirolauswahl in Tramin zum Alpencup für Schulen antrat – und prompt gegen die Teams aus Österreich und Bayern gewann. Das Team bestand aus Daniel Cleva (15), Benjamin Rossi (15), Daniel Gitzl (15), Moritz Trocker (14), Sophie Walzl (15) und – als einzige Nicht-Runggerin – Magdalena Santer (14) aus Lana. Betreut wurde das Team ebenfalls von einem Rungger, und zwar von Tennislehrer Roland Meliss. Zuerst gewann die Südtirol-Auswahl „Made in Rungg“ souverän mit 6/1 gegen Österreich. Die Begegnung gegen Bayern hingegen wurde erst im allerletzten Match entschieden: Sophie Walzl und Magdalena Santer siegten gegen Julia Rehberg/Pauline Breitner mit 6/1 6/4 und stellten auf 4/3.


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Unter 16: Die Nummer 7 in Italien

Runggs Unter-16-Buben haben die Italienmeisterschaft auf dem siebten Rang beendet. Zuvor hatten sie sich zuerst zu Landesmeistern und dann zu Dreivenetienmeistern gekürt.
Mit ein bisschen Glück wäre bei der Italienmeisterschaft in Pordenone für Moritz Trocker, Benjamin Rossi, Gabriel Matteucci und Daniel Cleva sogar mehr drin gewesen. Nachdem das Quartett gegen den TC Park Genua verloren hatte, setzte es gegen den TC Finale Ligure eine unglückliche 1/2-Niederlage, obwohl die Gegner auf dem Papier haushoch zu favorisieren waren: Moritz Trocker gewann gegen den höher eingestuften Lorenzo Baglietto, während Benjamin Rossi gegen Davide Sergo verlor. Also musste das Doppel entscheiden, in dem Daniel Cleva und Benjamin Rossi denkbar knapp mit 7/5 5/7 5/7 unterlagen. Die letzte Begegnung gewannen die Rungger dann kampflos gegen den römischen Traditionsclub Parioli.
Damit sind Runggs Unter-16-Buben Italiens Nummer 7, was ein toller Erfolg ist. Zur Erinnerung: Schon vor einem Jahr gehörte der TC Rungg in der Unter-16-Kategorie zu Italiens Top 8 (damals mit anderen Spielern). Übrigens spielen Moritz Trocker und Benjamin Rossi auch 2015 noch in der Unter-16-Kategorie.


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Nachfolgend einige Hinweise zur Wintersaison 2013/14

Preise Winterstunden: Das Organisationskomitee des TC Rungg hat die Stundenpreise für die heurige Wintersaison gleich gelassen:
von Montag bis Sonntag:
•    von 09 bis 18 Uhr: 20 Euro
•    von 18 bis 22 Uhr: 24 Euro
•    Nichtmitglieder zahlen pro Stunde einen Aufschlag von 5,00 Euro.

Wöchentliche Fixstunden: Auch heuer können wie gewohnt wöchentliche Fixstunden für den gesamten Winter (20 Wochen) erworben werden. Diese werden im Vorverkauf mit einem Preisnachlass verkauft. Die Stunde kostet 22,00 Euro. Als Fixstunden können folgende Abendstunden erworben werden:

•    Montag bis Freitag von 20 bis 22 Uhr: Diese beiden Abendstunden können im Vorverkauf nur im Paket (als Doppelstunde) erworben werden.
•    Montag bis Freitag von 18 bis 20 Uhr: Diese beiden Abendstunden können im Vorverkauf auch getrennt erworben werden (18 bis 19 Uhr oder 19 bis 20 Uhr), genauso wie sie als Doppelstunde gekauft werden können.
•    Während von 20 bis 22 Uhr alle vier Plätze im Vorverkauf angeboten werden, sind es von 18 bis 20 Uhr täglich nur zwei Plätze. Die restlichen Stunden bleiben frei für kurzfristige Vormerkungen – genauso wie jene Stunden, die im Vorverkauf keinen Käufer finden.

Vorkaufsrecht: Jene Tennisspieler, die im Vorjahr bereits eine Fixstunde hatten, besitzen für diese Stunde ein Vorkaufsrecht. Allerdings erlischt das Vorkaufsrecht, wenn die Fixstunde nicht bis 30. September, bestätigt wurde. Also: Stunde unbedingt bis 30. September im Rungger Clubhaus (eventuell auch telefonisch unter 0471/663104) bestätigen.

Informationen:
Im Clubhaus sind auch weitere Informationen darüber erhältlich, welche Winterstunden einem Vorkaufsrecht unterliegen und welche nicht. Sollte jemand Interesse an einer Stunde haben, die mit einem Vorkaufsrecht belegt ist, kann er/sie sich ab 01. Oktober  informieren, ob die Stunde tatsächlich verkauft wurde. Wenn nicht, ist die Stunde ab 01. Oktober  „frei“.

Bezahlung:
Die erworbenen Fixstunden müssen mit einer einmaligen Überweisung innerhalb 26. Oktober, auf das Konto des TC Rungg eingezahlt werden. IBAN: IT 41 P 08255 58160 000300200123.
Der Betrag für die 20 Wochen beläuft sich auf
•    440,00 Euro für die Einzelstunde (20 Wochen á 22,00 Euro)
•    880,00 Euro für die Doppelstunde (20 Wochen à 22,00 x 2 Std.)

Beginn der Wintersaison:
Die Fixstunden starten mit Montag, 27. Oktober.

Hinweis: Das Clubhaus bleibt vom Montag, 13. Oktober bis einschließlich Sonntag, 26. Oktober geschlossen!!!


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Dann waren es schon sechs Titel

Die Jüngsten haben dem TC Rungg den Landesmeistertitel Nummer 6 in diesem Jahr beschert: Das Unter-10-Team gewann die Landesmeisterschaft ohne Satzverlust.
Erstmals war die Unter-10-Mannschaftsmeisterschaft heuer gemischt: Auf je ein Buben- und Mädcheneinzel folgte ein gemischtes Doppel – ein wahrlich reizvoller Spielmodus. Für den TC Rungg spielten im Laufe der Meisterschaft Lara Pfeifer, Aimee Matuella, Martina Visintainer, Anna Vassiliev, Maximilian Figl und Fabian Weinreich – und die sechs Rungger verloren im Verlauf der Meisterschaft keinen einzigen Satz! Auer und USSA Bozen in der Vorrunde, Schlanders im Halbfinale und Lana im Finale wurden souverän besiegt.
Maximilian Figl hat damit 2014 gleich beide Unter-10-Landesmeistertitel gewonnen (Einzel und Mannschaft). Für den TC Rungg war es der sechste Landesmeistertitel 2014 nach jenen von Figl (Unter 10), Vickie Trocker (Unter 12), Moritz Trocker (Unter 14) sowie jenen der Over-40-Herren und der Unter-16-Buben.


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Jacopo Passarella holt den Promo-Titel

Zum ersten Mal trugen FIT und VSS heuer gemeinsam eine sogenannte Promo-Turnierserie für Unter-10-Jährige aus. Mit Jacopo Passarella wurde ein Spieler des TC Rungg Promo-Landesmeister.
Bei den Promo-Turnieren waren alle Kinder spielberechtigt, die keine FIT-Turniere spielen – die Turniere dienten der Förderung des Breitensports. Beim Landesfinale in Brixen gewann Jacopo Passarella den Titel, während Manuel Langebner und Margherita Dapunt Dritte wurden und Manuel Gasperetti ins Viertelfinale kam. Ebenfalls für das Landesfinale qualifizierten sich bei den insgesamt Ausscheidungsturnieren Emanuele Marini, Julia Peer und Julia Trocker. Weiters spielten bei den Ausscheidungsturnieren Moritz Untermarzoner, Manuel Pedron, Alexander Demetz und Dennis Spitaler.
Bei der parallel ausgetragenen VSS-Turnierserie für die Größeren war in der Unter-13-Kategorie der Rungger Tobias Rebecchi der herausragende Spieler. Er gewann alle Bezirksturniere in Branzoll, Tramin, Völs sowie Deutschnofen und wurde  daraufhin in Brixen Vize-Landesmeister. Ebenfalls fürs Landesfinale qualifizierte sich Jan Palma – er kam ins Viertelfinale. Bei den Bezirksturnieren waren auch Moritz Weinreich, Sonni Dalsass, Markus Majer, Sarah Franceschini, Lucia Villotti und Chiara Zuccoli am Start.


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Serie D: Moser-Sisters sind Vize-Landesmeister

Fünf Teams haben im August und September die verschiedenen Aufstiegsrunden in der Serie D gespielt. Die Moser-Schwestern in der Serie D1 und die Jungspunde in der Serie D2 verpassten den Aufstieg knapp.
Zunächst zur Erinnerung: Im Frühjahr hatte der TC Rungg insgesamt elf Herren- und Damenteams in die Serien D1, D2, D3 und D4 geschickt. Nicht weniger als fünf der elf Teams schafften dabei den Sprung in die Aufstiegsrunde und spielten somit im Spätsommer um die Landesmeistertitel. In der Serie D1 qualifizierten sich sowohl die Herren als auch die Damen für Aufstiegsrunde. Die Herren rund um Kapitän Christian Pfeifer, die im Frühjahr überraschend stark aufgetrumpft hatten, blieben im Halbfinale gegen die späteren Landesmeister von St. Georgen unter ihren Möglichkeiten (nur Antonio Dalle Nogare gewann sein Einzel) und schieden aus. Die Serie D1-Damen (Karin und Heidi Moser) machten es besser und wurden Vize-Landesmeister. für den Aufstieg reichte es aber auch für sie nicht: Im Finale entpuppten sich die haushohen Favoritinnen aus Meran in einer Neuauflage des Gruppenspiels neuerlich als unbezwingbar.
Ein wahrer Krimi spielte sich aus Sicht des TC Rungg in der Serie D2 ab. Gleich beide Herrenteams (beide bestehend aus Jugendspielern) hatten sich im Frühjahr souverän als Gruppensieger für die Aufstiegsrunde qualifiziert, wo sie aber gleich in der ersten Runde gegeneinander antreten mussten. Rungg A gewann gegen Rungg B, und dann ging es für Rungg A im entscheidenden Aufstiegsspiel nach Reischach zum übermächtigen ATC Bruneck. Dieser hatte mit Christian Larcher und Philipp Lageder zwei Spieler im Aufgebot, die eigentlich in die Serie C gehören. Trotzdem verkauften die Rungger ihre Haut teuer und verloren erst im Entscheidungsdoppel. Larcher und Lageder gewannen ihre Einzel und dann gemeinsam ihr Doppel und das abschließende Entscheidungsdoppel.
Schließlich verlor das blutjunge Mädchenteam in der Serie D4 (Anna Santa, Sara Rizzolli, Vickie Trocker, Elisabeth Vendruscolo) im Achtelfinale gegen Bauzanum.


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Die Unter-16-Buben unter den Top 8 Italiens

Runggs Unter-16-Landesmeister sind jetzt auch Dreivenetienmeister! Sie spielen vom 26. bis 28. September in Pordenone um den Italienmeistertitel. Zum zweiten Mal in Folge gehört der TC Rungg in der Unter-16-Kategorie zu den Top 8 Italiens!
Moritz Trocker, Benjamin Rossi, Gabriel Matteucci und Daniel Cleva gelang bei der Unter-16-Dreivenetien-Meisterschaft, für die sie sich als Landesmeister qualifiziert hatten, ein wahrer Durchmarsch gegen die besten Teams Nordostitaliens. Zuerst siegten sie in den drei Gruppenspielen gegen Plebiscito Padua, Trient und Caneva, ohne auch nur ein einziges Match zu verlieren. Im Finale gegen Udine gewann Moritz Trocker sein Einzel 7/5 6/0, während Daniel Cleva knapp 5/7 5/7 verlor. Das Doppel musste die Entscheidung bringen – und Moritz Trocker/Benjamin Rossi spielten den TC Rungg mit einem ungefährdeten 6/1 6/4 unter die Top 8 Italiens in der Unter-16-Kategorie. Dieses Kunststück hatten vor einem Jahr bereits Georg Winkler, Pietro Pecoraro und Alex Weis geschafft. Runggs Unter-16-Buben lassen derzeit Erinnerungen aufkommen an das Jahr 2002, als Misha Vassiliev, Patrick Prader und Simon Pechlaner Unter-16-Vizeitalienmeister wurden.
Umso bemerkenswerter ist der Einzug unter die Top 8 Italiens, weil Trocker und Rossi erst 15 bzw. 14 sind und daher auch 2015 noch in der Unter-16-Kategorie spielberechtigt sind. Für die beiden war der Triumph gegen Udine übrigens eine ganz besondere Genugtuung: Vor genau einem Jahr hatten Trocker/Rossi – damals noch in der Unter-14-Kategorie – ausgerechnet gegen Udine und gegen exakt dieselben Gegner das Finale der Dreivenetien-Meisterschaft im Entscheidungsdoppel denkbar knapp 3/6 6/1 8/10 verloren und somit Udine den Vortritt für die Top-8-Italienmeisterschaft lassen müssen. Damals war die Enttäuschung groß, jetzt haben Trocker und Rossi den Spieß aber umgedreht. Vom 26. bis 28. September geht es für das Rungger Unter-16-Team in Maniago (Pordenone) um den Italienmeistertitel.
Noch zwei weitere Rungger Teams hatten sich übrigens für die Dreivenetien-Meisterschaft qualifiziert. Die Unter-12-Vizelandesmeisterinnen Vickie Trocker und Anna Santa gewannen zwei von drei Gruppenspielen, verpassten aber die Qualifikation für die Italienmeisterschaft. Die Unter-14-Vizelandesmeister Samuel und Michael Bortolameolli verloren alle drei Gruppenspiele.


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Juli 2014: Mannschaften: Es geht weiter

Die Unter-16-Buben spielen vom 26. bis 29. August in St. Georgen gegen die besten Unter-16-Teams Nordostitaliens um die Qualifikation für die Italienmeisterschaft. 5 Rungger Serie-D-Teams sind derweil noch im Rennen um die Landesmeistertitel.
Die Unter-16-Buben werden versuchen, den TC Rungg wie schon im vergangenen Jahr unter die Top 8 Italiens zu bringen und sich für die Italienmeisterschaft Ende September zu qualifizieren.
Ein paar Tage vorher beginnen die Serie-D-Finalrunden. In der Serie D1 stehen sowohl die Rungger Herren rund um Kapitän Christian Pfeifer als auch die Damen mit den Moser-Sisters unter den Top 4 Südtirols – zwei Siege trennen sie vom Aufstieg in die Serie C. Die Damen beginnen die Aufstiegsrunde am 23. August in Vahrn, die Herren am 24. August in St. Georgen.
Ebenfalls am 24. August starten beide (jungen) Rungger Serie-D2-Teams in das Aufstiegsturnier für die Serie D1 – und zwar ausgerechnet gegeneinander! Für eine der beiden Mannschaften ist somit sofort Endstation.
Schließlich spielt das blutjunge Serie-D4-Mädchenteam am 30. August gegen den Sieger aus Bauzanum gegen St. Ulrich.


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Rungger nutzen den Heimvorteil

Regelrecht abgeräumt haben die jungen Rungger beim Raiffeisen-Jugendturnier auf den heimischen Tennisplätzen Mitte Juli. In acht Kategorien gewannen sie vier Mal mit Maximilian Figl, Lara Pfeifer, Anna Santa und Daniel Cleva – aber das war nicht alles.Das Jugendturnier des TC Rungg hat eine lange Tradition, und am Ende der Woche durften Turnierdirektor Manuel Gasbarri und Oberschiedsrichterin Cornelia Gartner wieder auf einen reibungslosen Turnierverlauf zurückblicken. Gasbarri durfte sich darüber hinaus auch als Chef der Tennisschule freuen, und zwar über die exzellenten Leistungen seiner Schützlinge. Maximilian Figl und Lara Pfeifer holten sich die Turniersiege in der Unter-10-Kategorie, wobei bei den Mädchen Lara Pfeifer und Anna Vassiliev für ein reines Rungger Finale sorgten. Es gab sogar noch zwei weitere Rungger Finalderbys beim Heimturnier: Im Unter-12-Finale besiegte die immer stärker werdende Anna Santa Landesmeisterin Vickie Trocker. Und im Unter-16-Finale hatte Daniel Cleva gegen Benjamin Rossi das bessere Ende für sich. Im Halbfinale hatten sich Cleva und Rossi gegen ihre Clubkollegen Moritz Trocker und Gabriel Matteucci durchgesetzt – alle vier Halbfinalisten waren Rungger!
Das Halbfinale erreichten auch Tobias Kirchlechner (Unter 12) und Sophie Walzl (Unter 16).


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Jugend on tour

Open-Turniere – Beim Open-Turnier in Riva del Garda hat sich Verena Meliss ins Finale gespielt, während Georg Winkler ins Halbfinale kam. Beim Open-Turnier in Kaltern hat Horst Rieder das Finale erreicht.
Ein Rungger Sextett in Malta – Sechs junge Rungger haben kürzlich an einem internationalen ETA-Jugendturnier (Unter 16) in Malta teilgenommen. Benjamin Rossi erreichte im Doppel sogar das Finale. Im Einzel sorgte Daniel Cleva mit dem Einzug in das Viertelfinale für das beste Resultat, während Benjamin Rossi und Gabriel Matteucci ins Achtelfinale kamen. Ebenfalls in Malta am Start waren Daniel Gitzl, Andrea De Paola und Sophie Walzl. Begleitet wurden die Rungger von Tennislehrer Valerio Gasbarri.
Lara Pfeifer siegt in Meran – Beim Jugendturnier in Meran hat die Deutschnofnerin Lara Pfeifer, die seit heuer für den TC Rungg spielt, den Sieg in der Unter-10-Kategorie davongetragen. Im Finale setzte sie sich in einem „Rungger Derby“ gegen Martina Visintainer durch. Ebenfalls das Finale erreichten Vize-Landesmeister Tobias Kirchlechner und Landesmeisterin Vickie Trocker in der Unter-12-Kategorie.
Tobias Kirchlechner siegt in St. Georgen – Beim Jugendturnier in St. Georgen gewann Vize-Landesmeister Tobias Kirchlechner in der Unter-12-Kategorie, während zwei weitere Rungger Vize-Landesmeister das Finale (Anna Santa in der Unter-12-Kategorie) bzw. das Halbfinale (Anna Vassiliev in der Unter-10-Kategorie) erreichten.


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Der TC Rungg geht leer aus

Nichts zu holen gab es bei den Erwachsenen-Landesmeisterschaften in Bozen für den TC Rungg. Die besten Ergebnisse aus Rungger Sicht waren die Halbfinalteilnahmen von Simona Sedlak und Toni Palma.
Nachdem der TC Rungg bei der Jugendlandesmeisterschaft drei Titel feiern durfte (Maximilian Figl – Unter 10, Vickie Trocker – Unter 12, Moritz Trocker – Under 14), kamen bei der Erwachsenen-Landesmeisterschaft keine Titel dazu. Allerdings waren auch kaum Athleten des TC Rungg vertreten.
In der Kategorie 4 feierte Simona Sedlak einen schönen Erfolg, indem sie das Halbfinale erreichte.
In der Over-55-Kategorie spielte sich Toni Palma ebenfalls ins Halbfinale, obwohl er nur einen Monat vorher eine Meniskusoperation über sich ergehen hatte lassen.
Sabine Stürz, die Mutter von Benjamin Rossi, wurde Vize-Landesmeisterin in der Kategorie „Lady 45“. Sie startet für den ESV Eppan.


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Juni 2014: Manuel ist jetzt unter der Haube

Ex-Tennisprofi heiratet Ex-Profitänzerin: Manuel Gasbarri und Viktorija Triscuka haben sich Mitte Juni das Ja-Wort gegeben. Als Schauplatz für das Fest wählten sie ausgerechnet den TC Rungg. Weit mehr als 100 Freunde feierten mit.
Es war ein rauschendes Fest, das Manuel Gasbarri und Viktorija Triscuka mit ihren Verwandten und Freunden, viele davon aus dem TC Rungg, gefeiert haben. Und warum sie nach der standesamtlichen Trauung in Eppan ausgerechnet in Rungg, dem Arbeitsplatz von Manuel, feiern wollten, erklärte Manuel in einer bewegenden Ansprache. „Ihr habt mich in Rungg vor vielen Jahren mit offenen Armen aufgenommen und ich habe hier viele Freunde gefunden“, sagte der gebürtige Römer, der es als Tennisprofi bis auf Rang 250 der Weltrangliste brachte, bevor ihn eine schwere Verletzung stoppte. Seine frischgebackene Ehefrau wurde ihrerseits als Profitänzerin unter anderem WM-Vierzehnte und stammt aus Litauen. Ihre Tanzkünste konnte der TC Rungg bereits im Rahmen von mehreren Initiativen nutzen.
Kennengelernt haben sich die beiden durch einen Zufall, wie es ihn sonst nur in Filmen gibt. Sie kamen in einem Flugzeug als wildfremde Sitznachbarn ins Gespräch. Entsprechend war die Hochzeitseinladung ein Flugticket mit der glücksbringenden Flugnummer.
Gar einige lustige Spiele mussten Manuel und Viktorija über sich ergehen lassen. Spätestens jetzt wissen der Römer und die Litauerin, wie in ihrer Wahlheimat Südtirol Hochzeiten gefeiert werden.


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Juni 2014: Daniela Hantuchova in Rungg

Gar einigen Runggern ist Anfang Juni eine große Blonde aufgefallen, die mehrere Tage lang im Club ein- und ausging. Es handelte sich um Daniela Hantuchova, eine der besten Tennisspielerinnen der Welt.
Mehrere Tage lang trainierte Hantuchova in Rungg, um sich auf die nächsten Turniere vorzubereiten. Eingefädelt hatte den Trainingsaufenthalt Manuel Gasbarri, und so gut, wie es der Slowakin in Rungg gefiel, ist es gut möglich, dass sie wiederkommt. Die mittlerweile 31-jährige und 1,81 Meter große Hantuchova gehört seit über zehn Jahren zur Weltspitze in Einzel und Doppel. Derzeit rangiert sie in der Weltrangliste um Platz 30, sie war aber sowohl im Einzel als auch im Doppel bereits Top-10-Spielerin.  Im Mixed hat sie alle vier Grand-Slam-Turniere gewonnen, auch triumphierte sie 2002 mit der Slowakei im Fed Cup.


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Juni 2014: Spiel, Spaß, Tennis!

Rund 60 Kinder nahmen im Rahmen des „SEL Day“ im TC Rungg die Gelegenheit war, in den Tennissport hineinzuschnuppern. Besonderes Highlight: Tanzen mit Profitänzerin Viktorija Triscuka.
Der TC Rungg setzt seine Bemühungen, den Tennissport allen interessierten Kindern und Jugendlichen zugänglich zu machen, unvermindert fort. Im Rahmen der Initiative „Ein Schläger für jedes Kind“ ist SELGAS Partner des TC Rungg: Die Tennistrainer des TC Rungg gehen in die Volks- und Mittelschulen der Gemeinde Eppan, um in Absprache mit den Schulleitungen den Kindern und Jugendlichen den Tennissport näherzubringen. Die Initiative erfreut sich großer Beliebtheit.
Im Rahmen dieser Initiative fand nun auch der SEL Day in Rungg statt. Rund 60 Kinder nahmen die Gelegenheit war, um mehrere Stunden lang mit den Rungger Tennislehrern der gelben Filzkugel nachzujagen und vor allem natürlich Spaß zu haben.
Am Nachmittag gab es dann auch noch die Möglichkeit, mit Viktorija Triscuka, der frischgebackenen Ehefrau von Tennislehrer Manuel Gasbarri zu tanzen. Triscuka ist immerhin deutsche Vizemeisterin 2012 und 2013 in der Kategorie Standardtänze und wurde 14. bei der Weltmeisterschaft in Moskau.
Dem SEL Day einen Besuch stattete auch Klaudia De Chiusole von der SEL ab.


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Juni 2014: Serie D - Ein Quintett spielt um die Titel

Insgesamt elf Teams hatte der TC Rungg heuer in die Serien D1, D2, D3 und D4 geschickt – gleich fünf von elf Teams haben sich für die Finalrunden qualifiziert, in denen es ab Mitte August um Aufstieg und Landesmeistertitel geht.
Auch in der Serie D hat sich der TC Rungg einmal mehr als Macht entpuppt. Schon allein die Zahl der gemeldeten Mannschaften (elf) beeindruckt und beweist, wie dick die Spielerdecke im TC Rungg ist. Wenn sich dann fünf der elf Teams für die Aufstiegsrunden qualifizieren, dann beweist dies, dass neben der Quantität auch die Qualität stimmt. Der TC Rungg spielt sowohl bei den Damen als auch bei den Herren in der Serie C, also in der höchsten regionalen Spielklasse (die Herren wurden Vize-Landesmeister), und in den beiden unmittelbar darunterliegenden Spielklassen D1 und D2 kämpfen im Herbst vier weitere Teams um den Aufstieg in die nächsthöhere Meisterschaft.
Aber der Reihe nach: In der Serie D1 haben sich sowohl die Herren rund um Kapitän Christian Pfeifer als auch die Damen mit den Moser-Sisters als Gruppenzweite für die Aufstiegsrunde in Richtung Serie C qualifiziert, die im August über die Bühne geht – darüber wurde bereits berichtet. Dahinter drängen in der Serie D2 gleich beide Herrenteams in die Serie D1: Beide haben sich als souveräne Gruppensieger ohne Niederlage in die Aufstiegsrunde gespielt, wobei beiden zuzutrauen ist, ein gewichtiges Wörtchen bei der Vergabe des Landesmeistertitels mitzureden. Beide D2-Teams bestehen aus Jugendspielern aus Runggs Tennisschule. Absteigen müssen hingegen die Serie-D2-Damen – ihr Schicksal wurde am letzten Spieltag mit einer Niederlage gegen Haslach besiegelt.
Noch ein fünftes Team spielt im August um den Aufstieg: In der Serie D4 der Damen ist das blutjunge Team mit Anna Santa, Sara Rizzolli, Vickie Trocker und Elisabeth Vendruscolo ohne Niederlage durch die Meisterschaft marschiert und hat sich mit dem Gruppensieg das Recht auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen erkämpft.
Es ist durchaus möglich, dass auf die beiden Mannschafts-Landesmeistertitel (Over-40-Herren und Unter-16-Buben) weitere Titel folgen. Im Übrigen spielen im Herbst nicht nur die fünf Serie-D-Teams weiter, sondern auch die Unter-10- und Unter-18-Mannschaftsmeisterschaften kommen dann zur Austragung – selbstverständlich mit Rungger Beteiligung.

Die Ergebnisse aller elf Serie-D-Teams im Überblick

Serie D1, Damen (Heidi und Karin Moser): als Gruppenzweite für Aufstiegsspiele qualifiziert
Serie D1 Herren (Antonio Dalle Nogare, Christian Pfeifer, Wolfgang Prossliner, Peter Plattner, Harald Gasser, Martin Raifer, Paolo Brasolin, Toni Palma): als Gruppenzweite für Aufstiegsspiele qualifiziert
Serie D2 Damen (Simona Sedlak, Claudia Riccardi, Manuela von Gelmini): Abstieg
Serie D2 Herren, Team A (Daniel Cleva, Gabriel Matteucci, Benjamin Rossi, Christian Munter, Daniele Mezzanotte, Hannes Spitaler, Cesare Vinella, Martin Nicolussi): als Gruppensieger für die Aufstiegsspiele qualifiziert
Serie D2 Herren, Team B (Moritz Trocker, Sebastian Brzezinski, Manuel Bernard, Riccardo De Paola, Daniel Gitzl, Antonio Mocellini, Andrea De Paola): als Gruppensieger für die Aufstiegsspiele qualifiziert
Serie D3 Herren (Jürgen Braun, Luis Santa, Othmar Donà, Wolfgang Trafojer, Roland Albenberger, Karlheinz Koppelstätter, Sepp Gasser): Mittelfeldplatz mit 2 Siegen, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen
Serie D4 Damen, Team A (Serena Poppa, Elisa Gabrielli, Valentina Arervo, Alice Berti): dritter Gruppenrang
Serie D4 Damen, Team B (Anna Santa, Sara Rizzolli, Vickie Trocker, Elisabeth Vendruscolo): als Gruppensieger für die Aufstiegsspiele qualifiziert
Serie D4 Damen, Team C (Karin Kager, Beate Meskova, Petra Niederseer): Mittelfeldplatz mit 2 Siegen und 3 Niederlagen
Serie D4 Herren, Team A (Tobias Kirchlechner, Leonardo Pedri, Samuel Bortolameolli, Michael Bortolameolli, Klemens Weinreich, Manuel Piliego, Christian Chistè): letzter Gruppenplatz
Serie D4 Herren, Team B (Alberto Prosseri, Martin Langes, Giovanni Larosa, Marco Altamore, Federico Marini, Luca Brodie): letzter Gruppenplatz


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Mai 2014: Der TC Rungg auf Facebook

Dort gibt es immer wieder aktuelle Fotos mitten aus dem Clubleben oder von Turnierauftritten des Nachwuchses – Fotos, die zeigen, wie viel Spaß der TC Rungg macht. Wichtig: Die Inhalte der Rungger Facebook-Seite sind öffentlich. Auch wer selbst kein Facebook-Profil hat, kann also auf die Fotos zugreifen.


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Mai 2014: Pellegrini siegt

Aus zwei Gründen ist dies erwähnenswert: Erstens wird das Traditionsturnier in Erinnerung an ihren Vater – Ex-Landesrat Sandro Pellegrini – ausgetragen. Zweitens war das Finale ein Rungger Derby. Pellegrini siegte gegen ihre Teamkollegin Sophie Walzl 7/5 6/1.


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Mai 2014: Farrukh Dustov ist Top 150

Farrukh Dustov wird immer besser. Mit dem Triumph beim Challengerturnier im usbekischen Samarkand hat der 26-Jährige erstmals den Sprung unter die Top 150 der Welt geschafft. Zwar trainiert Dustov inzwischen wieder in seiner usbekischen Heimat, nach wie vor hat er aber Kontakt zu seiner einstigen Wahlheimat Eppan. Freundschaften werden vor allem per E-Mail und über den SMS-Dienst Whatsapp aufrecht erhalten.


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Mai 2014: Rekordverdächtiger Frühjahrskurs


Der Frühjahrskurs für Erwachsene war auch heuer ein voller Erfolg. Rund 70 Anfänger und Fortgeschrittene – so viele wie noch nie – holten sich vom Rungger Trainerteam über mehrere Wochen lang Tipps und Tricks.
Und wie immer im TC Rungg wurde nicht nur Wert auf den sportlichen Teil gelegt, sondern genauso auf den geselligen Teil: Deshalb gab es für alle Teilnehmer ein gemeinsames Abendessen.


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Mai 2014: TC Rungg feiert fünf Landesmeistertitel

Runggs neue Landesmeister gleich vorweg: Es sind dies die Over-40-Herren und die Unter-16-Buben, dazu haben im Einzelbewerb Maximilian Figl (Unter 10), Vickie Trocker (Unter 12) und deren Bruder Moritz Trocker (Unter 14) den Titel geholt. Vize-Landesmeister wurden die Serie-C-Herren, die Unter-12-Mädchen und die Unter-14-Buben sowie – in den Einzelkategorien – Anna Vassiliev (Unter 10), Anna Santa (Unter 11) und Tobias Kirchlechner (Unter 12).
Die Einzel-Jugendlandesmeisterschaft wird in einem getrennten Bericht behandelt. Nachfolgend hingegen wird auf die Mannschaften eingegangen. Nicht weniger als 25 Teams hat der TC Rungg heuer in die Mannschaftsmeisterschaften geschickt – das ist neuer Vereinsrekord. 14 Teams haben ihr Frühjahrsprogramm inzwischen beendet, während für 11 Teams die Meisterschaft noch im Gang ist bzw. noch nicht begonnen hat: Für die Teams in den Serie D2, D3 und D4 enden die Gruppenspiele am Wochenende des 7./8. Juni, die zwei Teams in der Unter-10- bzw. Unter-18-Kategorie spielen erst im Herbst um den Landesmeistertitel.
Nun gut, die bisherigen Ergebnisse können sich sehen lassen. Den allerersten Landesmeistertitel 2014 brachten die Over-40-Herren mit Manuel Gasbarri, Andrea Spizzica und Fabio Campidonico unter Dach und Fach, wobei alles andere als der Titelgewinn für die drei ehemaligen Weltranglistenspieler eine Enttäuschung gewesen wäre. Vielmehr möchten Gasbarri & Co. heuer auch in der Italienmeisterschaft ein Wörtchen mitreden. 
Den zweiten Landesmeistertitel ließen Benjamin Rossi, Moritz Trocker und Klemens Weinreich in der Unter-16-Kategorie folgen. Im Laufe der Meisterschaft mussten sie keine einzige Niederlage hinnehmen und rächten im Finale gegen St. Georgen die Halbfinalniederlage ihrer Clubkollegen Daniel Cleva, Gabriel Matteucci und Leonardo Pedri. Diese waren ebenfalls ohne Niederlage in das Halbfinale eingezogen und dort an St. Georgen gescheitert. Trotzdem erfreulich: In der Unter-16-Kategorie kommen zwei der vier besten Südtiroler Teams vom TC Rungg – ein weiterer Qualitätsbeweis für die Tennisschule. Interessantes Detail am Rande: Rossi, Trocker und Weinreich waren gemeinsam bereits Unter-14-Landesmeister 2013 und Unter-10-Landesmeister 2009 geworden. Für Rossi war es sogar der fünfte Jugend-Mannschaftstitel seit 2008.
In der Serie C, der höchsten regionalen Spielklasse, hatte das junge Team das (wahrscheinlich entscheidende) Pech, das Finale um die Landesmeisterschaft auswärts bestreiten zu müssen: Der TC Bruneck ließ am 18. Mai noch in der Halle spielen, die mit einem ungewohnt schnellen Belag ausgestattet ist, und nutzte den Heimvorteil perfekt.
Trotzdem zeigt gerade die Serie C die Stärke des TC Rungg: Bei den Herren Vize-Landesmeister mit durchwegs Spielern aus der eigenen Tennisschule, bei den Damen Meisterschafts-Dritte – diese Bilanz kann sich sehen lassen. Und eine Kategorie darunter, in der Serie D1, haben sich sowohl die Herren rund um Kapitän Christian Pfeifer als auch die Damen mit den Moser-Sisters für die Serie-C-Aufstiegsrunde im August qualifiziert.
Die bisherigen fünf Landesmeistertitel 2014 reihen sich in eine reiche Titelsammlung ein: In seiner 35-jährigen Vereinsgeschichte durfte der TC Rungg bereits sage und schreibe 134 Landes-, Regional- und Italienmeistertitel feiern – 61 gehen auf das Konto der Mannschaften. Die Ergebnisse der Jugendmannschaften im Überblick:
Die diesjährige Bilanz des Rungger Nachwuchses ist überwältigend: Alle sechs Teams kamen im Mannschaftsbewerb unter die Top 4 Südtirols, während das Unter-18- und das Unter-10-Teams noch spielen müssen.
Under12 Mädchen (Vickie Trocker, Anna Santa, Sara Rizzolli, Elisabeth Vendruscolo): Vize-Landesmeister
Under12 Buben (Tobias Kirchlechner, Leonardo Marini, Nathan Avanzini, Philipp Dalle Nogare, Alessandro Piliego, Samuel Rizzo): Halbfinale
Under14 Mädchen (Serena Poppa, Elisa Gabrielli, Valentina Arervo): Halbfinale
Under14 Buben (Samuel Bortolameolli, Michael Bortolameolli, Francesco Gabriele): Vize-Landesmeister
Under16 Buben, Team A (Daniel Cleva, Gabriel Matteucci, Leonardo Pedri): Halbfinale
Under16 Buben, Team B (Benjamin Rossi, Moritz Trocker, Klemens Weinreich): Landesmeister
Die Ergebnisse der Erwachsenenteams im Überblick:
Die Meisterschaften in den Serien D2, D3 und D4 waren bei Redaktionsschluss noch im Gang und werden im nächsten Netzroller nachgereicht.
Serie C Damen (Verena Meliss, Simone Kraner, Sophie Walzl, Martina Pellegrini, Lina Bortolameolli, Evelyn Moser, Natalie Riffesser): dritter Abschlussrang
Serie C Herren (Andrea Spizzica, Georg Winkler, Pietro Pecoraro, Alex Weis, Horst Rieder, Alessandro Dapunt, Fabio Campidonico, Tobias Kasseroler, Jacob Nicolussi, Manuel Gasbarri): Vize-Landesmeister
Serie D1, Damen (Heidi und Karin Moser): zweiter Gruppenrang, Qualifikation für die Aufstiegsspiele im August
Serie D1 Herren (Antonio Dalle Nogare, Christian Pfeifer, Wolfgang Prossliner, Peter Plattner, Harald Gasser, Martin Raifer, Paolo Brasolin, Toni Palma): zweiter Gruppenrang, Qualifikation für die Aufstiegsspiele im August
Over35 Herren (Christian Pfeifer, Wolfgang Prossliner, Martin Raifer): dritter Gruppenrang
Over40 Herren (Manuel Gasbarri, Andrea Spizzica, Fabio Campidonico): Landesmeister
Over45 lim. Herren (Karl Stuefer, Roland Albenberger, Luis Santa, Karlheinz Koppelstätter, Othmar Donà, Sepp Gasser, Wolfi Trafojer: dritter Gruppenrang
Over50 Herren (Antonio Dalle Nogare, Riccardo De Paola, Antonio Mocellini): Zweiter Gruppenrang


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Mai 2014: Drei Triumphe in Brixen


Maximilian Figl war als Topfavorit in die Unter-10-Landesmeisterschaft gestartet, und er wurde der Favoritenrolle gerecht. Den einzigen Satz im Turnierverlauf verlor Figl im Finale gegen Manuel Pavia, nach einem umkämpften Match hatte er aber das bessere Ende für sich. Noch souveräner holte sich Vickie Trocker den Titel in der Unter-12-Kategorie. Im Finale ließ sie Alessia Piccoliori beim 6/3 6/0 nicht den Hauch einer Chance. Ihr Bruder Moritz Trocker triumphierte in der Unter-14-Kategorie ähnlich souverän. Im Finale siegte er gegen den Sohn von Ex-Rungger Martin Tappeiner, Tobias, mit 6/3 6/3. Trocker bestätigte damit die Führungsrolle in seiner Altersklasse, nachdem er in den vergangenen Jahren bereits nacheinander die Titel in den Kategorien Unter 10, Unter 12 und Unter 13 abgeräumt hatte.
Mit dem Pech haderte Tobias Kirchlechner in der Unter-12-Kategorie, denn er hatte einen weiteren Landesmeistertitel für den TC Rungg auf dem Schläger. Im Halbfinale schaltete er Topfavorit Jakob Gerstgrasser aus, aber im Finale gegen Manuel Plunger musste er sich trotz sechs Matchbällen im zweiten Satz mit 6/3 6/7 2/6 geschlagen geben. Der Tie-Break endete 13/15!
Vize-Landesmeisterin wurde auch – wie schon vor einem Jahr – Anna Santa. Im Halbfinale der Unter11-Kategorie besiegte sie Teamkollegin Sara Rizzolli 6/3 6/3, im Finale war die Grödnerin Laura Mair aber einmal mehr übermächtig.
Apropos Halbfinale: Neben Rizzolli (Unter 11) kamen auch Lara Pfeifer (Unter 10) sowie Daniel Cleva und Benjamin Rossi (beider Unter 16) ins Halbfinale.
Nach den Jugend-Landesmeisterschaften stehen nun Anfang Juli die Erwachsenen-Landesmeisterschaften auf dem Programm.


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April 2014: Der TC Rungg feiert Margit und "Gigger"

Der TC Rungg wäre ohne Margit und Herbert „Gigger“ Schweigkofler fast nicht mehr vorstellbar. Sie sind die Stimmen am Telefon bei Stundenvormerkungen, sie bewirten die Clubmitglieder, sie machen gerne einen „Ratscher“, wenn es die Zeit zulässt, zusätzlich halten sie die Clubanlage täglich in Schuss. Ruhetage sind im Laufe des gesamten Jahres äußerst selten. Dass sich nicht nur der TC Rungg mit seinen Pächtern wohlfühlt, sondern auch die Pächter mit dem TC Rungg, unterstrichen die beiden vor Kurzem mit der Einladung zu einem Jubiläums-Frühschoppen. Weißwurst und Bier tischten Margit und Herbert auf, dazu kleine Häppchen, Käsewürfel und Süßes genauso wie verschiedene Getränke. Derweil sorgte Jason, Frontmann der Sarner Live-Band Vollbluet („I bin a waschechtar Sarnar, koan g’strickter Sarnar“), abwechselnd mit Musik und Witzen im Sarner Dialekt für Unterhaltung und zeigte, dass er sich mit der Ziehharmonika genauso wohl fühlt wie mit der Gitarre. Margit ließ sich sogar zu einem Schneewalzer mit Präsident Karl Stuefer hinreißen.
Präsident Karl Stuefer, Vizepräsident Roland Albenberger, Vorstandsmitglied Martin Raifer und Sekretärin Brigitte Leimgruber bedankten sich – stellvertretend für die Clubmitglieder – mit einem Blumenstrauß und einer „Ehrenurkunde“. Die Mitglieder überbrachten ebenfalls das eine oder andere Geschenk – einerseits als Dank für die Einladung zum Frühschoppen, andererseits als Dank für die Atmosphäre, die Margit und Herbert in Rungg das ganze Jahr über schaffen. Und während auf den Tennisplätzen geschwitzt und der Beginn der Freiluftsaison genossen wurde, entwickelte sich das Frühschoppen zuerst zu einer Mittagsparty, dann zur Nachmittagsparty. Die letzten Gäste verließen den TC Rungg erst irgendwann im Laufe des Abends, und auch Unterhalter Jason blieb länger als ursprünglich geplant in Rungg. Er fühlte sich in Rungg offensichtlich ebenfalls wohl. An Margit stellte er sogar eine Frage von grundlegender Wichtigkeit: „Hosch a Töchtar?“ (übersetzt aus dem Sarnerischen: „Hast du eine Tochter?“)


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MwSt.-Nr. IT 00661910216